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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: So 11. Dez 2016, 11:52 
Bürger Gondors
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Beiträge: 397
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Vabanquespiel

Die Kaserne ist streng bewacht.Von einem der Wachhabenden wird die kleine Familie zum Fürsten geleitet.

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Ellineth: Zum Gruße Fürst Berenthil.
Elli verneigt sich respektvoll.
Grüße werter Herr Berenthil.
Der Advokat neigt das Haupt vor dem Fürsten.
Berenthil:Meinen Gruß.
Knappes Nicken.
Ich hörte in Tadrent fand ein Volksfest statt?
Ellineth neigt kurz lächelnd ihr Haupt.
Ja so könnte man dies nennen.Der "verlorene Sohn " der Stadt wurde gebührend gefeiert.Es war sehr schön.
Werte Ellineth wenn wir eines können: Kämpfen und Feste feiern.
Der Fürst nickt und kommt zur Sache.
Herr Amathorn...
Amathorn hört dem Fürsten aufmerksam zu.
Die Verhöre sind abgeschlossen. Der Gefangene war geständig.Er hat nicht nur den Einbruch gestanden...
Wir haben ihm die möglichen Konsequenzen aufgezählt und bei vollem Geständnis mildernde Umstände angeboten...

Der Advokat nickt bedächtig.
Werte Ellineth, ich hielt es für besser solch streng vertrauliche Dinge an diesem Ort zu besprechen. Ihr seid in Eurer Funktion als Schriftführerin des Schweigens verpflichtet...
Natürlich Fürst Berenthil.
Neigt ihr Haupt.
Gestanden...
Der Advokat verfolgt das Gesagte des Fürsten aufmerksam.
Die beiden Brüder sind weder verfeindet noch in irgendeiner Form in Zwistigkeiten...
Ein Akt in einem Theaterspiel...
Das Ziel an Geld zu gelangen, da die Liegenschaft des Notars, die noch einzige Geldquelle darstellte und deswegen ein Zwist im Breeland die Runde machen sollte. Der Passus bei höherer Gewalt. In diesem Falle der Brand, würden sämtliche auf die Liegenschaft bezogenen Wertpapiere wirksam. Eine Art Versicherung im Erlebensfall, wie es heißt.
Der Heiler wurde erpresst. Damals als eine Frau, die dem Bürgermeister "nahe" stand mit einem "Problem" zu ihm kam, jener Bitte aus moralischen Gründen nicht entsprochen hatte...
Die Angelegenheit lastete ihm schwer auf der Seele und eines Abends in der Schluchtenflechter Taverne, vertraute er das Ganze einem Bekannten namens Bertold Holzmann an...
Das kam den Brüdern gerade recht für deren Inszenierung und seitdem wurde Fuhrgut erpresst, diese delkate Angelegenheit etwas anders an die Öffentlichkeit zu bringen...'
Der Angeklagte erklärte, das man, im Falle einer Verweigerung den Menschen von Bree durch Flugblättern mitteilen würde, er habe diese unangenehme Sache verschwiegen weil der Bürgermeister ihn fürs Schweigen bezahlt.
Vieles ist Euch bekannt. Bis hin zu jenem Brandanschlag. Ortlieb, der Bruder war zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg nach Gondor. Er holte alle Wertpapiere aus dem Haus.
Einen Tag später, nach dem Brand, so der Beklagte, ging ein Mann zum diensthabenden Wachtmeister, der sich als guter Freund des Notars ausgab mit Namen und eingetragener Urkunde der Stadt Bree...
Der Wachhabende bestätigte in einem Schreiben das Notariat sei völlig abgebrannt und der vermeintliche Freund, dessen Geschichte, nebst der Urkunden brillant gefälscht waren nahm es entgegen...
Somit stand dem Einlösen sämtlicher Papiere nichts mehr im Wege.
Diese Inszenierung bedurfte einiger mehr. Sie engagierten Söldner...
Diese wollen bezahlt werden...'
Das Einlösen der Papiere und damit bares Vermögen dauert in fernen Landen entsprechend.Der Bruder floh des Nachts aus dem Lager nach Dol Amroth und ist untergetaucht. Ortlieb will heiraten, muss dazu den wahren Namen preisgeben und fürchtet um sein Leben...Berechtigterweise.
Der Angeklagte sollte in diesem Haus hier in Gondor, welches einem verstorbenen "Freund" des Notars aus Breeland gehörte, alles vernichten, was mit dem Namen Holzmann und etwaiger dubioser Waffengeschäfte zu tun haben könnte. Er wurde inflagranti erwischt und in Gewahrsam genommen.
Die Untersuchung der Papiere ergab folgenden Sachstand:
Ortlieb und Bertold haben gemeinsame Sache gemacht. Auftragsmorde und Waffenhandel.Der Beklagte bleibt in Gewahrsam.

