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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: So 21. Aug 2016, 10:51 
Bürger Gondors
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Beiträge: 397
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Breeland

Der Advokat vor vielen Pergamenten in seiner kleinen Amtsstube. Bilder, Gedanken ziehen an ihm vorüber.
Er kann es nicht gewesen sein.
Kopfschütteln
Wie hätte er im Beisein der Wachen die Brüder vom Ort weg locken können. Absurdität.
Ein kurzes Nicken
Milchkraut kommt in die Stube und reicht dem Advokaten die von ihm georderten Schriftstücke. Wortlos, wie immer verlässt die ältere Dame den Raum
Gewissheit beim Durchblicken der Schriftstücke und eine nahe Erkenntnis.

Dol Amroth

Der Major Domus gießt etwas Tee nach, während der Fürst mit dem üblichen Schreibkram beschäftigt ist, kurz aufblicken würde, da Roderyk keine Anstalten macht das Zimmer zu verlassen.
Gibt es noch etwas?
Ein Räuspern des treuen Dieners.
Euer Sohn und Euer Enkel...
Berenthil zieht die Stirn in Falten.
Mein Sohn und mein Enkel.
wird vom Fürsten wiederholt
Was ist mit Ihnen?
Es war in den frühen Morgenstunden...
Berenthil sieht den Major Domus scharf an, er möge zum Punkt kommen.
Euer Sohn mit Eurem Enkel auf dem Rücken und viele Handwerker, die in Euren Privatgemächern verschwanden. Ich habe es nicht gewagt zu fragen, denn dieses steht mir nicht zu.
Der Fürst macht eine kleine Handbewegung, Roderyk möge endlich fortfahren.
Lautes Hämmern über Stunden. Es riecht nach neuem Anstrich und Möbelpacker gingen ein und aus.
Das Gesicht des Fürsten, deutlich entspannter...
Aha...
... gar leicht belustigt.
Mein Vater hatte diese "Anwandlungen" von Zeit zu Zeit und wie der Enkel, einen Flügel nach dem anderen "renoviert".
Berenthil schmunzelt etwas.
Ich "befürchte", wenn Shairmon meinen Enkel stets dabei hat, wird aus ihm auch so ein "wahnwitziger" Einrichter werden.
Roderyk schweigt zum Ganzen.
War das alles?
Roderyk überreicht dem Fürsten ein weiteres Stück Pergament.
Dies kam per Eilkurier aus Breelanden.
Ein knappes Nicken des Fürsten, der das Schriftstück entgegen nimmt. Der Major Domus verlässt mit einer Verneigung den Raum.
Das Pergament wird entrollt, sorgfältig gelesen, erhebt sich schließlich , geht auf die Veranda, seinen Blick auf das weite Meer gerichtet.
Bei allen Göttern...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: So 4. Sep 2016, 09:11 
Bürger Gondors
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Beiträge: 397
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Maglawen

