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 Betreff des Beitrags: Allanduil, Alandils Sohn möchte sich anschliessen.
BeitragVerfasst: Mi 10. Okt 2012, 04:23 
Wanderer

Registriert: Mo 8. Okt 2012, 16:30
Beiträge: 51
Söhne und Töchter Gondors,


Allanduil, einer der Euren, grüßt Euch!


Es ist liegt eine Weile zurück, da ich Eure Hallen erblicken und mir auch ein Bild über Eure Gemeinschaft machen durfte. Ich bitte es zu entschuldigen, dass meine angekündigte offizielle Vorstellung auf sich warten ließ. Es waren wichtige Geschäfte, die meiner Aufmerksamkeit bedurften, doch dazu später mehr.

Allanduil, Alandils Sohn, bin ich und stamme aus einem kleinen Weiler nahe Minas Tirith. Meine Mutter verstarb im Kindbett liegend und mein Vater – die Bewohner des Breelandes hätten ihn wohl abschätzig einen Waldläufer genannt hätten – folgte seiner Pflicht gen Norden.

Ich wuchs auf in der Obhut eines alten Gefolgsmannes von ihm, der, obwohl bereits hochbetagt, mich vieles zu Lehren wusste. Mit den Jahren wurden dessen Augen trüber und ich wuchs heran - als sie sich letztlich dann schlossen war ich ein Mann.

Und als ein solcher war es mir Ehre und Pflicht zugleich meinem Vater zu folgen, gen Norden zu gehen und mich ihm und seinen Gefährten anzuschließen.

Die Wiedersehensfreude war beiderseits herzlich, doch wurde sie alsbald getrübt.
Ein mächtiges Rudel Wölfe griff eines Nachts wie von einer dunklen Macht getrieben eine Gruppe lagernder Reisende an. Mein Vater stellte sich ihnen und obwohl wir anderen dicht hinter ihm waren, so kamen wir doch zu spät.

Er starb in meinen Armen.

Der Verlust traf mich hart und ich beschloss mich von der Gruppe zu trennen und allein meiner Wege zu gehen. Und da zurück kein Weg geht, wenn man die Welt erforschen will, ging ich also weiter nach Norden.

Vor wenigen Wochen erreichte ich Archet, wo ich mir des Unheils gewahr wurde, welches diese Lande bedroht.

Ich trage das Andenken meines Vater im Herzen und mir liegt alles daran fortzuführen woran er innig glaubte. Und dann ist da auch noch ein tiefes wissendes Fühlen, welches mir sagt, dass hier im Norden, wenn auch fernab unserer Heimat, eine Schlacht zu schlagen ist, die auch für den Fortbestand Gondors entscheidend sein wird.

Schatten ziehen auf. Dunkelheit naht.

Und was immer es ist was da heraufzieht: halten wir es nicht auf, wird es alles verschlingen!

Mein Schwert und meinen Bogen zum Ruhme Gondors – und damit auch für die Gemeinschaft des Volkes von Gondor, sofern Ihr gewillt seid meiner Aufnahme in Eure Reihen zuzustimmen.


Nun, Freunde, ein kurzer Bericht, was die Verzögerung meiner Vorstellung verursachte.

Es war ein sonniger Tag, der auf den Abend unseres Zusammentreffens folgte. Gerade war ich dabei auf den Feldern des Auenlandes ein edles Kräutlein für ein genüssliches abendliches Pfeifchen zu ernten. Dabei ließ ich mir auch meine Worte an Euch durch den Kopf gehen. Schon gedachte ich mich daran zu machen sie zu Papier zu bringen. Da traf ich unvermittelt auf eine junge abenteuerlustige Hobbitdame.
Obwohl: abenteuerlustig schien sie noch gar nicht recht – zunächst zumindest.
Langeweile schien weitaus eher ihre Triebfeder zu sein.
Auch schien sie mit sich und ihrer Berufung nicht ganz im Reinen zu sein. Hobbits seien immer nur fröhlich und am essen, sagte sie mir. Zudem sei sie eine „Hüterin“ und sich dabei eventuell in ihr wohnender Talente und Potentiale absolut nicht bewusst.
Insgesamt machte sie auf mich dabei einen etwas verzagten und dann doch auch einen fröhlichen und dynamischen Eindruck. Für gondorianische Menschen mag das verwirrend klingen, es passt nicht zusammen. Hobbitdamen hingegen sind jedoch offenbar allzu oft in der Lage vieles, was zunächst gleichzeitig nicht möglich zu sein scheint erscheint möglich zu machen. Das sollte ich alsbald lernen...

Die Zeit drängt und somit werde ich nicht auf die genauen Einzelheiten meiner Erlebnisse eingehen können.

