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 Betreff des Beitrags: Arvaethil schaut mal wieder durch die Türrahmen
BeitragVerfasst: So 8. Jul 2012, 00:06 
Wächter Gondors
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Registriert: Sa 7. Jul 2012, 14:43
Beiträge: 817
Arvaethil ist die Tochter Arthaemirs, eines Hauptmanns der Wache in Dol Amroth und seiner Frau Varhaleth. Sie ist im Reich des Fürsten Imrahils aufgewachsen, des Herrn von Dol Amroth. Auf dem Hof ihres Vaters, südlich von Dol Amroth und nicht fern der Küste, hat Arvaethil jeden Tag Neues gelernt: Mit ihrer Mutter die Vorräte zu begutachten und einzuschätzen, die Wachen des Hofs zu mehr Aufmerksamkeit aufzufordern, gutes von schlechtem Leder zu unterscheiden und Ferram, den Sohn des Vogts, im Schwertkampf niederzuringen. Das war es, was sie liebte. Und sehr gut konnte.
Wenn ihr Vater – was selten vorkam – zuhause war, sah sie in seinem Blick Stolz. Und etwas anderes. Arvaethil vermutete, dass es etwas schmerzhaftes war. Eines Tages sprach sie, nachdem Arthaemir abgereist war, ihre Mutter darauf an. Varhaleth blickte sie nicht an. „Es ist nicht an dir, solche Fragen zu stellen“, antwortete sie knapp und fuhr mit dem Gerben der Häute fort, die Arthaemir mitgebracht hatte. Arvaethil nickte ebenso knapp und verließ das Haus, um Ferram auf dem Heuboden herauszufordern.
Als Arvaethil fünfzehn Jahre alt war, passte sie ihren Vater ab, als er am zweiten Abend nach seiner Ankunft eine Pfeife rauchte und über seine Felder sah. „Vater“, sie stolperte fast über das Wort. „Ich habe einen Wunsch.“ Arthaemir klopfte seine Pfeife am Weidezaun aus und trat die Glut mit seinem Stiefel aus. „Arri“, sagte er zärtlich, „sag, was du dir wünschst!“ Arvaethil schaute ins Gras und fühlte sich sehr klein. „Ich will Soldat werden. Ich will in die Wache von Dol Amroth“, murmelte sie, und wünschte sich für einen Moment, Sticken und Kochen wären die Dinge, die sie erfüllen würden. Arthaemir blieb für eine Weile völlig still. „Es ist nicht so, als hätte ich nicht damit gerechnet“, sagte er dann.
Arvaethil saß über das Feuer gebeugt und erinnerte sich an diesen Moment. Acht Jahre war das nun her. Sie war in die Wache eingetreten. Nach einer Weile hatte die anderen sie akzeptiert. Sie hatte den Kampf gelernt, und schnell hatte sich herausgestellt, dass das Schwert ihre Waffe war. Sehr schnell wuchs auch das Vertrauen in sie und innerhalb von vier Jahren hatte sie den Offiziersrang erreicht. Sie war schnell und stark; nur gelegentlich hatte sich ihr Temperament Bahn gebrochen und manchmal hatte sie dafür schmerzhaft bezahlt.
Und nun war alles anders.

Ooc: Ich spiele schon eine ganze Weile Lotro. Zunächst mal hatte ich trotz einer Zeitlang Guildwars-Erfahrung Schwierigkeiten, das Spielprinzip wirklich zu verstehen. Dann begriff ich mehr, und wusste in etwa, warum ein Jäger entfernt vom Ziel besser steht... Ich habe in einigen Sippen Erfahrungen gesammelt; manches war zeitweise gut, manches nicht. Ich mag Handwerken, Gegenden neu entdecken, ich möchte endlich mal wirklich Rollenspiel betreiben und ich träume von HeldInnen, das heißt, von denen, die über sich hinauswachsen. (Arvaethil möchte auch gern eine Heldin sein). Ich habe konfuse und schlecht planbare Arbeitszeiten, bin humorvoll, meist großzügig und manchmal unverträglich strikt, liebe nette Chats und Leute, die ihren Tellerrand schon kennen und mal darüber hinaus gucken wollen. Geschlecht: w, Alter: 44, Verein: Schalke, Lieblingstier: KatzeBussardSchafDelphin, grüßen möchte ich: Lothlinn (das erklärt sich irgendwann...)

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 Betreff des Beitrags: Re: Arvaethil schaut mal wieder durch die Türrahmen
BeitragVerfasst: So 8. Jul 2012, 11:50 
Admin Gondors
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Registriert: Mi 17. Jun 2009, 17:16
Beiträge: 967
Sei uns gegrüßt Arvaethil!

Es freut mich sehr, dass du dich gemeldet hast. Ich hörte schon, dass du mit Dugal im Gespräch warst und das ist gut, so konnte er dir schon einige Fragen beantworten und einige Fragen wirst du wohl selbst beantwortet haben.

