Anmelden | Registrieren


Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Aktuelle Zeit: Mi 20. Sep 2017, 01:10




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 7 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Auch Mentoren können weinen, die Ausbildung Ahreandril's
BeitragVerfasst: So 13. Mai 2012, 15:38 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Fr 11. Mai 2012, 23:30
Beiträge: 35
Tag 1
Gespannt wartete Ahreandril am darauf folgenden Tages ihrer Aufnahme auf den Beginn ihrer ersten Unterrichtsstunde.
Ihr strahlender Mentor fragte Sie sofort was für eine Wache (die Sie ja sein sollte) am wichtigsten wäre. "Nun" antwortete Ahreandril, "vielleicht ist es Geschwindigkeit, Geschwindigkeit um flugs die Beine in die Hand zu nehmen und schnellsten über alle Berge zu sein bevor es gefährlich wird" Der Tadel für diese Antwort kam prompt. "Stelle Sie sich hin und bleibe Sie stehen" kam der Befehl von Illusius. "wie ein nasser Sack" donnerte Illusius und schlug mit seinem Stock auf Ahreandril Knie und Bauch. "Aua! Wie soll ich denn grade stehen wenn ihr mich haut?"

"Eine Wache muss Haltung einnehmen um standhaft zu sein" erwiderte Illusius. "Und um das zu üben habe ich hier etwas vorbereitet" sagte er und zog dabei ein teuflisches Grinsen auf. Er sagte, "Seht ihr diesen Baum und diesen dort drüben in mehreren Metern Entfernung?" "Ja" sprach Ahreandril und nickte bei diesem Wort. Unter jedem dieser Bäume befindet sich eine Kiste und in einer dieser Kisten befinden sich Steine. Diese Steine bringt ihr mit euren bloßen Händen zur anderen Kiste. Dies stärkt eure Haltung und eure Muskelkraft um den Schild besser halten zu können." "Aber die sind doch viel zu schwer für mich" nörgelte Ahreandril. "Ihr werdet diese Steine schleppen müssen, schließlich ist es zu eurem eigenen besten das ihr dies tut um gewappnet zu sein und um die nötige Kraft zu erlangen die in einem Kampf um Leben oder Tod entscheidet." Ahreandril sah die Steine zweifelnd an. "ich kann es versuchen" meinte Sie schließlich. "nein" sagte Illusius und schüttelte den Kopf. Mit dem Versuch allein ist es nicht getan. "Bringt die Steine zur anderen Kiste oder ihr werdet eure Ausbildung nicht schaffen."

Ahreandril versah die Steine mit einem prüfenden Blick. Als Sie den kleinsten darunter fand machte Sie sich ans Werk. Sie kniete sich nieder und zog an dem Stein, verlor jedoch dabei den Halt und plumpste auf ihr Hinterteil. Illusius schlug sich mit der Hand auf die Stirn. "Also so wird das nie was und die Steine liegen noch im nächsten Zeitalter in dieser Kiste. Nehmt den Stein auf und tragt ihn vor euch zur nächsten Kiste. Und...., achte auf deine Haltung." Ahreandril rappelte sich auf und versuchte den Stein erneut hoch zu hieven. Sie zerrte und riss an dem Stein bis Sie ihn endlich aus der Kiste zog und setzte sich so gut es ging mit dem Stein in Bewegung. Langsam und schlenkernd ging Sie auf die andere Kiste zu die sich noch einige Meter vor ihr unter dem anderen Baum auftat. Schweiß bildete sich auf ihrer Stirn und nur für einen kurzen Augenblick der Unaufmerksamkeit geriet Sie ins straucheln und stürzte samt Stein um. "Aua" stieß Sie mit schmerzverzerrtem Gesicht hervor und hielt sich den Knöchel auf dem der Stein gelandet war. Illusius stöhnte beim Anblick von so viel Ungeschicktheit auf. "Wollt ihr mich ärgern oder könnt ihr wirklich nichts?" Mit verbissenen Gesicht stand Ahreandril wieder auf, nahm sich den Stein und legte die letzte Distanz zur Kiste mühsam zurück. Mit lautem Plumps schmiss Sie den Stein in die Kiste. Ahreandril riss die Arme empor und freute sich wie einer der gerade einen Schatz fand. "Juhu! Ich habs geschafft Mentor! Was kommt als nächstes dran? fragte Sie und grinste dabei ihren Mentor an.

"Nun..." sagte Illusius und schaute Ahreandril mit einem prüfenden Blick an. "Nun bringt ihr auch noch die restlichen Steine der anderen Kiste in diese hier" und er zeigte auf die Kiste vor der jetzt Ahreandril stand. "Och..., Illusius, ich hab doch schon einen ganzen Stein hier rüber getragen.... reicht das denn nicht?" "Nun, ihr habt noch viel Arbeit vor euch, ich würde mich an eurer Stelle beeilen sonst verpasst ihr noch das Abendessen." "Alter Schinderhannes" brummelt Ahreandril in ihren nicht vorhandenen Bart. "Was?" fragte Illusius der dies nicht genau verstand. "Nichts, ich geh ja schon und hole die anderen" erwiderte Ahreandril. Nach weiteren 2 Stunden waren dann auch die anderen 5 Steine in der richtigen Kiste und Ahreandril sank erschöpft zu Boden. Illusius ging zu ihr und sprach:" seht ihr Ahreandril? Mit dem nötigen Willen erreicht man sein Ziel. Und mit der Zeit werdet ihr auch genügend Kraft haben um im Kampfe jedem Gegner zu trotzen." "Das sagt ihr hier so leicht!" erwiderte Ahreandril. "Aber ich muss ja hier eure Gartenarbeit erledigen nicht ihr."

