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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mo 10. Dez 2018, 10:01 
Bürger Gondors
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Registriert: Do 8. Aug 2013, 12:54
Beiträge: 416
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Gewundene Pfade

Auf dem Tisch steht Wein und Tee bereit. Sowie Gläser und ein Krug frischen Wassers.
Es war der Richter, der dieses Treffen einberufte.
Grüße freundlich Ich hoffe ihr konntet Bree trotz mancher unangenehmer Umstände ein wenig genießen.
Wir haben das Beste draus gemacht Herr Amathorn
, mit freundlichem Lächeln.
Schöne Tage, selbst mit den kleinen "Irritationen" eines Fremden meint der Fürst freundlich und greift zum Wein.
Herr Amathorn?
Ich nehme einen Schluck. Danke.

Elli nickt dem Paar mit herzlichem Lächeln zu. So soll es auch sein.
Lestardon sieht zu Him und Ellineth. Etwas Tee?
Gerne vielen Dank.'
Danke Dir. Auch Tee bitte.
Schenkt beiden ein. Der Blick nun zum Advokaten.
Der nimmt einen Schluck vom Wein.
Die Gefahr, welche ich um euch vermutete ist gebannt, wenn man es so sagen möchte.
Sein Blick auf das Paar gerichtet.
Ach ...wie das Herr Amathorn?
Fürst Lestardon hebt eine Braue.
Seine Verlobte spürt die Erleichterung in sich aufsteigen.
Er hat eine Freundin. Die beiden wurden hier in der Nähe des Gerichtssaals gesichtet. Am späten Abend und nach Stand der manchmal neugierigen Nachbarn haben beide das Haus nicht verlassen. Da gehe schwer davon aus, das .. schmunzelt, trotz des ernsten Tenors.
Ellineth hört sehr aufmerksam zu, da ihr Gatte ihr ebenfalls noch nichts berichtet hatte *'
Eine Rothaarige? Annahme.
Nach Beschreibung des Nachbarn: Ja. Sie ist mir auch bekannt die junge Dame
sieht Ellineth an und nennt den Namen.
Eine Freundin? Da hat er sich aber schnell getröstet. Eigentlich sollte ich jetzt beleidigt sein scherzend wenn es mich nicht so erleichtern würde.
Vor einigen Wochen, wie die Zeit ins Land streicht, schrieb ich nach Gondor mit einer Bitte an den Fürsten Berenthil, der er nachkam und dem Than mit einigen Fragen einen Brief zusandte. Heute bekam ich Antwort. Anbei das Schreiben des Thans zur Händen...'

Alle hören gespannt zu, was der Advokat für Neuigkeiten berichten wird.
Ich gebe den Inhalt wieder. Nennt den Namen ...
sein korrekter Familienname und wurde in Edoras geboren. Sohn eines Hufschmieds. Die Mutter brannte mit einem der durchziehenden gondorischen Offiziere durch. Er muss in etwa 5 Jahre gewesen sein...
Wuchs bei seinem Vater und dessen Schwester auf. Erlernte die Schmiedekunst und interessierte sich für Kräuterkunde, da seine Tante den Beruf der Heilerin ausübte..
Dann folgt etwas, das mich aufmerksam machte. Alles tadellos bis
zitiert:
Die Spannung der Anwesenden steigt.
...wir wissen nicht genau was in jener Nacht passierte. Der Junge, stets aufgeweckt, war anders am nächsten Morgen. Ein Sturm fegte über uns hinweg in dieser Nacht. Es gab Tote zu vermelden, die von einstürzenden Balken erschlagen wurden...'
Als ich bei Aufräumarbeiten dem Jungen über den Weg lief, kauerte er in einer Ecke und ich ließ die Tante holen. Seit dieser Nacht war er verändert. Ich bin Than der Stadt und denke, das sich Vater und Tante seiner annahmen...
Der Advokat sieht in die Runde.
Ich wage kaum zu bitten. Es wäre gut wenn ihr zum Paar gerichtet über Edoras...'
nach Gondor reisen könntet. Von Celondim fahren kleine Handelsschiffe über die Flüsse nach Rohan. Edoras liegt auf der Route. Der Seeweg ist wegen Eis nicht passierbar. In Edoras gibt es weitere Möglichkeiten mit einem kleinen Handelsschiff zurück nach Gondor zu gelangen.
Herr Amarthorn. Selbstverständlich reisen wir über Rohan zurück nach Gondor. Was immer passierte in der Nacht. Wir werden es herausfinden. Leben die Angehörigen noch?
Laut Brief Ja. Er kennt meinen Namen wegen einer anderen Angelegenheit. Ich gebe ein kleines Schreiben mit, das er im Bilde ist.'
Habt ihr eine Vermutung, ob die Ereignisse in der Nacht mit denen hier zusammenhängen?'
Nein. Ich spekuliere wenn. Was hat ein Unwetter mit rothaarigen Frauen zu schaffen? Den Antworten der Bürger zu Bree gab es keine nennenswerte Auskunft, wann der Handelsmann Bree verließ und ob es vor oder nach dem Tag des Todes von Esta gewesen ist. Ich tappe im Dunkeln.
Warum hat er sich so schnell von Him abgewandt? Worüber ich sehr froh bin.
Hmm, dann stehen wir wohl mehr oder weniger wieder am Anfang.
meint Him murmelnd.
Der Richter fährt fort. Die Neue sieht euch sehr ähnlich an Him gewendet Er scheint die Dinge zu vermischen. Spekulation.
Immerhin hatte sich vor Kurzem in einer Angelegenheit im Gerichtssaal offiziell bekannt und entschuldigt.
Genaues unterliegt der Schweigepflicht.
Dazu gehört Mut.
Him nickt zu der Erklärung des Richters. Das spricht für ihn.
Herr Amathorn. Ihr kennt viele Fälle von ungewöhnlicher Art? Ist das ein besonderer Fall?
Ich erinnere mich genau an zwei Fälle. Beide waren ähnlicher Natur. Keine Ungereimtheiten, keine Lücken. Alles tadellos. Die Akte blieb zwar nicht geschlossen, aber auch ohne Ergebnis. Ich wollte die Akte offen lassen. Schließen hieße, wenn doch eine Tat wie in den Schriftsätzen beschrieben, anhängig würde ist diese nicht mehr zu belangen, da eine geschlossene Akte den Fall als beendet betrachtet. In seltenen Ausnahmen kann eine Akte geöffnet werden, aber mit erheblichem administrativem Aufwand und Belegung von berechtigten Gründen.
Ein Jahr später kam es an der Grenze zum Osten zu nun ...
sucht Worte für die brutalen Morde Verbrechen. Da es an der Grenze lag wurden wir, beziehungsweise die Wachen informiert und ich im Anschluss...
Als damaliger Advokat in, sagen wir "brisanten" Fällen hinzugezogen. Die Untersuchungen ergaben eine Art...Ritual..Andere Orte gleiches Vorgehen. Irgendwann ergaben die Fundorte ein Bild, gleich einer Landkarte. Der Mann um den es ging war Kartograph.. Kurz um .. der Hinweis.. welcher schließlich zur Festnahme führte.