Wochen später sieht der Soldat und Ritter aus dem kleinen Fenster, der bescheidenen Behausung in der Hauptstadt Gondors, Minas Tirith. Ein wenig Zeit das Ganze revue passieren zu lassen.
Einsame Lande:
Eine Gruppe triftt zusammen.Die meisten vom Volk Gondors, einer Sippe verstreuter Gondorer im Breeland.
Brytwine und er selbst werden trotz mancher Bedenken aufgenommen. Ein Ziel: Gondor zu erreichen. Zunächst...
Bruinenschlucht
Maglawen...Irgendwas hatte sie getroffen, fällt fast aus dem Sattel. Nein nur ein "Kratzer"...
Kopfschütteln.
In Imladris "reisetauglich" zusammengeflickt.
Eregion
Erster Kampf mit diesen Krähen, weil Maglawen denen was geben wollte, der dämlichen Auffassung war, dass es reichen könnte...Tat es nicht! Welch "Wunder"...
Grinst, schüttelt den Kopf.
Fehlentscheidung, eine von vielen...
Das Grinsen deutlich breiter.
Moria
Dunkel, nichts.Wenn dann Fraß, besser als verrecken in dem Loch, kaum Wasser. Seltsame Botschaften. Trollkampf.
Ein Messer aus Gondor... neue Rätsel.
Lorien
Licht, Licht!
Erinnert sich an diese Stunden, Tageslicht, nach Monaten im Dunkeln.
Endlich Essen. Hatten wir dem treuen Elben zu verdanken.
Mehr Rätsel, noch mehr...Rätsel...
Ein tiefes Brummen.
Rohan
Kämpfe, Spuren, Steppenland der Pferdeherren, von Orks überrannt. Tapfere Streiter die Rohirrim.
Nickt anerkennend.
Dunharg
Neuigkeiten. Ein Lager voll rohirrischer Kämpfer, Zelte, Planen. Ein Gerücht geht um, über diesen Waldläufer Aragorn. Die Rätsel nicht zu vergessen.
Schulterzucken und ein Grinsen.
Dwemerberg - Gondor
Morlad. Dort sollte Schluss sein mit der ominösen "Reise"
Was mich da geritten hat. Meine Rede ... war gar nicht so schlecht.
Breites Grinsen.
Talangs Krone.
Da haut die einfach ab. Mitten durch die Korsaren....
Diese Irre!
Dol Amroth
Weitere Rätsel. Diese verdammten Rätsel...
Ergebnis: Maglawens Seebeerdigung. Hat Spaß gemacht, die Verrückte ins weite Meer zu schmeißen mit gelösten Fesseln allerdings...
Grinsen.
Ich war der die Ansprache gehalten hat. Geradezu prädestiniert dafür.
Breiteres Grinsen.
Viele Kämpfe, weitere Rätsel brachten uns hierher in die Hauptstadt. Gegenüberstellung der beiden verhassten Feinde Nuas und Maglawen. Wir hatten den Kerl in der Zange und ... Scheiße!
Nuas tod, nicht wirklich ein Verlust. Maglawen im Gefängnis.
Kopfschütteln.
Vielleicht Maglawen...irgendwann...vielleicht...ein Treffen, wenn die dich jemals da raus lassen...Vielleicht...Unwahrscheinlich. Denke ich an diese Rätselraterei zurück, warst Du das Größte von allen.
Kippt mit breitem Grinsen den Rest Bier runter.
Zeit für die Wacht...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mi 21. Sep 2016, 10:23 
Bürger Gondors
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Beiträge: 397
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Ungereimtheiten

Gerichtssaal erste Anhörung des Beklagten Notar Ortlieb Holzmann

Anwesende:

Der erste Vorsitzende Richter Bertram Birkenstein, der Pflichtverteidiger des Beklagten Heinrich Stein, der Strafverteidiger Culrod Amathorn, zwei Beisitzer des ersten Vorsitzenden, ein Schriftführer fürs Protokoll, Wachen der Stadt Bree.
Das Verfahren findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und dient der Klärung des Sachverhaltes.
Das Gericht und alle Anwesenden erheben sich. Der erste Vorsitzende verliest die Klageschrift.

Werter Herr Holzmann,
Euch wird zur Last gelegt an dem besagtem Abend, die Kanzlei mit unbestimmten Ziel verlassen und damit in den Verdacht geraten an einer möglichen Brandstiftung beteiligt gewesen zu sein. Das Gericht sieht in dieser ersten Vernehmung eine Möglichkeit den Sachverhalt zu klären.


Birkenstein nimmt, wie alle Anwesenden im Gerichtssaal seinen Platz ein.
Ich erteile nun Eurem Verteidiger das Wort

Stein erhebt sich.