Knappes Nicken des Fürsten.
Ich gehe davon aus Herr Amathorn, Ihr werdet die Anklageschrift vorbringen, das wir mit der Verhandlung zügig beginnen können. Der Heiler hat auf einen Pflichtverteidiger verzichtet. Die erforderlichen Unterlagen werden Euch hier in der Offiziersmesse zur Verfügung gestellt. Sie haben gut verdient die Gebrüder Holzmann. Doch des Bruders Leidenschaft in Weibern, vor allem dem Wein ließen das Geld schneller schwinden als ihnen lieb gewesen ist. Zurück blieb die Liegenschaft. Das Notariat und die Wertpapiere.
Der Fürst nickt dem Advokaten zu, er möge sprechen.
Die Anklageschrift wird folgenden Inhalt haben:
Dem Angeklagten wird Einbruch. Mittäterschaft was diese Unterlagen, die Inszenierung anbelangt vorgeworfen. Letztendlich sehr großzügig interpretiert, da letztes in Bree geschah. Immerhin ein Fremder der in Gondor eine Straftat begann.

Berenthil nickt.
In Anbetracht der Umstände des Geständigen werde ich von der Höchststrafe absehen. Fuhrgut wird des Landes verwiesen, das er nie mehr betreten darf und nach Bree zurückkehren.
Was die Söldner anbelangt. Bis jetzt keine bekannten Straftaten in Gondor?
Keine.
Anders jedoch verhält es sich mit den beiden Brüdern.Sie sind in mehreren Punkten schuldig: Urkundenfälschung, wenn Holzmann hier den Ehevertrag, was er wird aus Angst tun wird, mit falschen Namen unterschreibt.
Mögliche Kollaboration mit dem Feind durch Waffengeschäfte die letztendlich hier in Gondor abgewickelt wurden, durch die Lieferungen aus dem Breeland.
Hochverrat!

Der Fürst nickt knapp zum Gesagten.
Der Advokat endet mit den Worten:
Was jetzt getan werden muss: Warten...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mi 4. Jan 2017, 17:23 
Bürger Gondors
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Beiträge: 397
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Schuldig

Berenthil im Kerker des Palais in Dol Amroth.
Ihr hofft auf mildernde Umstände?
Holzmann in seiner Zelle.
Ich habe mich freiwllig gestellt.
Ein Nicken des Breeländer Notars was die Frage des Fürsten anbelangt.
Berenthil gibt dem Gefangenen keine Antwort und verlässt den Kerker.

Ihr habt den Burschen?
Der Fürst nickt dem Bruder zu.
Seit ein paar Tagen. Holzmann hat sich freiwillig gestellt, was die Strafe nicht mindern wird, lediglich uns die Arbeit erspart hat.
Edhyldir mit kurzem Nicken.
Du wirst es kaum glauben. Ich erhielt ein Schreiben des Bürgermeisters mit der Bitte falls wir ihn schnappen sollten, auszuhändigen.
Amüsiertes Schmunzeln des Bruders.
Was Du sicher auf Geheiß eines Bürgermeisters aus Breelanden veranlassen wirst.
Sicher.
Berenthil knapp.
Mein Attachée wurde beauftragt sich der Sache anzunehmen. Hier gelten unsere Gesetze.
Dieser "Abgesandte" wird den Gefangenen sprechen wollen.
Mein Attachée wurde beauftragt sich der Sache anzunehmen. Es wird einen Prozess geben. Abgesandter oder nicht, falls der Gefangene bis dahin noch unter den Lebenden weilt.
Edhyldir nickt erneut dem Bruder kurz zu.
Der Gefangene bat um einen Pflichtverteidiger. Ich warte auf die Anklageschrift des Strafverteidigers. Wird nicht lange dauern.
Interessant allerdings, das im fernen Bree solch Umstände wegen eines Verbrechers gemacht werden.
Mein Attachée wird uns eventuelle Informationen liefern.
Der Fürst zuckt belanglos mit den Schultern.
Dem Verräter wird der Prozess gemacht!
Berenthil verlässt den Raum...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mo 9. Jan 2017, 19:26 
Bürger Gondors
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Beiträge: 397
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Die zwölfte Stunde