Da nahm Illusius einen der Steine, hob ihn mit einer Hand auf und schleuderte ihn viele Meter weit. "Dieses Training habe ich von meinem alten Mentor der mich ausbildete, ein weiser und begabter Mann. Wenn ihr eure Lektionen nicht lernen wollt und diese nicht strikt befolgt, wird euch keiner helfen können. Dann werdet ihr wie viele andere auch auf dem Felde euren Lebenshauch ausblasen wie viele andere die meinten Sie könnten schon alles. Also entweder Ihr lernt dies alles auszuführen und auch zu begreifen, oder ihr endet als Mahlzeit für die Krähen."Bei diesen Worten schauderte es Ahreandril und Sie nahm sich vor sich noch mehr anzustrengen. Illusius fuhr fort:" Gut Ahreandril, kommen wir langsam zum Ende eures Trainings.

Sagt mir, was habt ihr heute gelernt?" Ich habe heute gelernt das ein Wächter viele Steine schleppen muss bevor er auch überhaupt mal Schwert und Schild zu sehen bekommt" sprach Ahreandril schnippisch und grinste zu Illusius. Dieser musste nun ebenfalls grinsen, versuchte aber gleich wieder ernster zu werden. "Nein Ahreandril, das meinte ich nicht. Ach übrigens...., wirst du diese Aufgabe jetzt jeden Tag machen...
Ahreandril schaute drein wie sieben Tage Regenwetter.
Nun dann habe ich eben gelernt das ein Wächter auf seine Haltung und seine Form achten muss. Ein schwacher Wächter hat keine Chance wenn viele Gegner ihn bedrängen und er zu schwach ist sich zu verteidigen."

"Ganz genau das wollte ich hören Ahreandril. Du musst schließlich begreifen warum wir das machen. So...., und nun geh dich waschen und hol dir dein Abendbrot. Du musst schließlich gestärkt sein wenn es morgen weiter geht."
Damit schloss Illusius sein Training ab, drehte sich um und ging zur Tür.
Ahreandril erhob sich und klopfte sich den gröbsten Dreck von ihren Kleidern. Na toll dachte Sie bei sich, das gibt morgen einen Muskelkater der sich gewaschen hat. Und damit ging Sie ins Haus um sich für diesen Abend fertig zu machen.

_________________
Bild


Zuletzt geändert von Ahreandril am Di 15. Mai 2012, 17:48, insgesamt 2-mal geändert.

Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Der nächste Tag
BeitragVerfasst: So 13. Mai 2012, 16:38 
Bürger Gondors

Registriert: Do 5. Nov 2009, 15:37
Beiträge: 98
Illusius staunte, als er wie verabredet Ahreandril abholen wollte.

Ahreandril nahm wirklich ernst, was er ihr aufgetragen hatte. In der Tat sah er schon von der Ferne, dass sich jemand an die Kisten zu schaffen machte, in jenen er die Steine legte. Sie schleppte wirklich einen Tag darauf die Steine hin und her.

Stolzer konnte er kaum sein auf Ahreandril.

_________________
Bild


Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Auch Mentoren können weinen, die Ausbildung Ahreandril's
BeitragVerfasst: So 13. Mai 2012, 17:36 
Bürger Gondors

Registriert: Sa 23. Jul 2011, 19:13
Beiträge: 694
Wohnort: Goldsengen, Breeland
aus dem Schatten eines Baumes heraus, unter dem er saß, beobachtet Arganthir die beginnende Übung und kann sich ein Kopfschütteln nicht verkneifen

"Illusius, wenn du fertig bist sie Steine schleppen zu lassen, sag mir bescheid...dann hole ich den alten Haukerl vom Dachboden und stelle ihn im Hof auf..und da oben liegen auch noch ein paar Holzschwerter mit denen sie üben kann"

Arganthir schaut Illusius Schützling mitleidig an

"und ich glaube wenn sie damit fertig ist bei dem Wetter Lasten zu hieven wäre ein wenig *Ausdauertraining* angesagt, zum beispiel Schwimmen...das erfrischt nebenbei auch noch"

_________________
Bild
ein altes Sprichwort besagt:
Kämpfe wenn nötig,
Siege wenn möglich,
Sterbe wenn du musst,
Aber gib niemals auf!


Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Auch Mentoren können weinen, die Ausbildung Ahreandril's
BeitragVerfasst: So 13. Mai 2012, 18:28 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Fr 11. Mai 2012, 23:30
Beiträge: 35
Tag 2

Als Illusius heute bei klarem Sonnenschein vor die Türe trat musste er erstaunt feststellen das sein neuer Schützling bereits emsig beim trainieren war. Sie schleppte einen Stein nach dem anderen von Kiste zu Kiste.

Leise kam er näher um Ahreandril nicht zu erschrecken. Sie setzte gerade dazu an einen Stein in die Kiste zu werfen als Sie ihn endlich erblickte. Sie schmiss den Stein in die Kiste und verbeugte sich vergnügt vor ihrem Mentor. " Seid gegrüßt mein Mentor" grüßte Sie und grinste dabei Illusius entgegen. "Es ist schön dich hier beim Training vorzufinden" erwiderte Er. "Wie ich sehe ist mein Training ja doch nicht für die Katz". Beide mussten grinsen. "Gut Ahreandril, lass die Steine jetzt liegen und geh ins Haus um deine Sachen zu holen. Wir reiten noch aus. Hol alles was du für einen bewaffneten Kampf benötigst" Ahreandril schluckte und lief hektisch ins Haus.