Wertes Gericht, werte Anwesende.
Mein Mandant weist den Vorwurf einer möglichen Brandstiftung entschieden zurück. Warum sollte Herr Holzmann nach Jahren der Loyalität gegenüber der Stadt und deren Bewohnen sein eigenes Hab und Gut in Brand setzen. Er ist froh mit dem Leben davon gekommen zu sein, aus dem Haus gerannt in berechtigter Panik, irgendwo hin, nur weit weg. Natürlich besteht seitens meines Mandanten ein berechtigtes Interesse den Schuldigen dingfest zu machen. In diesem Sinne weisen wir die Klage zurück.

Stein nimmt seinen Platz ein und der erste Vorsitzende erteilt dem Strafverteidiger Amathorn das Wort.

Amathorn erhebt sich.

Hohes Gericht, werte Anwesende,
die Anklageschrift hat begründete Verdachtsmomente, wie in meinem Schriftsatz erläutert.
Herr Holzmann, ein renommierter Notar rennt in, wie Herr Kollege Stein beschrieb, in berechtigter Panik vor den Flammen aus deren Reichweite. Nachvollziehbar …
Die Lücken ergeben sich für die Anklage aus folgendem Sachverhalt:
Warum hat der Beklagte Tage später keine Meldung erstattet?
Ein Advokat müsste das wissen.
Warum ist der Beklagte verschwunden, Tage lang?
Wachen der Stadt fanden ihn und seinen Bruder und mussten, so das Protokoll, beide wegen Drohung der Gewaltanwendung seitens beider Brüder, festnehmen.
Die Anklage beantragt weitere Vernehmungen von Zeugen und die Eröffnung eines ordentlichen Verfahrens.


Amathorn setzt sich und der erste Vorsitzende erhebt das Wort:

Das Gericht zieht sich zur Unterredung für den Zeitraum einer Stunde zurück. Die Anwesenden dürfen den Gerichtssaal nicht verlassen.

Eine Stunde später. Die Anwesenden erheben sich, als die drei Richter den Saal betreten und der erste Vorsitzende das Wort erhebt:

Werte Anwesende,

das Gericht hat einvernehmlich beschlossen dem Antrag der Anklage statt zu geben.
In erster Linie soll die Vernehmung der weiteren Klärung des Sachverhaltes dienlich sein.
Im schwebenden Verfahren hat der Beklagte, Herr Ortlieb Holzmann, die Stadt Bree nicht zu verlassen und einmal am Tage den ihm von Rechts wegen zugeteilten Wachdiensthabenden vorstellig zu werden.
Von einer weiteren Inhaftierung des Beklagten wird abgesehen.
Die Sitzung ist hiermit geschlossen.


Die Richter, die Anwesenden, verlassen den Gerichtssaal…

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mo 3. Okt 2016, 09:44 
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Beiträge: 397
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Überraschungen

Dhan und Dora kehren nach Hause, auf den Bauernhof in den Anfurten von Belfalas.
Dort warten Shairmon, Anmona, die mittelere der drei Schwestern, der Bruder des Fürsten, sein Vater und dessen Frau, Widdoras jüngste Schwester in festlicher Kleidung.
Nach dem herzlichen Wiedersehen, erhebt der Fürst das Wort:
Ganz schön ausstaffiert sehen wir aus, hm?
Dora nickt.
Dhan grinst seinen Vater mit einem Nicken an.
Der Fürst und Vater schmunzelt amüsiert.
Was könnte es sein, das ihr uns vor Euch in Gardeuniform seht?
Mona schmunzelt, flüstert ihrem kleinen Sohn etwas zu.
Dhan überlegt eine kleine Weile
Eine kleine Willkommensfeier? sieht mal zu Dora.
Das könnte es sein aber ich muss gestehen daran glaube ich nicht.Eher ist irgendwo ein Fest wo die Familie erscheinen soll.
Erwiedert sie.
Berenthil wartet, allerdings mit amüsierten Gesichtszügen.
Alles recht plausible Gründe.
Er beginnt mit väterlichen Worten:
Ich stehe vor Euch als Vater und Fürst...
Die Beiden jungen Menschen, mit diversen "Schwierigkeiten" in der neuen doch anderen Welt der Fürsten, Lehnsherren...'
Widdora, eine von drei Schwestern, liebte ausser einem jungen Mann...
... ihre zwei Schwestern .... und den Bauernhof
Ein Fürst, fand ein gutes Stück Land, Familienerbe. Warum brach stehen lassen...
Besser galt es diesen mit Leben zu füllen.