Holzmann erhält im Kerker tief unten sein letztes Mahl. Der einzige Wunsch des Beklagten einen Beistand zu bekommen. Dieser wird dem Mann gewährt und ein Gläubiger der Valar zu ihm entsendet.

Die neunte Stunde.

Das Palais wird unter strenger Bewachung für das Volk geöffnet und wartet gespannt auf die drei Fürsten und deren Urteilsspruch. Tage vorher machten Gerüchte die Runde von einem Fremden Waffenschmuggler aus Bree der an diesem Tage öffentlich verurteilt werden soll. Viele sind auf den Beinen und der Platz voller Menschen.

Die zehnte Stunde.

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Die Anwälte, das Tribunal, der Schriftführer nehmen ihre Plätze ein. Ein Mann in schwarze Linnen gehüllt harrt neben dem Galgen.
Der Gefangene in Fesseln wird von zwei Wachen vor das Tribunal gestellt.
Berenthil erhebt das Wort:
Die Verhandlung ist geschlossen und die Gerichtsbarkeit, nach Anhörung der Plädoyers beider Rechtsgelehrter zu folgendem Urteil gekommen:
-Stille-
Der Angeklagte Herr Ortlieb Holzmann, gebürtig aus Bree nicht schuldig im Sinne der Anklage:
Urkundenfälschung.

Raunen in der Menge
Die Urkunden welche wir hier in Gondor sicherstellen konnten wurden mit seinem Namen unterschrieben. Die Hypothese des Strafverteidigers, mangels Beweislage entkräftet.
Der Antrag des Verteidigers aufgrund der Geständigkeit des Beklagten mildernde Umstände zu gewähren den Beklagten einer lebenslangen Haftstrafe zu unterziehen, abgelehnt.
Herr Holzmann hat sich unseren Wachen gestellt. War geständig. Doch das mildert die bewiesene Tatsache nicht, das der Angeklagte Waffen an den Feind mit Hilfe eines verstorbenen Freundes liefern lies.
Gondor kämpft an vielen Fronten. Menschen sterben. Flüchtlinge suchen Schutz. Unser Volk duldet keine Kollaborateure!

Tosender Beifall. Eier, Tomaten, Dreck fliegen. "Elender Verräter!" Die Menge buhlt.
Der Fürst mit einer Geste.
Stille.

Die zwölfte Stunde.

Im Namen des Volkes Gondor ergeht folgendes Urteil:
Herr Ortlieb Holzmann ist des Hochverrates schuldig und wird durch den Strang hingerichtet. Das Urteil wird sofort vollstreckt.
Möchte der Verurteilte noch etwas sagen?

Berenthil an den Verurteilten der wortlos verneint und anschließend eine Geste zum Henker...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Do 2. Feb 2017, 17:49 
Bürger Gondors
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Breeland in den frühen Morgenstunden