Sie zog ihr Schwert aus der Stautruhe die für Sie bereit stand heraus. Es war ein altes, bereits Rost ansetzendes Schwert, aber noch gut genug für Übungszwecke. Danach suchte Sie nach ihrem Schild. "Wo habe ich es denn nur hingelegt" überlegte Sie und durchwühlte hektisch ihre Sachen da ja Illusius vorm Haus stand und keinen Zeitaufschub duldete. Da kam des Zufalls Willen Herr Dugal zur Türe herein. " Oh.., Hallo Ahreandril!" begrüßte er Sie und musste bei dem bereits entstandenen Chaos unwillkürlich grinsen. "Äh.., ich nehme mal an du suchst etwas?" fragte Dugal immer noch grinsend. "Ach Herr Dugal, ich kann meinen Schild nicht finden und Illusius wartet bereits draußen vor dem Tore" sprach Ahreandril mit verzweifelnder Miene. "Das ist kein Problem Ahreandril, komm lass uns unten in meinem Handwerksraum schauen, ich glaube ich habe da genau das richtige für dich." So zog Dugal, Ahreandril mit sich und machte sich sogleich auf die Suche nach ebenjenem Stück das er sich für die junge Dame gedacht hatte. Als er es fand, was nicht lange dauerte da er seine Sachen alle ordentlichst sortiert hatte, konnte Ahreandril endlich aufbrechen. Sie schnallte sich den kleinen, hölzernen Rundschild um den Arm und trat zur Türe hinaus auf Illusius. Ich habe jetzt alles und bin bereit zum reisen. Strahlend sah Sie Illusius an und war schon gespannt wo die Reise Sie hinführen sollte.

"Wir müssen noch eben in Bree halt machen" rief Illusius, Ahreandril beim ritt zu. "Wir müssen noch unseren Proviant auffüllen. Als Sie auf den hiesigen Markt in Bree angelangten mischte sich Illusius gleich unter die Menge, vergaß aber nicht Ahreandril vorher noch zu sagen hier auf ihn zu warten. Wenige Minuten später kam er auch schon wieder mit ein paar Trockenfrüchten, Dörrfleisch und einem herrlich duftenden Heidelbeer-Kuchen und einem zufriedenen Lächeln aus der Menschenmenge heraus. Wie Ahreandril annahm musste Illusius mit dem Händler um Haus und Hof gefeilscht haben und er war wohl mit einem Schnäppchen auf dem Rückweg.

Nun mit ausreichend Proviant gedeckt schlugen sie ihren Weg weiter nach Westen ein. Sie ritten über eine Brücke und über die Ausläufer eines saftigen grünen Tales das sich in der Ebene vor ihnen erstreckte. Nach einer geraumen Zeit bog Illusius langsam wieder Richtung Süden ab, die Landschaft änderte sich von mal zu mal.
Die grünen Ebenen von Bree zogen sich langsam in den Ausläufern einer Gebirgskette zurück. Die kleine Gruppe blieb kurz vor einer Spalte im Fels stehen.

"Ahreandril, weißt du wo wir hier sind?" fragte Illusius seine Schülerin. "ähm..., nein!" erwiderte Ahreandril verlegen. "Wir befinden uns hier am Eingang zu den Hügelgräberhöhen und bevor wir Sie betreten möchte ich dir noch etwas dazu sagen." "Müssen wir da wirklich hin?" fragte Ahreandril ängstlich als Sie die Rede von Gräbern hörte. "Ja" sagte Illusius etwas heftiger als geplant und seufzte ob der Frage ihrer Schülerin. "Ja, wir müssen da wirklich hinein." Doch zuerst möchte ich dir eine Geschichte erzählen. Früher kamen Menschen hierher um die Toten zu ehren und um ihnen Blumen an die Gräber zu legen. Jedoch haben sich vor langer Zeit Grabwichte hier in den Gräbern niedergelassen und den Ort unter einen Bann gelegt. Die Menschen verirrten sich in den Hügelgräberhöhen zwischen Gräbern und dichtem Nebel und wenn Sie einschliefen wachten Sie in den Gräbern wieder auf. Dort waren sie von alten und unschätzbar wertvollen Grabbeilagen umgeben die die Irrwichte dort seit Jahrhunderten horteten. Und wenn sie aus Habgier etwas davon einsteckten das ihnen nicht rechtmäßig zustand, wurden Sie verflucht und waren dazu verdammt ewig als Grab unholde in den Hügelgräberhöhen umherzuwandeln. Soweit die Geschichte die ich dir erzählen wollte und nun komm!" "ich möchte dort aber nicht hin, es ist unheimlich dort und Anmut meine Treue scheut bereits" setzte Ahreandril an. Doch Illusius duldete kein Nein. "Wir lassen unsere Pferde hier, wenn wir Sie brauchen müssen wir Sie nur rufen. Sie werden es dann hören. Und nun Komm Ahreandril, sofort!"