Ein väterliches Lächeln.
Dhan, der junge "Träumer"...
Mein Bruder schickte Dich durch eine harte Schule...
Er wusste warum. Deine Fähigkeiten sind aussergewöhnlich...
Deine Reise durch Wirrungen einer Famliengeschichte...
Nicht Stadel, sondern nach Gondor sollte sie gehen.
Bree war es, die Euch beiden zusammenführte...
Freunde wolltet ihr sein
*schmunzelt amüsiert*'
Aus der Freundschaft erwuchs eine tiefe Liebe...
Ich stehe heute mit Stolz vor zwei jungen Menschen...
Bereit für ein neues Kapitel?

Die beiden werden im engsten Familienkreis getraut. Shairmon führt die Trauungszeremonie durch. Das erste Mal in seinem Leben.

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Berenthil studiert die Post nach der langen Reise, als der Major Domus eintritt mit einer Verneigung.
Werter Herr Berenthil eine Eildepesche.
Der Fürst öffnet das Schreiben, liest die Zeilen seines Freundes aus dem Osten des Landes. Stumm steht er auf während das Pergament aus der Hand zu Boden gleitet...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Fr 7. Okt 2016, 17:41 
Bürger Gondors
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Registriert: Do 8. Aug 2013, 12:54
Beiträge: 397
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Der Weg ins Dunkel

Ein Schiff läuft in Pelagir ein. Ein Mann geht von Bord. Einen Köcher, Armburst, das Schwert am Gürtel befestigt.
Dämmerung, die Sonne neigt sich im Westen, bis der Himmel unter dichten Wolken, dunkler wird.
Der Mann, selbst im Wald aufgewachsen, kennt die Geräusche der Natur wie kaum ein Anderer sie kennen könnte.
Immer tiefer geht er in die Wälder, durch hohe Gräser, folgt dem Instinkt, bis der Geruch des Todes in der Luft liegen würde. Angekommen, verbrannte Überreste. Der Boden ist mit Leichen übersäät. Das einst schöne Gut, dem Erdboden völlig gleich gemacht. Er sucht, folgt den Weg zum einstigen Hauptgebäude, das wie alles in Schutt und Asche liegt. Keine Stimmen, nichts zu hören, kein Wimmern, nur das Heulen des Windes der von Osten kommmt.
"Folge Deinem Instinkt"
Gedanken, welche seinen Weg leiten und er langsam vom Haupthaus nicht den Weg nach Osten, sondern die entgegengesetzte Richtung nimmt.
Lange tragen ihn die Füße Richtung Westen, Tage, wenig Schlaf, getrieben wie ein Tier auf der Jagd nach Beute.
Dol En Ernil.
Hufspuren..Weiter...Wolfsgeheul...Weiter. Die Schritte werden schneller, entgegengesetzt des Windes, das die Tiere ihn nicht wittern können. Ein ganzes Rudel macht sich an einem Pferdekadaver zu schaffen. Erst als die Wölfe nur noch die Knochen übrig lassen und dann im Dunkel der Nacht verschwinden, kommt er näher.
Einige Meter weiter sieht er Fußspuren. Weiter...
Er folgt den Spuren, die ihn weiter gen Westen führen, als die Müdigkeit sich seiner bemächtigt und er einen sicheren Schlafplatz hoch oben in einem Baumwipfel sucht.
Der grauende Nebelschleier kündigt den nahenden Morgen an.
Weiter...
Wasser, Beeren und Fußspuren, alte Blutflecke, in etwa zwei Tage alt. Zwei Tage...Kommt er zu spät? Weiter...