Deine Arbeitszeiten sind wie sie sind, wir setzen da keine Vorrausetzungen. Auch dass eine Frau eine Heldin werden will steht bei uns nicht im Widerspruch, denn wir sind keiner Hardcoreler welche sagen, dass Frauen im Krieg nichts zu suchen haben.

Falls es Dugal dir gegenüber nicht schon erwähnt hat, würden wir dich sehr gerne am 12.07 gegen 20:00 Uhr zu unserem Gondorabend einladen. Du findest unsere Festhalle in der Langen Straße 5 in der Siedlung Goldsengen, Breeland.

Solltest du weitere Fragen haben dann schreib uns Ingame an oder poste sie hier.

Wir freuen uns bald mehr über dich erfahren zu dürfen *grinst*

Gezeichnet: Bereanor

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 Betreff des Beitrags: Re: Arvaethil schaut mal wieder durch die Türrahmen
BeitragVerfasst: So 8. Jul 2012, 12:00 
Bürger Gondors
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Registriert: Do 22. Okt 2009, 13:18
Beiträge: 1996
Huhu Arvaethil,

fein dass du dich hier meldest. So können alle gucken, wer da neues kommt - jaja, wir sind alle dölle neugierig.

Nach unseren ausführlichen Gesprächen gestern und vorgestern gibt es an sich nicht viel, was mir grad zu fragen oder schreiben einfällt.

Ich meld mir hier einfach mal freiwillig als dein Mentor an.

Liebe Grüße,
und bis bald im Spiel

PS: Wenn du heut Abend Zeit und Lust auf RP hast, kann ich was anbieten:

Der Hobbitsche Wanderverein "Gut zu Fuss" feiert ein Sommerfest, das ganze ist ab 8 in der Auenlandsiedlung Lindholz, in der Eggenstraße 5.
Da werde ich auf jeden Fall da sein, und ziemlich sicher eine Menge guter und netter RPler.

Den Aushang zu unserem Gondorfest findest du eins weiter oben, im Podium.

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 Betreff des Beitrags: Re: Arvaethil schaut mal wieder durch die Türrahmen
BeitragVerfasst: So 8. Jul 2012, 17:17 
Wächter Gondors
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Registriert: Sa 7. Jul 2012, 14:43
Beiträge: 817
ooc:
Danke, Bereanor, und danke, Dugal!

Ich war so spät am Abend nach der Arbeit etwas unverbindlich und total müde, sorry. Denn sonst hätte ich geschrieben, dass ich mich sehr gefreut habe, bei der Wurfwaffen-Lektion in Archet einfach so dabei sein zu können - auch wenn Arvaethil beim Werfen beklagenswert wenig talentiert ist. 8-) Danke für den Unterreicht, Kelandis. Und ich hätte auch erwähnt, dass das, was ich vom "Volk Gondors" bisher mitbekommen habe (in Archet, via Internet und vor allem durch Dugal), mir sehr gut gefällt.

Dugal, das ist schön, dass du dich freiwillig als Mentor für mich meldest, ich freue mich! Vermutlich werde ich heute Abend in der Auenlandsiedlung vorbei kommen.

Nächsten Donnerstag Abend ist notiert, nur kann es noch bis Donnerstag Mittag passieren, dass ich für abends noch einen Termin herein bekomme und auch mitnehmen muss. Ich versuche aber, den Abend freizuhalten. Unter anderem auch, weil ich gespannt bin und mich darauf freue.

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag Abend!
Christiane

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 Betreff des Beitrags: Re: Arvaethil schaut mal wieder durch die Türrahmen
BeitragVerfasst: Mo 9. Jul 2012, 19:59 
Admin Gondors
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Registriert: Mi 17. Jun 2009, 17:34
Beiträge: 723
Wohnort: Gisborne, New Zealand
Hey Christiane!

Vorhin auf dem Breemarkt durfte auch ich dich nun kennen lernen und es hat mir sehr viel Spaß gemacht! Hoffentlich sehen wir uns noch öfter.

Liebe Grüße, Ini

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 Betreff des Beitrags: Re: Arvaethil schaut mal wieder durch die Türrahmen
BeitragVerfasst: Mo 9. Jul 2012, 21:18 
Wächter Gondors
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Registriert: Sa 7. Jul 2012, 14:43
Beiträge: 817
Hey Injael,

du stecktest hinter derjenigen, die der unschuldigen Arvaethil die Schamesröte ins gesicht getrieben hat? :D Ich hatte auch eine Menge Spaß! Und ganz nebenbei: Wer als Adressangabe New Zealand da stehen hat, den baggere ich vermutlich 24 Stunden am Tag nach Eindrücken, Adressen und Tipps an... :shock: Danke für deinen Gruß!

Christiane

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 Betreff des Beitrags: Re: Arvaethil schaut mal wieder durch die Türrahmen
BeitragVerfasst: Mo 9. Jul 2012, 23:12 
Wächter Gondors
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Registriert: Sa 7. Jul 2012, 14:43
Beiträge: 817
Hier geht Arvaethils Geschichte etwas weiter, ich hoffe, das ist okay?!
Und nun war alles anders.