Mit dem größten Unbehagen folgte Ahreandril Illusius durch den Eingang und es stellten sich ihr die Haare zu Berge als im wabernden Nebel bereits die ersten Gräber vor ihnen auftauchten. Hier schlängelte sich allerhand ekliges Getier durch den Felsen und von weitem hörte man einen Barghest heulen. Illusius schritt wacker und aufrecht voran während Ahreandril ihm geduckt und mit ängstlicher Mine folgte. Sie blieben erst vor einem besonders großen und düsteren Hügelgrab stehen und Illusius drehte sich zu Ahreandril um. "Hier müssen wir hinein," sagte er ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. "Das ist nicht euer Ernst," stieß Ahreandril entsetzt hervor und wollte bereits die Flucht antreten. "Doch das ist es in der Tat. Bleib stehen sag ich dir!" Illusius brauste zorniger auf als er eigentlich wollte. doch er wusste das es wichtig war. Ahreandril blieb wie angewurzelt stehen als Sie den Zorn in Illusius Stimme vernahm. "Ahreandril höre mir zu!" Sprach er nun wieder etwas kühler aus. "Du musst lernen deine Angst zu besiegen. Und du musst mir hier drinnen den Rücken frei halten. Ich brauche dich Ahreandril!" Ahreandril versuchte ihren ganzen Mut und mochte er noch so kümmerlich sein zusammen zu nehmen. "I..Ich ka...kann es ver...versuchen", stotterte Sie und kam am ganzen Leibe zitternd wieder auf Illusius zu. "Gutes Mädchen" sprach Illusius und zog Sie mit sich hinein in den Grabeingang. Er fühlte sich bereits ein bisschen stolz das Sie diesen ersten Schritt bereits gewagt hatte.

Der Eingang zum Grab war düster und unheilvoll. Wasser tropfte an manchen Stellen von der Decke, Spinnweben waren an allen Wänden zu sehen und Ahreandril hoffte das die Schöpfer dieser weißen tödlichen Pracht bereits nicht mehr hier verweilten.
Nun tödlich waren solche Netze natürlich nur für Insekten, jedoch diese Netze waren so groß das Sie ganze Nebengänge des Hauptganges versperrten. "Ahreandril, wir sind hier her gekommen da ich nach alten Relikten für meine Studien suchen muss. Ich bitte dich um ständig danach dass du mir den Rücken freihältst. Denk an das was ich dich bis jetzt gelehrt habe und es kann uns nichts passieren. Und..., verliere nicht den Mut. Viele Dinge sehen schrecklicher aus als Sie es wirklich sind und vor nichts davon brauchst du dich fürchten wenn du nur geschickt mit deinem Schwert und deinem Schilde umgehen kannst." Illusius nahm eine Fackel von der Wand, entzündete diese und so schritten die beiden vorsichtig durch die endlos scheinenden Gänge und Kammern des Grabes.
Wo Illusius etwas entdeckt hatte hielten Sie kurz inne um die Gegenstände und Relikte zu untersuchen. Interessante Dinge schob er in seine Taschen. Und so gingen Sie immer weiter in das Grab hinein. Ahreandril irritierten die Schatten und die Spinnweben, es war sehr dunkel und Sie konnte gerade noch die Schemen von ihrem Mentor sehen der ungefähr fünf Schritte vor ihr ging. Plötzlich bemerkte Sie eine Bewegung links von ihr "Illu!" schrie Sie, die Panik wieder rasch in sich aufsteigen spürend. Illusius drehte sich mit der Fackel um, um im letzten Augenblick noch mitzuerleben wie ein riesiger schleimiger Kriecher an der Wand in einem der Nebengänge verschwand. "Ahreandril! Versuch dich zu beruhigen, das einzige das du fürchten musst ist die Angst selbst. Sie lässt die im falschen Moment falsch reagieren. Zeig Mut und Verstand und wir kommen beide unversehrt wieder heraus." Ahreandril versuchte sich wieder zusammen zu nehmen, was ihr jedoch schwer fiel in dieser schaurigen Umgebung wo es von überall um Sie bedrohlich knackte, tropfte und die kleine Prise Wind die die Spinnweben zum leben erweckte.

Sie versuchte nun all ihren Mut freie Bahn zu lassen und ging sogar an ihrem Mentor vorbei um nun selbst die kleine Gruppe anzuführen. Plötzlich hörte Ahreandril wieder ein Geräusch, diesmal kam es von vorne und direkt auf Sie zu. Sie bekam wieder Angst, doch wollte Sie dieser diesmal entgegen treten. Durch lautes Geschrei sich selbst anspornend und mit gezogenem Schwert schoss Sie vor in die Dunkelheit. Als Sie gerade zum tödlichen Hieb ausholen wollte hielt plötzlich etwas ihr Schwert hinter ihrem Rücken fest und Illusius schrie:"Halt Ahreandril, Stooopp! Siehst du denn nicht wer vor dir steht? hat dieser Elb dir nicht noch vor kurzem über Heilkundige erzählt?" Ahreandril blieb verblüfft stehen. Vor ihr stand kein Ungetüm und auch kein Geist. nein, es war ein Elb.

Der Elb grüßte die beiden Wanderer auf elbisch, man merkte ihm nichts an ob der stürmischen Begegnung. Er grüßte die beiden Wanderer auf elbisch und Illusius erwiderte den Gruß mit den korrekten Höflichkeitsformeln. Er fragte die beiden was Sie hier zu suchen haben und Illusius klärte den Elben auf. "Dies ist auch meine Absicht" erklärte der Elb rasch. "Lasst uns den Weg zusammen beschreiten werter Freund" lautete sein Vorschlag. Und so durchforsteten die drei nun zusammen das Grab.
"Und Ahreandril...., vergiss nicht im Auge zu behalten was hinter deinem Rücken geschieht. Es könnte dir dein Leben retten. Vergiss diese Weisheit nicht." sprach Illusius nun wieder zu Ahreandril gewandt der mit seinem Unterricht fortfuhr. "Schön viele haben für ihren Leichtsinn mit ihrem Leben zahlen müssen" fügte der Elb hinzu. Dadurch fühlte sich Ahreandril wieder besonders ermutigt. Zusammen schafften es die beiden Sie noch mehr aus der Ruhe zu bringen. in einer kleineren Kammer in der nähe des Hauptganges entdeckten Illusius und der freundliche Elb dann ein sehr interessantes Relikt um das Sie hitzig diskutierten.