Anhörung der Zeugen

Nach der Vereidigung erhebt der erste Vorsitzende das Wort:
Herr Verteidiger, Euer Zeuge.
Der Pflichtverteidiger geht zum Zeugenstand.
Werter Herr Peerson...
Als Bauer der Stadt Bree ist Euch der werter Notar Ortlieb Holzmann ein Begriff?

Dieser nickt.
Wusstet Ihr das Herr Holzmann einen Bruder hat, Herrn Berthold Holzmann?
Der Angeklagte schüttelt den Kopf.
In welchem Verhältnis standet Ihr zu Herrn Ortlieb Holzmann?
Peerson antwortet:
Ich kenne nur seinen Namen, mehr nicht. Einen Notar kann ich mir als einfacher Bauer nicht leisten.
Keine weiteren Fragen.
Der erste Vorsitzende erteilt dem Strafverteidiger das Wort.
Verständlich, denn ein Notar kostet viel Geld und Euer Bauernhof ist Familienbesitz. Doch was ist eigentlich mit dem Hof in der unmittelbaren Nähe?
Peerson hebt den Kopf und zuckt mit den Schultern.
Ich weiss es nicht. Es steht leer...
Leer...seit wann?
Einige Wochen...
Aha. Warum bestellt ihr dann das Land? Dafür müsstet Ihr eine Genehmigung einholen und für die offizielle Beurkundung, besser Überschreibung braucht Ihr einen Notar.
Amathorn sieht den Zeugen an, der erste Vorsitzende beugt sich leicht nach vorne den Blick auf den Zeugen gerichtet, der schweigt.
Der Strafverteidiger hat Euch eine Frage gestellt...
Habs einfach so gemacht...
Der erste Vorsitzende zieht ungläubig die Stirn in Falten, überlässt Amathorn das Wort.
Ihr bemächtigt Euch doch nicht einfach eines anderen Hab und Gut?
Peerson sieht zu Boden.
Herr Peerson, es wäre für Euch und alle Beteligten besser, ihr würdet antworten.
Das Haus ist ein alter Besitz..seines...seines...Bruders...
Keine weiteren Fragen Euer Ehren...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mi 12. Okt 2016, 09:48 
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Beiträge: 397
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Tiefe Trauer

Berenthil empfängt seinen Sohn, der keine guten Neuigkeiten bringt. Er ist in Begleitung der Witwe des Diplomaten, die auf ihres Schwiegervaters Wunsch, seines besten Freundes, einige Zeit in Dol Amroth bleiben wird. Der Fürst lässt die Flaggen des Hauses auf Halbmast senken. Die ganze Familie trauert, gedenkt der gefallenen Soldaten, der toten Flüchtlinge und dem ehemaligen Verwalter des niedergebrannten Anwesens vom Advokaten.
Der Fürst schreibt am selben Abend seinem Freund.

Berdrion,

es ist nicht im Sinne, das die Söhne vor ihren Vätern sterben und beileibe einer der bittersten Erfahrungen im Leben. Ich bedauere zutiefst und teile Deinen Schmerz. Deine Tochter ist bei uns in guten Händen. Meine Frau und meine Tochter kümmern sich so gut es geht. Du bist hier jederzeit willkommen.

Dein Freund Andaryiorn



Berdrion erhält das Schreiben seines alten Freundes. Trotz schwerer Trauer geht das Leben auf dem Anwesen weiter. Oft steht er da, am Abend, auf der Brücke, allein und gedenkt in stiller Trauer.

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Der Advokat erhält Wochen später ein Schreiben des Fürsten.

Werter Herr Amathorn,

an mir ist die schwere Aufgabe gebunden Euch mitzuteilen, das Euer Gut vom Feind überrannt worden ist. Die Boten kamen zu spät, wir konnten nur noch die Toten bergen und begraben. Einigen Flüchtlingen und verletzten Soldaten gelang die Flucht in das Anwesen meines Freundes. Leider kam jede Hilfe für Euren Verwalter zu spät. Die junge Witwe ist im Moment in Dol Amroth. Sie möchte Gondor verlassen und nach Bree zurückkehren. Ich bitte Euch um einen Gefallen. Kümmert Euch um sie.