Pergamente, Schriftrollen, Hinweise werden akribisch bearbeitet um langsam einen Überblick zu verschaffen. Begonnen hatte es wie die üblichen Anfragen in Erbschaftangelegenheiten, zugenommen jedoch Woche für Woche an mehr Kuriositäten und Ungereimtheiten.
Das Ganze bietet zum jetzigen Zeitpunkt mehr offene Fragen als mögliche Antworten. Der Advokat geht leise in den Garten - Nachdenken beim Duft des alten Tobi seiner qualmenden Pfeife.
Der Erblasser gilt als vermisst. Die Ermittlungen, Untersuchungen ein laufendes Verfahren der hiesigen Behörden und deren Exekutive. Gesucht werden der Mann und seine Tochter. Die Frau wird in keinem Register geführt und für das weitere Verfahren irrelevant was Erbfolge oder die Erbmasse anbelangt. Sollte der Vermisste noch leben, entfällt jeglicher Anspruch.
Was wäre falls es sich in der ganzen Angelegenheit um eine Inszenierung handelt? Ein gut eingefädeltes Theaterstück, die eines Rechtsbeistandes bedarf, die Angelegenheit amtlich werden zu lassen. Das Ziel einer neuen Identität unter der Übernahme, der vom vermeintlich verschiedenen Erblasser, Liegenschaften und Vermögen?
Der erfahrene Rechtsgelehrte kennt einige Fälle dieser Art. Er denkt an den Abend zurück, als jener Mann gekleidet wie der Vermisste verblüffend ähnlich in Statur, Stimme und Aussehen vor ihm gestanden und sich, ein „Scherz?“, als der Vermisste selbst ausgab. Humor dieser Art in einem solch brisanten Fall? lässt so manch gehegte Vermutung einer vagen Erkenntnis weichen.
Sonnenaufgang, als er jemanden auf seinem Grund und Boden bemerkt.
Amathorn geht der Person entgegen die ohne Worte ein Pergament überreicht. Stummes Nicken, keine Worte. Ins Haus zurück an den Schreibtisch, das Pergament wird ausgerollt, der Inhalt gelesen, anschließend das Papier in der Feuerstelle vernichtet.
Der Advokat, gewahr der Brisanz des Schreibens, scheint nicht allzu überrascht…

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: So 12. Mär 2017, 15:44 
Bürger Gondors
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Richter Amathorn

Gut vier Wochen vergangen seit der Nominierung und Ernennung zum Richter.
Zeit in der viel passierte. Der Bürgermeister berief eine weitere Wachmannschaft zur Verstärkung der Stadtwachen.Eine Entscheidung, die Amathorn für gut und richtig hält.
Bedauerlicherweise scheint es zwischen den Wachmannschaften "Befindlichkeiten" zu geben, wie die von einander zu sehenden eigenen disziplinarischen Ränge.
Der gute Tobi, so steht er im Garten, ein Rückblick.
Gespräche, Sitzungen mit seinem geschätzten Richterkollegen, den Wachen, fast vor dem Ziel, das leidliche Thema vom Tisch zu bekommen, erscheint dieser Zeitungsartikel, indem unhaltbare Beschuldigungen gegen den Oberwachtmeister, er habe dem derzeitig inhaftierten Gewalt angetan, von Folter die Rede, bar jeglicher Fakten oder inhaltlich stichhaltiger Beweise.
Eine Gegendarstellung, die richterliche Anordnung die im Artikel benannten Zeugen, der Richterschaft unverzüglich zu melden, die leidliche Folge und in allem die Wachen zur Zusammenarbeit zu bewegen bei Null angelangt. Die Wachen wären bereit gewesen, ein Interview mit der Zeitung in der Woche drauf geplant, dann erschien der Artikel und ein Interview...
Anhörung des Oberwachtmeisters, Anhörung des Wachtmeisters in der kommenden Woche.
Viele Termine unter Ausschluss der Öffentlichkeit was die Sache des Brandes im Schluchtenflechter anbelangt. Heute die Anhörung eines Zeugen, der vielleicht mehr Licht in das Dunkel bringen wird.
Liest nochmals die kurzen Zeilen, welche ihm anonym zu gestellt wurden.
"Der Halbling will den Wachen schaden, lügt und hat Dreck am stecken."
Wohl auf den Inhaftierten bezogen.
Ein Schmunzeln dennoch bei all den Dingen. Gestern stellte sich Herr Hasenfuss mit seiner Heilergilde im richterlichen Zimmer vor. Gute Neuigkeiten. Ein kleines Heilerhaus für die Menschen in Not.
Ein Nicken und letztendlich erhellt sich der Blick. Anfrage einer Trauung. Bei all den nicht schönen Dingen ein weiterer Grund zur Freude.
Wie jener das er bald ein zweites Mal Vater wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mo 24. Apr 2017, 16:30 
Bürger Gondors
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Breeland