Aus den Augenwinkeln heraus vernahm Ahreandril wieder eine Bewegung doch ließ Sie sich diesmal nicht schrecken und ließ den Kriecher Kriecher sein. Als plötzlich mehrere Augen aus der Dunkelheit auf funkelten und lange behaarte und hässliche Beine einen rundlichen noch behaarteren Laib auf Ahreandril zu schoben. Mit einem lauten panischen Schrei ließ Ahreandril ihren Schild fallen und wich 2 Schritte zurück, doch im selben Augenblick fuhr es ihr durch den Kopf das Sie dafür verantwortlich ist die Gruppe zu schützen. Illusius hatte seinen Stab beiseite gelegt um das Relikt besser untersuchen zu können, direkt zu dem Bogen des Elben und nun lagen beide Waffen hinter dieser Spinne. Sie versuchte noch einmal all ihren Mut zusammenzunehmen und hechtete noch vorn um sich den Schild zu greifen, gerade als die Spinne (Sie hatte die Größe eines kleinen Kalbs) bereits ihre Beine nach Ahreandril und dem Schild ausstreckte. Ihr Augen glühten in dem Zwielichtigem Feuer das von der Fackel ausging. Ahreandril packte ihren Schild so fest Sie konnte und lief damit auf die Spinne zu. Sie nutzte ihren Schild wie einen Rammbock um die Spinne aus dem Konzept zu bringen. Als Sie merkte das die Spinne etwas zurückwich packte Sie ihr Schwert und stieß es seitlich des Schildes vorbei in den Körper der Spinne. Da drückte die Spinne mit einem gewaltigen Satz nach vorne und Ahreandril stürzte ein paar Schritte zurück. Da war die Spinne auch schon fast über ihr und Ahreandril konnte bereits die Klauen des Tieres erkennen als Sie plötzlich eine Stimme von hinter der Spinne vernahm.
Illusisus hatte sich seinen Stab geschnappt und der Elb seinen Bogen. Währen Illusius bereits einen Zauber aufrief, legte der Elb einen Pfeil auf seine Sehne und schoss ihn der Spinne in den Hinterlaib. Illusius Zauber Gabe der Spinne dann den Rest, Überreste des Tieres spritzen in alle Richtungen.

Ahreandril kletterte unter den Überbleibseln der Spinne hervor und wischte sich das Gesicht mit ihrem Umhang sauber. "Danke" sagte Sie zu den beiden. "Danke das ihr mich gerettet habt." Nein, wir haben zu danken" sagte Illusius. wir waren so dermaßen auf das Relikt fixiert das wir auf keinerlei Gefahren achteten" sprach der Elb. "Hättest du das Wesen nicht so tapfer angegriffen, hätten wir nicht die Möglichkeit gehabt an unsere Waffen zu kommen. Du hast diesmal ausnahmsweise wirklichen Mut bewiesen und mich sehr stolz gemacht" lobte Illusius die kleine, zerzauste und von Dreck triefende Ahreandril. Sie nahmen ihre gesammelten Relikte und verließen nun eiligst das Grab. Vor dem Grab angekommen verabschiedete sich der Elb von den beiden. Sie fanden auch trotz des dichten Nebels der die Hügelgräberhöhen durch waberte schleunigst den Ausgang. Draußen angekommen im Sonnenschein wo ihre Pferde bereits warteten ließ Ahreandril sich zu Boden fallen. "Macht das nie wieder mit mir Mentor!" schimpfte Ahreandril. " Ich wäre da unten vor Angst fast gestorben." "Aber ihr habt auch gelernt eure Ängste zu besiegen und etwas mehr Mut zu zeigen. Macht nur weiter so und dann werdet ihr bald schon eine gute Kriegerin." Und mit diesen Worten beendete Illusius die heutige Übung und ritt von dannen. Auch Ahreandril machte sich nach ausgiebiger rast auf den weg nach Hause wo bereits eine Bad für Sie bereit stehen würde.

_________________
Bild


Zuletzt geändert von Ahreandril am Di 15. Mai 2012, 17:52, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Auch Mentoren können weinen, die Ausbildung Ahreandril's
BeitragVerfasst: Mo 14. Mai 2012, 22:21 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Fr 11. Mai 2012, 23:30
Beiträge: 35
Tag 3

An diesem Tag traf Ahreandril ihren Mentor Illusius am Westtor von Bree. „Heute machen wir einen Ausflug zu den Zwergen“ meinte er beiläufig als sie ihre Pferde sattelten. ´So machten sich die beiden auf in das Reich der Zwerge.