Zunächst nur so viel: Wer jemals geglaubt hat Hobbits könnten mit ihren zu kurzen Beinen und den daran befindlichen zu großen Füssen nicht schnell durch die Lande marschieren, der sollte sich vorsehen. Und wer zudem glaubt eine zunächst an sich selbst zweifelnde Hobbitdame sei als Begleitung zum Abenteurern doch eher ungeeignet, der muss auf sich auf herbe Überraschung gefasst machen.

„Geht wohin immer ihr wollt, ich komm einfach mit“ sagte sie anfangs zu mir. „ Mir ists nicht wichtig. Geld, Ruhm, was auch immer, all das lockt mich gar nicht“ ergänzte sie noch. „Und überhaupt, ich will eigentlich gar kein Hobbit sein und schon gar keine „Hüterin“ - so war ihre Rede...

...sie sprachs, machte auf dem Fuße kehrt und wetzte durch die Lande, dass selbst meine langen, marscherprobten Beine kaum mithalten konnten. Überdies stürzte sie sich mit markerschüttertem Schrei auf Ork und Spinne und überhaupt alles was sich uns in den Weg stellte. Kaum dass es mir einmal gelang kurz Luft zu holen, sprang sie bereits wieder auf grossen haarigen Füssen und mit wildem Gebrüll auf den Lippen dem nächsten Feind entgegen! Sie hielt kurz inne, nachdem sie schlussendlich hoch oben auf der Wetterspitze wild tobend einen Troll erschlug - welcher sicher aus Angst vor ihr gerne die Flucht ergriffen hätte. Allein die schroff abfallenden Hänge des Gipfels standen dem wohl im Wege, sodass es letztlich kein Entkommen für ihn gab!
Ich für meinen Teil konnte diesem Schauspiel mehr tot als lebendig am Ende dann lediglich zusehend beiwohnen...
Unnötig zu erwähnen, dass – kaum war ich dem Leben wieder näher als dem Tode – die junge Hobbitfrau ihr kurzes Innehalten lediglich dazu nutzte sich zu beeilen nichts, aber auch rein gar nichts davon halten zu wollen, als Hobbit und Hüterin am Ende dann doch eine Berufung und Begabung haben!
Sie äusserte dies gewohnt keck und auch frech, bevor sie sich kurzerhand umdrehte um erneut durch die Lande zu stürmen – während ich wie so oft Mühe hatte der Staubwolke zu folgen die sie dabei hinterlässt.

Mein Glück, im Übrigen, dass ich auf meinen Reisen mit ihr dann doch immer wieder durch diese staubige Wolken hindurch ihr hell klingendes Schreien vernehme. Es gibt mir die Hoffnung wieder aufzuschließen zu können, während sie damit befasst ist ihren Speer in einen Bilwiss zu rammen...


Nun, soweit mein Bericht. Mehr und mehr scheint mir übrigens meine kleine Begleiterin in dem aufzugehen was sie tut. Und hin und wieder scheint es mir gar, dass es ihr am Ende doch Freude bereiten könnte ein Hüter und Hobbit zu sein. Sie würde dies selbstreden niemalsnie zugeben!

Ich für meinen Teil möchte jedenfalls eine Mitstreitern wie sie jedenfalls nicht mehr missen müssen!

Mehr noch:

Unheil zieht auf am Horizont und während ich diese Zeilen an Euch schreibe verdüstert sich der Himmel immer weiter.

Orks und noch schlimmere Geschöpfe drohen das hiesige Land von der Versorgung abzuschneiden und mir scheint zudem man rüstet zum Krieg!

Trotz der mutigen Hobbitdame bedarf es weiterer mutiger Mitstreiter, den drohenden Gefahren Einhalt zu gebieten! Gerade in Schlachten wie denen auf dem Gipfel der Wetterspitze wird das Fehlen zusätzlicher Schwerter offenbar. Zwar ist es gelegentlich möglich reisende Recken zu finden, die ähnliche Ziele verfolgen. Doch am Ende stellen diese oft unvermutet eine Gefahr für Leib und Leben dar - vornehmlich das eigene, wohlgemerkt! Selbst ein gänzlich lichtunempfindlicher und mit Intelligenz ausgestatteter Höhlentroll könnte wohl nicht tödlicher sein als die Kampftaktik manch zufälliger Mitstreiter...

Mir ist bekannt, dass das Volk Gondors vornehmlich in anderen noch gefährlichere Aufgaben involviert ist.

Doch vielleicht ist es ja möglich, dass sich Angehörige dieser Sippe – oder auch andere Mitstreiter*, mit begrenzterer Kampferfahrung – finden, die Interesse haben sich uns anzuschließen.
Sofern solche dann gute Kameradschaft zu schätzen wissen** und echtes Interesse daran haben sich dieser vorzüglichen kleinen Hobbitdame und mir anschließen zu wollen, so wäre dies mehr als willkommen!


Damit schließe ich meinen Bericht nun an dieser Stelle,

Sichere Wege Euch allen,
wünscht,

Allanduil, Alandils Sohn


* OOC: Twinks
**OOC: RP!


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