Glücklich sieht der Advokat auf das neugeborene Leben. Seinen zweiten Sohn.
Alle wohlauf, Gesund und munter. Es scheint, als lasse Bree Wachen,
Inquisitoren, Richtern eine kleine Atempause. Wahrscheinlich begründet, das
die Straßen wegen eines Volksfestes überfüllt und keiner mehr durchblickt, wer dubios oder rechtschaffen ist. Zeit für die Familie und ein paar alter Akten aus seinen Tagen in Gondor.

Kap von Belfalas (West Gondor)

Berenthil, mit dem täglichen Papierkram beschäftigt werden Tee und die hiesige Zeitung gereicht.
Irgendwelche Neuigkeiten in der Stadt?
Ohne den Blick von den Pergamenten abzuwenden.
Nein, das Übliche. Korsarenangriffe weiter westlich, die von unseren Truppen niedergeschmettert werden, ein Bericht über weitere Flüchtlinge aus dem Osten des Landes…
der Major Domus zum Fürsten.
Berenthil mit marginalem Nicken. Roderyk, der Major Domus, verlässt den Raum.

Zehnte Stunde. Empfangsräume des Palais

Der Fürst sitzt seinem Attachée gegenüber.
Und?
Wir haben den Jungen wie besprochen vorführen lassen. Ich halte nach den neusten Erkenntnissen die von Euch vorgeschlagene Person als nicht geeignet.
Berenthil horcht auf. Gerichtet der Blick auf seinen Diplomaten.
Der Junge reagierte auf ihre Bemühungen konsterniert, voller Angst.
Folgerung?
Es folgt ein detaillierter Bericht des gesamten Abends, als der Fürst langsam, die Arme hinter dem Rücken verschränkt aus dem Fenster sieht und leise murmeln würde:
Bei allen Göttern, wer hätte das vermutet…

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Fr 16. Jun 2017, 11:07 
Bürger Gondors
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Wohnort: Dol Amroth Gondor
Breeland Kanzlei des Richters

Amathorn arbeitet Stück für Stück Briefe, Anfragen und einige Berichte durch. Kurz vor dem Morgengrauen hört er ein kleines Klopfen an der Tür. Überrascht wer zu dieser frühen Stunde ein Anliegen haben könne, geht er zur Tür um sie zu öffnen.
Grüße Herr Amathorn Der Verwalter mit einer leichten Verneigung.
Grüße, was kann ich für Euch tun?
Ich habe das hier gefunden. Entschuldigt, aber es lag in der Nähe des Weges vor Eurem Haus.
Danke Euch.
Die Richter nimmt das Schreiben entgegen, schmunzelt etwas als er zum Postkasten sieht, dessen Klapptür weit offen steht.
Ich muss den in Ordnung bringen lassen. Das hatte ich die ganze Zeit vor.
Der Verwalter, mit einem Nicken.
Ich kümmere mich darum.
Meinen Dank sieht zum Himmel Guten Morgen
Mit diesen Worten geht es in die Kanzlei zurück. Eigentlich hatte er vorgehabt den Brief später zu lesen. Warum nicht jetzt? Zu sich gesprochen.
Amathorn nimmt das Schreiben, beginnt es zu lesen. Mit jeder weiteren Zeile wachsen die Sorgenfalten des Richters.
Die guten Neuigkeiten verblassen, was bleibt ist dieser Brief, die Nachricht, wahrlich schlechte Kunde.
Er geht nach draußen, schließt die Kanzlei. Steht im Garten, während die Gedanken kreisen, was er tun könne und geht Richtung seines Privathauses als einige Meter schon fast in der Tür, er umdreht, nochmals in die Kanzlei zurück, um zwei Schreiben mit hoher Priorität aufzusetzen und auf dem Weg zu bringen. Eile ist geboten...

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