Der Ritt verlief ohne Zwischenfälle und so gelangten Sie rasch nach Nordwesten wo die Zwerge unter dem Berge lebten. Um so weiter Sie vorwärts kamen um so kühler wurde es. Ahreandril schmiegte sich näher an ihre Stute Anmut da Sie nicht für die nötige Zusatzkleidung gesorgt hatte. „Illusius..., hättet ihr doch gesagt das es hier so kalt ist“ motzte Sie. „Wir sind ja gleich da“ erwiderte Illusius grinsend. Und wie er sagte kamen auch bereits die ersten Anzeichen für die Anwesenheit der Zwerge in diesem Gebiet in Sicht. Sie ließen ihre Pferde beim Stallmeister in guter Obhut zurück und erklommen die Treppen zu Thorins Tor. „Hier lebt Thorin Eichenschild, einer der mächtigen der Zwergenfürsten“ erklärte Illusius seiner Schülerin. „und nun tritt ein bevor du mir noch erfrierst.“

Illusius konnte sich ein grinsen nicht verkneifen denn es sah zu komisch aus wie Ahreandril von einem auf das andere Bein hüpfte um warm zu bleiben. Als Sie das Tor durchschritten staunte Ahreandril nicht schlecht und auch Illusius war immer wieder aufs neue erstaunt ob der Pracht der von den Zwergen aus dem Stein gehauenen Gebäude , Säulen und Statuen. „ Das …, das ist atemberaubend“ meinte Ahreandril. „Wie lange die Zwerge wohl dafür gebraucht haben dies zu errichten?“ „Nun das übersteigt sogar mein wissen Ahreandril. Aber vielleicht kann es dir jemand anders erzählen.“ Aber Ahreandril hakte nach.“Gibt es hier denn auch eine Esse?“ Ihre Neugier als Schmiedegesellin schlug nun voll durch. „komm mit“ antwortete Illusius und führte Sie verschiedenste Treppen hinab. Nach einer weile, es wurde immer heißer, standen Sie plötzlich vor einer riesigen glühenden Halle und sengende Hitze waberte ihnen entgegen. „Die ganze Halle ist ja eine reine Schmiede!“ staunte Ahreandril als Sie auf die Halle hinab blickte. „Ja die Zwerge verstehen wohl am besten in ganz Mittelerde wie Erz richtige behandelt und geformt wird. Sie sind mit Abstand die besten Schmiede und ihre Öfen sind für Sie wahre Brutstätten für kreative Zwergen-schmiede.

“ „Aber das ist nicht alles was ich dir hier zeigen wollte Ahreandril. Ich möchte dir noch einen für die Zwergen wichtigen Raum zeigen,“ sprach Illusius und ging mit belustigtem Gesicht mit Ahreandril weiter. Sie kamen tiefer unter den Berg und Ahreandril sah Zwerge die Stollen vor eindringendem Grundwasser sicherten. „ Hier haben die Zwerge immer viel zu tun“ meinte Illusius. „Die Grundfesten dieser Zwergenstadt sind alt und Grundwasser bricht immer wieder einmal durch die Stollenwände.“ Ahreandril wollte gerade um einer Wasserlache ausweichen, als Sie über einen Zwerg fiel der am Boden döste. Es muss sich wohl um einen der Arbeiter gehandelt haben die für die Reparatur des Stollens verantwortlich waren. Der Zwerg schreckte aus seinen Träumen auf und war nicht sehr wohl gehalten darüber so unsanft geweckt worden zu sein. „Könnt ihr nicht besser aufpassen wo ihr hintretet ihr bartlosen?“ brummelte der Zwerg vor sich hin und rollte sich noch einmal zusammen. „Du solltest die Zwerge nicht verärgern Ahreandril. Wenn du höflich zu ihnen bist erzählen Sie dir vielleicht auch etwas über ihre Schmiedegeheimnisse.“ Illusius schmunzelte und zwinkerte seiner Schülerin zu.

Nun kamen Sie vor eine Schmiedeeiserne Tür hinter der man einige heiter wirkende Stimmen vernahm. „Hier Ahreandril befindet sich der Ort den ich dir zeigen wollte...., der Schankraum der Zwerge.“ Illusius lächelte und zog mit einem Ruck die schwere doppelflüglige Tür zum Schankraum auf.
Zielstrebig schritt er auf den langen Tresen zu auf dem bereits viele leere Humpen standen. Vor diesem Tresen saß ein stämmiger Zwerg und führte sich gerade einen dieser Humpen, gefüllt mit Met zu Gemüt. Als er aus den Augenwinkeln die beiden erblickte, drehte er sich schlagartig um und kam auf Illusius und Ahreandril zu. „Bei meinem Barte..., Illusius mein alter Freund, das muss ja eine halbe Ewigkeit her sein das wir uns das letzte mal gesehen haben!“ sprach der Zwerg und klopfte Illusius feste auf den Arm. „Ja es ist lange her. Jedoch verhinderten es meine Reisen stets euch zu besuchen. Doch nun bin ich hier“ sagte er er und erwiderte des Zwergen Gruß höflich. „Und wen bringst du da zu mir mit Illusius? Ist das etwas deine Frau?“ hinterfragte der Zwerg Illusius mit den Blick auf Ahreandril gerichtet. „Nein“ witzelte Illusius. „Das ist Ahreandril, meine Schülerin. Ich bin ihr Mentor und lehre Sie“ „Und ich bin die Schülerin und muss belehrt werden“ brummelte Ahreandril. Der Zwerg verfiel in ein tief donnerndes Lachen. Da habt ihr ja einen Fang gemacht mit eurer Schülerin.“ meinte der Zwerg scherzend. Ahreandril verbeugte sich vor dem Zwerg und stellte sich höflich vor wie Illusius es geraten hatte. „Und mein Name ist Hugil Eisenbart“ erwiderte der Zwerg. Sie gingen zu einem der Tische und machten es sich bequem. Nachdem der Wirt nochmal drei Humpen Bier gebracht hatte, wendet sich Hugil an Illusius. „Nun, alter Freund, was führt euch den weiten Weg von Bree hier her?“ „Ich wollte meiner Schülerin etwas über Zwerge beibringen, aber ich dachte mir wer könnte den besser über Zwerge erzählen als ein Zwerg selbst?“ „Ihr seid ein Schlingel Illusius!“ polterte der Zwerg lachend los. „Ich ahnte schon das ihr nicht ganz ohne Hintergedanken hier her kommt. Aber ich erzähle euch gerne was ich euch erzählen kann.“ So begann Hugil den beiden, vor allem Ahreandril über die Geschichte der Zwergen zu erzählen. „,,,,und dann gibt es noch die Grimmhands, die eigentlich keine echten Zwerge sind da Sie sich den dunklen Machenschaften zu wandten. Echte Zwerge sind viel zu stolz um sich von der Dunkelheit beeinflussen zu lassen und am meisten sind Zwerge auf ihren Bart stolz. Also witzelt nie über den Bart eines Zwerge“ schloss Hugil seinen langen Vortrag. Von all diesem neu erlangtem Wissen schwirrte Ahreandril der Kopf. „Also echte Zwerge sind stolze Zwerge und falsche Zwerge sind Grimmnasen und ach herrje... das ist ganz schön viel wissen auf einmal.“ stöhnte Ahreandril auf. „Aber ihr habt auch einen sehr schönen und langen Bart.“ fiel Ahreandril auf und natürlich wollte Sie dem Zwergen auch etwas schmeicheln. Danke kleine Lady. Sprach Hugil. „Mein Bart hat sogar eine eigene Geschichte. Aber ich würde vorschlagen ich lade euch beide in mein Haus ein. Da ist es gemütlicher und ihr könnt eine Zwerge Behausung sehen.“ So standen Sie auf und Hugil warf ein paar Münzen auf den Tisch für den Wirt.