Meinen Dank

A. Berenthil


Amathorn liest das Schreiben. Kurz nickt er und geht ein Stück. In Gedanken versunken bemerkt er einen Mann, einen Fremden, der anscheinend durch die Siedlung spaziert.

Kann ich helfen?
Wenn ich ehrlich bin, irre ich umher.
Ihr seid aus Gondor, wie ich.
Genauer gesagt aus der Bucht von Belfalas.
Ein weiter Weg nach Breelanden.

Der Fremde schmunzelt freundlich.
Mein Name ist Culrod Amathorn
Erfreut. Der Meine ist Ryan Erondyl

Kurz stutzt der Advokat.
Seid Ihr auf der Suche nach einer Unterkunft?
In gewisser Hinsicht.


Die beiden Männer führen eine gute Konversation. Der Advokat rät dem Landsmann den hiesigen Verwalter auf zu suchen. Die Wege trennen sich und Amathorn, schnellen Schrittes ins Haus zurück. Er hat es eilig, eine Nachricht mit guter Kunde an den Fürsten in Dol Amroth zu verfassen, falls er sich nicht irrte, was selten vorkommt.
Berenthil erhält die frohe Kunde. Gleich nach Erhalt schickt er die Nachricht seinem besten Freund im Osten Gondors...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: So 16. Okt 2016, 10:39 
Bürger Gondors
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Beiträge: 397
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Rache

Im Breeland wartet der dritte der drei Fürsten auf eine Überfahrt vom kleinen Hafen Celondim nach Gondor.

Ser!
Berenthil an Bord seines Schiffes in der Offiziersmesse. Versammelt alle Generäle und Offiziere der Flotte, die vor Dol Amroth auf das Eintreffen der zweiten Flotte aus der Bucht von Befalas wartet. Mit allem ausgerüstet. Waffen, Ballisten, Munition, Pferden, Zelten, Heiler, verschiedene Materialien für den Kampf.
Ser!
Der Fürst sieht zum eintretenden Kommandanten.
Wir sind bereit! Ser!
Der Kommandant der zweiten Flotte überreicht dem Feldherrn eine Schattulle zu der nur Berenthil den Schlüssel besitzt. Eine Absprache zwischen seinem Freund, welcher, nach dem Tod seiner Frau in die Fremde ging und dem Fürsten aus Dol Amroth, die Verwaltung seiner Lehen überließ.
Sollte es zum Einsatz seiner Flotte kommen, befinden sich in der verschlossenen Schattulle, das Schreiben des Freundes Berenthil als Oberbefehlshaber seiner Flotte einzusetzen und diverse Einsatzpläne.
Der Fürst verließt nach Öffnen der Schachtel das Pergament mit Siegel und Unterschrift seines Freundes.
Stille in der Messe. Berenthil erhebt das Wort:
Ich vermute einen Versorgungstross. Nachschub für das belagerte Minas Tirith. Demzufolge können wir mit Lagern rechnen.
Niemand tötet nur einen Gondorer, ohne Vergeltung!
Das Gut des Advokaten wurde dem Erdboden gleichgemacht!
Viele unschuldige Flüchtlinge verloren das Leben, der Verwalter hinterließ seine trauernde junge Witwe!
Tapfere Soldaten im Kampf für unser Land!

Senkt die Stimme.
Gedenken wir der Toten.
Schweigen. Gedenkminuten in Ehre an die Gefallenen.
Rollt im Anschluss ein Pergament aus und bespricht die Einsatzpläne.
Meine Herren!
Kehrt unsere Flotte in den Westen zurück wird es in diesem Teil Gondors keinen Feind mehr geben!
Für Gondor!
Wegtreten!