An einem stürmischen Frühlingstag hatte Arvaethil mit dem Waffenmeister der Garde den Nahkampf trainiert. Sie liebte es, Orgun im Kampf gegenüberzutreten: Er war sehr stark und sehr erfahren und vor allem durchtrieben und schlau, und gerade das brachte sie zur Weißglut. So wütend, dass einerseits ihre Hiebe eines Ochsen würdig waren, andererseits ihre Verteidigung in Vergessenheit geriet. Arhaleth wusste um ihre Schwäche, wusste, dass sie dazu neigte, sich kopfüber in Attacken zu stürzen und dabei in Gefahr geriet, einen tödlichen Stich oder Hieb in Brust oder Bauch zu erhalten. Dennoch geriet sie immer wieder in diese Falle.

„Du hast zwei Hände, Arri“, rief der bullige Waffenmeister, „fang meinen Hieb mit der anderen Klinge ab, verdammt!“ Arvaethil ging in die Knie, als das Holzschwert Orguns ihr tief ins Beinfleisch stach, und hockte keuchend auf dem Sandplatz. „Und wieder ein blauer Fleck“, sagte Orgun eher grimmig als bedauernd und streckte ihr die Hand hin, um ihr hochzuhelfen. „Stehst du auf blaue Flecken?“ Knurrend machte er seinen Schwertgurt los, während Arvaethil Sand von ihrer Hose klopfte. „Wenn du nicht bald lernst, dein Feuer zu zügeln, wirst du uns demnächst zum Singen bringen.“ Arvaethil schwieg und reinigte ihr Schwert, während schmerzhafte Erinnerungen sie durchzuckten. Die Angehörigen der Wache sangen, wenn einer ihrer Leute gestorben war und dem Meer übergeben wurde.

Der Soldat, der die Treppe zum Sandplatz hinunterstieg, war noch ziemlich neu. „Was willst du?“, blaffte Orgun ihn an. Der Soldat schwieg und sah Arvaethil flehend an. Er hatte Augen, die aussahen wie ein regenreicher Himmel. „Herrin“, stammelte er. Arvaethils Mitleid erwachte. „Steh still“, sagte sie ruhig und sah dem Jungen in die Augen. „Ich höre. Wie ist dein Name?“ Der Junge schluckte; sein Adamsapfel wanderte unruhig an seinem Hals entlang. „Leodir... Ich bin... Herrin, sie wollen euch festnehmen!“ Orgun fuhr herum. Arvaethil fühlte, wie ihr Inneres zu Eis erstarrte. „Wer will mich festnehmen?“, fragte sie. Leodir starrte sie mit seinen weit aufgerissenen Augen an. „Der Leutnant. Eure Eltern... Niemand kann sie finden. Blut war im Eingang eures Hauses!“

Arvaethil schluckte. Dann verstand sie, was Leodir sagte. „Der Leutnant, denkt, ich hätte...“ Sie brachte kein Wort mehr über die Lippen. `Meine Eltern´, dachte sie. Orgun war wie immer viel schneller bei klarem Verstand. „Arri“, murmelte er und sah sie mahnend an. „Nimm den verborgenen Weg. Jetzt. Schnell.“ Arvaethil lief.

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 Betreff des Beitrags: Re: Arvaethil schaut mal wieder durch die Türrahmen
BeitragVerfasst: Di 10. Jul 2012, 13:59 
Bürger Gondors

Registriert: Di 23. Jun 2009, 06:49
Beiträge: 157
Ich glaub Injael muss schnell mal ihren Wohnort ändern :mrgreen: :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Arvaethil schaut mal wieder durch die Türrahmen
BeitragVerfasst: Di 10. Jul 2012, 15:15 
Admin Gondors
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Registriert: Mi 17. Jun 2009, 17:34
Beiträge: 723
Wohnort: Gisborne, New Zealand
Ja, war mit Bereanor 18 Monate in Neuseeland und haben die Hälfte der Zeit davon in Gisborne gewohnt, ich kann das nicht ändern :D

Liebe Grüße, Ini

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 Betreff des Beitrags: Re: Arvaethil schaut mal wieder durch die Türrahmen
BeitragVerfasst: Sa 14. Jul 2012, 23:09 
Wächter Gondors
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Registriert: Sa 7. Jul 2012, 14:43
Beiträge: 817
*Arvaethil lässt Dugals Brief sinken und schaut auf das Feuer, das sie eben in ihrem Kamin angefacht hat. Eingeladen, die Heimat des Volk Gondors zu besuchen. Ihr Herz sehnt sich so danach, Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Und doch hält sie nun Angst vor der Ernte ihrer eigenen Verwegenheit im Griff. Wütend dreht sie den Kopf zum Fenster und starrt in die Nacht. "Ich werde mir nicht untreu werden", schwört sie stumm. "Ich bin ein Kind Gondors. Und für Gondor lebe und sterbe ich." Mit schnellem Griff hängt sie ihre gute Robe über einen Ast und vor die Tür. Sie sollte morgen nach der klaren Nachtluft riechen und nicht nach Asche und Harz.*

((ooc)) Ich freue mich über die Einladung und danke dafür!

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