Sie marschierten schnurstracks aus Thorins Hallen heraus und machten sich auf den Weg zur Zwergen Siedlung.

Bald schon erreichten Sie den Eingang der Siedlung der Sie nun wieder in den Berg führte. „Die Siedlung in der ich wohne liegt in der obersten Ebene des Berges. Der Berg ist dort auch durch eine Kluft in der Decke geöffnet und die Jahreszeiten können sich in unserer Siedlung voll entfalten. Im Winter bedeckt Schnee unsere Häuser, im Sommer strahlt der Honig goldene Schein der Sonne durch die Spalte und im Herbst weht der Wind so manches Blatt in unsere Siedlung.“ Dies erzählte Hugil den beiden auf dem Weg zu seinem Haus. Immer wieder wanderten Sie über schneebedeckte Treppen an verschneiten Felswänden und Häusern die aus dem Stein gehauen worden waren vorbei, sogar ein paar Bäume gediehen hier im Innern des Berges.

Hugil steuerte nun direkt auf eines der Häuser zu, öffnete die Tür und ließ die beiden eintreten. Ahreandril staunte nicht schlecht als Sie im Haus des Zwergen stand. Feinste Teppiche waren in mehreren Schichten auf dem Boden verteilt und alle sahen Sie aus als hätte Sie eine Meisterin ihres Faches gewebt. Kerzen hingen an allen Wänden, ein wohlig wärmendes Feuer flackerte im Kamin und eine fein Verarbeitete Holzbank mit aufwendig bestickten Kissen stand davor. Die Mitte des Hauptraumes wurde von einem großen und schwerem Eichentisch eingenommen. Wunderschön verschnörkelte Kerzenleuchter standen auf dem Tisch verteilt und es lag auch noch ein großes Holzbrett darauf auf dem sich Brot, ein mächtiger Schinken und Käse türmten. Trophäen von Wilden Tieren und ein paar exquisite Bilder hingen und standen an Wänden und Ecken des Raumes. „Sehr gemütlich habt ihr es hier“ meinte Illusius als er sich Hugil zu wandte. „Eine bescheidene Behausung ist es aber mir gefällt es.“ erwiderte der Zwerg. Hugil verschwand noch mal im Keller und als er wiederkehrte trug er drei Humpen voll Bieres in der Hand. „Setzt euch und macht es euch gemütlich“ meinte er zu den beiden. „und jetzt erzähle ich euch die Geschichte von meinem Bart und warum man mich Eisenbart nennt.“ Hugil erzählte ein wahres Abenteuer. Es kam ein Schneesturm darin vor, Warge und ein mutiger Bart. Doch ist es besser diese Geschichte den Herrn Eisenbart persönlich erzählen zu lassen. Als er mit der Geschichte endete holte er seine Laute aus einem der angrenzenden Zimmer und spielte ihnen noch ein Lied über Bärte, einem Einsamen Berg und Smaug dem bösen und gierigen Drachen. Da sich dieser Abend nun langsam dem Ende neigte und die beiden auch noch eine weite Reise bis nach Bree hatten, beendete Illusius den heutigen Abschnitt des Unterrichts. Sie verabschiedeten sich freundlich von Hugil Eisenbart und Illusius versprach den Zwerg bald wieder zu besuchen. Und so endete der dritte Tag unserer beiden Freunde.

_________________
Bild


Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Auch Mentoren können weinen, die Ausbildung Ahreandril's
BeitragVerfasst: Mi 16. Mai 2012, 12:47 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Do 22. Okt 2009, 13:18
Beiträge: 1996
*schökert sich durch die umfangreichen Berichte*

Humhum, hmhm, ahja.
Mir scheint, Illusius nimmt seine Mentorenschaft sehr ernst.
Gut gut.