Castamyr hat eine Unterredung mit seinen Befehlshabern im großen Versammlungssaal seines Anwesens.
Eine verschlüsselte Botschaft informierte mich, das zwei Flotten unterwegs sind.
Der Fürst erkundigt sich nach Waffenstärke, Ausrüstung und bespricht den bevorstehenden Einsatz.
Kameraden!
Vernichten wir die Schweine, bis der letzte seinen Atem ausgehaucht und im Dreck verrottet!
Für die tapferen Soldaten!
Für die Zivilisten!
Für meinen Sohn!
Für Gondor!


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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Di 25. Okt 2016, 13:33 
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Mahnmal der Toten

Breeland

Der erste Vorsitzende ruft nach Tagen der Anhörung diverser Zeugen und diffuser Aussagen, den Pflichtverteidiger und Strafverteidiger zu einer Unterredung.
Meine Herren…
anhand der „Beweislage“…
werde ich das anhängige Verfahren gegen den Beklagten Herrn Ortlieb Holzmann einstellen und die Klage zurückweisen.

Mit diesen Worten, begleitet von beiden Rechtsgelehrten, geht er in den Gerichtsaal zur Urteilsverkündung.

Noch vor Einbruch der Dämmerung greifen die Armeen der drei Fürsten den Feind von drei Seiten an. Brandpfeile der Bogenschützen, Katapulte mit Schwarzpulver gefüllte Sprengsätze, Reiter, Bodentruppen.
Angriff der Bogenschützen mit Brandpfeilen, Abschuss der Sprengsätze.

Feuer!

Der Feind rennt in alle Richtungen, versucht dem Rauch und Feuer zu entkommen und wird von den Bodentruppen in Kämpfe verwickelt. Die Bodentruppen, hinter Ihnen die Reiter stürmen gleichzeitig ins Lager und rücken ins Innere vor. Einige versuchen in den Wald zu entkommen und werden von Armbrustschützen getötet.
Ein Bild der Verwüstung, verkohlte Leichen, zuckende im Blut getränkte Körper. Wimmern, Schreien, die letzten Wehen des nahenden Todes.
Im Frühtau des nächsten Tages ist die Schlacht entschieden. Ein zweites Mal auf dem Boden des ehemaligen Anwesens des Advokaten. Diesmal war es der Feind, ohne den Hauch einer Chance, vernichtet, dem Erdboden gleichgemacht, überrannt.
Die Flagge Gondors wird entrollt und aufgestellt.
Der Geruch von Verwesung, Rauch und des Todes liegt in der Luft.
Die beiden Fürsten machen sich ein Bild der Lage, als einer der Kommandanten salutiert und auf die Feldherren zugeht.
Ser!
Berenthil, der Harnisch gebadet im Blut der Feinde, nickt dem Soldaten zu.
In einem Zelt haben wir Frauen und Kinder gefunden.
Weiter!
Es sind Harradrim Ser!

Blicke beider Fürsten.
Keine Gefangenen!
Die Morgenröte lässt das ganze Ausmaß zu Tage treten. Die toten Soldaten werden begraben, Verletzte in Karren auf die Schiffe gebracht, der Rest verbrannt, bis auf die Leichen der Frauen und Kinder, deren Köpfe aufgespießt auf Pfählen entlang der Straße zu sehen sind, als Warnung für alle, das Gondor keine Gnade kennt…

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Sa 12. Nov 2016, 11:08 
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Geschenk der Valar

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Was haben wir alles erlebt mein Bruder.
Schlachten, mal erfolgreich mal weniger.
Als Shairmon damals Gondor verließ, ging ein Teil von mir mit ihm. Heute blickt ein Vater von drei Söhnen und deren Frauen, bald mehrfacher Großvater und Onkel auf das weite Meer. Die einst verstreute Familie, einschließlich meines Bruders und dem vermissten, tot geglaubten Diplomaten hier in Gondor. Vier Freunde, vier Fürsten, vier Geschichten.
Die frohe Kunde, Minas Tirith hat den Feind geschlagen und wir mit Aragorn mehr als neue Hoffnung.

Edhyldir nickt.
Wird Herr Amathorn nach Gondor reisen?
Er schrieb, das er kommen wird. Allerdings beschäftigt in etwas, was er mir in einem Schreiben, das ich kürzlich erhielt mitgeteilt hat.
Was?
Eine Rechtsangelegenheit, eingestelltes Strafverfahren und eine Personenbeschreibung.
Wir sind in Gondor. Warum eine Beschreibung?
Zwischen den Zeilen war zu lesen, das die beschriebene Person in Celondim gesichtet und übergesetzt haben soll.
Der Advokat hat Augen und Ohren überall.
Berenthil nickt knapp.
Falls der Mann hier in Gondor ist, kann man ihm kein Verfahren anhängig machen,das eingestellt worden ist.
Das Verfahren wurde wegen mangelnder Beweise eingestellt. Heisst aber nicht, das es wieder eröffnet werden könne.
Ich schätze, das wir tätig werden sollen.
Berenthil nickt.
Du wirst Vater kaum zu fassen. Ich hörte Du warst in der Stadt?
Berenthil schmunzelt.
Es war der Gaul Andaryrion.
Sicher...
Wieviel?

Ein paar Kinderbücher. Ich werde bald zweifacher Großvater und nur die selben Geschichten vorlesen?
Berenthil schmunzelt.
Da wären die Spielzeuge nicht zu vergessen.
Wieviel?
Ein paar.
Amüsiert
Du änderst Dich nie.
Berenthil schmunzelt.
Warum ändern? Ich seh besser aus, habe Humor, Gelassenheit, Charme nicht zu vergessen.
All das, was ich nicht habe.
Berenthil schmunzelt und Edhyldir nickt amüsiert...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mi 23. Nov 2016, 09:46 
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Beiträge: 397
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Aufbruch ins Ungewisse

Berenthil erhält mehrere Schreiben, die unter anderem verschlüsselte Botschaften enthalten.
Der Fürst nickt und lässt nach seinem Informationsbeschaffer rufen.
Werter Herr Berenthil. Die Zielperson wurde gesichtet und das Auswahlverfahren durch Euren Sohn und dessen Gefährtin erfolgreich abgeschlossen. Das Ergebnis war zu erwarten.
Der Fürst mit einer Geste fortzufahren.
Der Mann mit den uns bekannten Absichten, hier in Gondor Fuß zu fassen und eine Kanzlei zu eröffnen, muss, so die uns bekannten Gesetze, eine Ehe mit einer Gondorerin vorweisen. Hier liegt die Chance, den Köder auszulegen, was bereits geschehen ist.
Zufrieden, knappes Nicken.
Holzmann muss bei unseren Behörden vorstellig werden, sollte er ein Haus kaufen, kommt es zu einer Vertragsbindung.
Bis jetzt hat er ein Zimmer im Gasthaus gemietet, indem unsere Kontaktperson als Wirtin arbeitet.
Der Fürst mit einer Geste fortzufahren.
Die Zielperson hat sie zu einem Spaziergang eingeladen. Es scheint, das er Interesse bekundet.

Knappes Nicken.
Das der aktuelle Stand.
Was ist mit den Anderen?
Die Schergen wurden bei Tadrent ausfindig gemacht. Sie geben sich als Händler aus. Ein vermeintlicher Hinweis eines "dortigen Bauern"...
Zufrieden, knappes Nicken.

Amathorn erhält ein Schreiben des Fürsten aus dem fernen Gondor:

Werter Herr Amathorn,

manch Dinge sind geschehen, aber nicht vergessen. Die beschriebene Person ist in Dol Amroth.
Seine Schergen, welche im Auenland Euren Angaben zufolge eine Schlägerei begonnen haben, nahe Tadrent gesichtet. Wir kümmern uns um diese Angelegenheit und erwarten Euch in Gondor.
Mit besten Grüßen an Eure Familie.

A.Berenthil


Amathorn, draußen mit seiner Familie im Garten, faltet das Schreiben zusammen.
Zeit die Koffer zu packen...

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