Den Valar sei Dank...
In den frühen Morgenstunden tritt das Paar mit einigen wichtigen Zusatzinformationen des Advokaten, die Reise nach Rohan an.
Der Richter sieht dem Paar hinterher mit einem Stoßgebet an die Götter...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Fr 4. Jan 2019, 18:19 
Bürger Gondors
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Beiträge: 416
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Ein Pakt mit dem Feind?

Zwei Briefe mein Fürst.
Roderyck legt die beiden Briefe auf den Schreibtisch des Fürsten. Einer erhält wegen des Siegels oberste Priorität. Zeilen, geschrieben vom König Gondors an den mächtigsten Fürsten im Westen des Landes, einem wie sie alle irgendwie verstrickt sind in Adelskreisen, Anverwandten.
Roderyck gießt seinem Lehnsherren frischen Kräutertee ein.
Einen Brand Roderyck
abrupt lässt Berenthil den Brief sinken, legt ihn zur Seite und öffnet den zweiten Umschlag der aus der Westfold stammt.
Sehr wohl. Der getreue Diener, inzwischen einige Jahre im Amt des Hauses ahnt nichts Gutes und bringt seinem Lehnsherren auf einem silbernen Tablett den gewünschten Cognac.
Seid wann kooperieren wir mit dem Feind? Seit wann?
Der Fürst nimmt vom Brand.
Lest selbst!
Der Major Domus nimmt den Brief. Das erste Mal, das er überhaupt aufgefordert wird die Korrespondenz des Fürsten zu lesen.
Ein Räuspern des Bediensteten. Weiss er nicht so recht, ob seine Meinung gefragt wäre als Berenthil ihn mit einer lapidaren Handbewgung "ermuntert" genau das zu tun.
Mein Herr, das hier liest sich für mich nicht wirklich als Kooperation mit dem Feind. Der Mann bat um Asyl. Laut dem Schreiben hier rettete er Flüchtlinge aus Gondor an der südlichen Grenze und machte sich damit einen Namen. Die Leute sprechen nur Gutes.
Weiter!
Berenthil mit eisiger Miene.
Das unter Einsatz seines Lebens. Er ist auch ein nicht ganz so unwichtiger Mann wie es scheint. Meine bescheidende Meinung. Jeder verdient eine Chance. Jetzt, wo der große Krieg vorüber ist, wir einen König haben auf den Generationen warteten. Dieser wird wissen wem er Asyl zugesteht und wer abgelehnt wird.
Mit einem Räuspern endet Roderyck und neigt sein Haupt.
Einer meine Freunde hier nahm damals einen Harrad auf. Ein Kind. Es wuchs in seinem Haus auf und wurde in gleicher Art und Weise geliebt wie seine eigene Familie. Was tat er?!!!?
Die Stimme entschieden lauter.
Als Erwachsener verriet er sie. Brannte mit seinen "Mannen" alles nieder und tötete jene die ihn aufnahmen. Den Valar sei Dank, das mein Freund, seiner Schwester und sein Neffe zu dem Zeitpunkt nicht im Osten waren.
Verräter sind sie!!
Noch einen Brand.

Roderyck tut wie geheissen.
Doch es ist die Bitte meines Königs und ich werde Folge leisten. Selbst mir sagt der Name was. Seine Krieger schlugen uns einst an der südlichen Grenze. Knapp! Wir mussten den Rückzug antreten. Warum sollte ein harradrischer Fürst oder Prinz hier Asyl suchen?
Der Fürst mit gehärteter Miene.
Ich entnehme den Zeilen das er hier am Kap seine Zelte verachtend aufgeschlagen hat und schicke meinen Attachée zur Klärung einiger .. Sachverhalte.
Die Präsenz der Wachen wird verdoppelt.

Der Diener schweigt.
Es ist der Wille meines Königs.
Unwirsches knappes Nicken Berenthils und kommt auf das zweite Schreiben zurück, während er dann etwas ruhiger den Brand genießt.
Wie es aussieht ist nicht der Rohirr allein unter Verdacht..Kaum zu fassen..
Roderyck hebt eine Braue und Berenthils Worte:
Den Zeilen zu urteilen liegt der Fokus meines Informanten auf einer ganz anderen Person.
Dem Than selbst....

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: So 13. Jan 2019, 16:58 
Bürger Gondors
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Beiträge: 416
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Vater und Sohn

Shairmon bittet den Vater um eine Unterredung. Berenthil hatte unlängst auf eine Meldung gewartet, da er bereits Kunde von dem Wiedersehen und dem Essen in der Taverne in Dol Amroth erhalten hatte. Was er nicht ahnt, ist, das genau das Treffen, seinem Sohn die Augen öffnete. In einer essentiel wichtigen Entscheidungphase.
Berenthil der seinen Sohn kennt wie kaum ein Anderer holt für beide einen Brand.
Shairmon berichtet über das Essen, die guten Gespräche.
Der Fürst hört seinem Sohn aufmerksam zu im Wissen es gibt noch etwas zu berichten.
Zwei Jahre lernte ich Handelsabkommen, Verträge zu schließen, strategische Kriegsführung, diplomatische Treffen, Korrespondenzen, das alltägliche Leben eines Fürsten...
Kurze Atempause
Vor gut einer Woche wollte ich dir mitteilen, das dieser Weg, in deine Fußstapfen zu treten, nicht der Meine ist. Die ganze Zeit über arbeitete ich wie geheißen.
Viel gelernt von dir, den Beratern um uns herum. Der Alltag, selbst in einem Fürstenhaus, birgt die Gefahr das es keine Herausforderungen mehr gibt. Meine war immer ein leeres Haus, ein leerer Garten und Menschen deren Wünsche, ob mit großem oder kleinen Etat, ich zu erfüllen suchte...

Der Fürst und Vater hört aufmerksam zu.
Damals, kurz bevor ich nach Bree aufbrach auf eine lange Reise ins Ungewisse, kam ich zu dir "meinen Onkel". Bis tief in die Nacht redeten wir. Dir habe ich alles anvertraut.. Du warst und bist immer mein Vorbild.
Der Vater schenkt seinem Sohn ein wohlwollendes Lächeln.
Bis zu diesem Abend in der Taverne, war ich fest überzeugt, ich bin für einen Regenten ungeignet. Die Götter entschieden wie allseits weise.
Der Prinz trägt eher gondorische Züge und erst im Laufe des Abends stellte er sich vor. Seine Gefährtin kommt aus Bree und Mona kennt sie von früher. Wie klein die Welt sein kann.

Vater und Sohn schmunzeln gleichermaßen.
Mittelerde ist ein Dorf. Ungezwungen führten wir Gespräche. Er gab sich zu erkennnen. Auf alle meine Fragen antwortete er. Keine Umschweife, faule Ausreden. Das hat mich mehr als nur beeindruckt.
Vater ich war nie in diesem Krieg. Vielleicht oder gerade deswegen gibt es mehr als nur eine "Chance".

Berenthil verfolgt aufmerksam die Wortes seines Sohnes.
Es war genau dieser Abend der die Wende meiner Entscheidung brachte. An diesem Abend fühlte ich zum ersten Mal wie ein Berenthil, Vater. Ein Wink der Valar, dem ich von nun an nicht aus reinen Verpflichtungen, sondern mit dem Herzen folgen werde.
Der Vater spricht leise:
Mein Junge, das ist die einzig wahre und beste Entscheidung. Führe die Verhandlungen. Du wirst sie weise lenken. Ich bin durch die Erfahrungen des Krieges verhärmt und lege diese Aufgabe fortan in deine Hände.
Was folgt ist eine Umarmung ...
Vater und Sohn...

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