_________________
Bild


Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Auch Mentoren können weinen, die Ausbildung Ahreandril's
BeitragVerfasst: Do 29. Mai 2014, 17:57 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Fr 11. Mai 2012, 23:30
Beiträge: 35
Der Auftrag



Als ich heute aufstand habe ich an nichts böses gedacht. Ich öffnete die Fenster, ließ die Sonne herein, begann mit der Morgenwäsche und schlenderte zum Markt frisches Brot holen.
Gerade als ich Brot und Wurst erworben hatte lief mir ein guter alter Freund über den Weg.
„Ahreandril, gut das ich dich treffe!“ „ Treffe? Ach hast du nach mir geworfen?“ entgegnete ich frech. „Aber ich freue mich dich zu sehen Illusius.“ „Verzeih wenn ich dich so derart überfalle Ahri aber ich habe eine dringliche bitte an dich. Du musst eine Nachricht nach Bruchtal überbringen... allerdings, kein Schriftstück, sondern einen Boten.“ Illusius musterte Ahreandril mit einem prüfenden Blick und wartete auf ihre Antwort. Seine Blicke huschten über den Markt und noch bevor Ahri antworten konnte zog Illusius Sie weiter aus der Menge an einen ruhiger gelegenes Plätzchen. „Bruchtal“ murmelte Ahreandril „ Das ist ein gutes Stück Reiseweg bis dort hin.“
"Ich weiß, aber es muss sein!“ Während er weitersprach schritt er auf und ab. „Er hat eine wichtige Botschaft aus dem Norden und er muss mit Elrond in Bruchtal sprechen. Mehr darf ich dir leider nicht erzählen.“ „Äh …ja.. das.., nun..ähm es überrascht mich.., und auch noch vor meinem Frühstück“ Ahreandril grinste Illu an, merkte aber rasch das Illusius nicht nach lachen zumute war.
„Hast du denn eine Karte für mich?“ Illusius nahm Ahri in den Arm, drückte Sie herzlich und sprach: „Triff dich mit Themar in Bree am Keilerbrunnen“ „Aber wie...“ „ Er wird dich erkennen und du musst auf ihn acht geben Ahri, es ist sehr wichtig das er seine Botschaft in Bruchtal übergibt.“ Illusius lies Ahreandril erst gar nicht zu Wort kommen. „ Reise am besten sofort nach Bree. Sollte etwas dazwischen kommen und ihr könnt euch nicht in Bree treffen wird Themar eine versteckte Nachricht für dich am Brunnen hinterlassen.. Ich weiß du wirst mich nicht enttäuschen Ahreandril, und ich zähle auf dich.“ Illusius legte seine Hand auf ihre Schulter nickte und huschte in die nächste Seitengasse.
Wäre ich doch nicht aufgestanden dachte Ahreandril noch und machte sich auf den Heimweg.

Rasch bereitete Ahreandril zu Hause alles vor, legte ihr Kleid ab und schlüpfte ihn ihre Rüstung.
Den Rucksack noch mit dem Brot, Wurst und Käse vom Markt gepackt und einem Regenfesten Mantel im Gepäck machte sich Ahreandril auf den Weg zum Stall.
Ihre Stute Sanftmut und ritt gen Bree. Auf der Straße begegneten ihr immer wieder Händler und Bauern die ihre Karren von Eseln oder Ochsen ziehend gen Bree reisten.
Ahri zügelte ihr Tempo erst als Sie durch das Südtor zu Bree ritt. Am Keilerbrunnen abgestiegen stieg Ahreandril ab und ließ Sanftmut an der nächsten Tränke zurück, umkreiste den Brunnen und näherte sich ihm dann langsam. In der Nähe des Brunnen waren kaum Menschen. Vereinzelt marschierten Leute am Brunnen vorbei Richtung Pony und Markt. Ahri setzte sich auf den Rand des Brunnens und wartete.Nervös huschten ihre Blicke über den Platz. Aus den Augenwinkeln erkannte Sie gerade noch eine Bewegung unmittelbar neben ihr. Erschrocken sprang Ahri auf.
Die Katze die auf den Brunnenrand sprang und überrascht wurde von Ahreandrils Reaktion machte sofort kehrt und verschwand wieder über den Platz.Da fiel Ahreandril ein kleines Stück Papier am Fundament des Brunnens auf das dort gut platziert unter einem Stein hervorlugte. ´Kurzerhand zog Ahri das Pergamentstück unter dem Stein heraus und las: treffen nicht möglich trefft Butterblume.
Grüblerisch steckte Ahri die Notiz in ihre Tasche, nahm Sanftmut an den Zügeln und führte es Richtung Pony.
Im Pony selbst war zu dieser Zeit noch nicht viel los da die meisten Leute bei der Arbeit oder am Markt waren. Zielstrebig ging Ahri auf Butterblume den Wirt zu. „Einen Humpen Bier, aber einen von deinem guten“ mit diesen Worten legte Sie ein paar Münzen auf den Tresen. „Sehr wohl“ sagte Buterblum und holte gewünschtes. Als er den Krug abstellte hielt Ahreandril ihn am Ärmel fest und schob ihm den Fetzen Papier zu den Sie am Brunnen fand. Butterblume nahm den Zettel las ihn, machte ein grüblerisches Gesicht. Plötzlich durchzuckten seine Augen ein Blitzen der Erkenntnis als wäre es ihm gerade wieder eingefallen und er lehnte sich über den Tresen und flüsterte Ahri zu : „ Ich habe gehört in der Feste Guruth soll es zu dieser Zeit sehr schön sein. Zumindest sagt man so.“ Ahreandril dankte dem Wirt, prostete ihm zu und trank ihr Bier.


Fortsetzung folgt

_________________
Bild


Nach oben
 Offline Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 7 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron