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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mo 16. Mai 2016, 07:05 
Bürger Gondors
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Beiträge: 397
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Der beste Freund

Viele Menschen sind versammelt. Bedienstete, Flüchtlinge.
Der Sohn mit Frau, der Neffe mit Gefährtin, Berenthils Gemahlin.
Der Vater der Braut, ein Teil der Garde.
Neben dem Fürsten auf dem Podium: Ein Tisch mit Pergamenten, Federkiel, einer Kerze, dem Siegelring der Castamyrs und einer kleinen Wachsrolle.
Berenthil sieht zum Brautpaar. Ein sachtes Schmunzeln, wohlwollend.
Ein großer Tag im Leben zweier Menschen, unvergessen wird er sein...
Der Fürst nickt den Gästen zu, im Anschluss dem Brautpaar zugewendet und beginnt langsam, dezidiert mit seiner Ansprache an seinen Freund und dessen Gefährtin.
Stille.
Alle Augenpaare sind nach vorne gerichtet und erwarten gebannt die Zeremonie.
Freunde, ein ganzes Leben lang ...
An Berdrion gerichtet.
Berdrion nickt.
Einige Zeit hatten, so ist das Leben...
...wir uns aus den Augen verloren, gar über Jahre ...
Heute stehst Du vor mir, mein alter Freund und ich habe die Ehre Euch Beide zu trauen.
Dein Freund möchte seinen Dank ausdrücken, für das Vertrauen...
...für unsere Freundschaft, ein Leben lang.

Berenthil schaut zu den Gästen, anschliessend zum Brautpaar.
Was ist wirklich wichtig, von Bestand im Leben?
Geld? Kaum.
Macht kann vergehen...
Wohlstand schneller enden als manch Atemzug...
Dinge der Vergänglichkeit unterlegen, enden in des Lebens Gezeiten...
Beständig Eines, das sei gewiss...
Ein wahrer Freund.

Sein Blick ruht auf der jungen Braut.
Nachbarn, über Jahre ...
Berdrion... in den Mauern und Ihr bei den Flüchtlingen im Lager unten...
Eine junge Frau aus hiesigen Landen und ein Vater, weise...
...lehrte der Tochter, nicht ungeschützt durch das Leben zu wandeln...
...das manch Kampfe, hier im Osten des Landes kaum zu vermeiden ...
...und im Falle der Fälle den Umgang mit der Waffe.
Die junge Gondorerin schrieb es sich auf ihre Flagge...
...die Flüchtlinge weiter im Osten, sicher an diesen Ort zu geleiten.
Mutig, tapfer, Edelmut. Für die Menschen, für Gondor!

Die Stimme des Fürsten mit Stolz ob des Gesagten, gesenkt nun die folgende Worte zu sprechen:
Güte in den Worten erzeugt Vertrauen...
Güte im Denken erzeugt Tiefe...
Güte beim Verschenken erzeugt Liebe...
Zärtlichkeit und Güte sind keine Zeichen von Schwäche und Verzweiflung...
Nein...
... Ausdruck von Stärke und Entschlossenheit.

Tritt einen Schritt zurück.
So sei Euch die Möglichkeit gegeben, einige persönliche Worte zu sprechen.
Stille, während das Paar liebevolle Worte wechselt.

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Der Fürst spricht im Anschluss zu den versammelten Gästen:
Händler, Bauer, Soldat oder Edelmann...
Heute an diesem Tage wird erneut deutlich, das unser Volk Hoffnung bewahrt.
Viele Jahre trotzt unser Land schon dem Feind.

Gebannt verfolgen die Anwesenden die kraftvollen Worte des Feldherren und Fürsten.
Ob Norden, Süden, Osten oder Westen halten wir stand!
Ein Land...
Ein Volk...
Ein Geist...
Ein Wille...
Ein Selbstvertrauen...
Niemals wanken, oder untergehen...
Solange Tage wie diese unsere Herzen mit neuem Mut, Kraft und Stärke erfüllen.

Der Fürst nickt knapp und endet mit den Worten:
Für Gondor!
Die Familie und Gäste applaudieren euphorisch, die Garde salutiert.
Für Gondor!
Berenthil, nun das Augenpaar auf das Brautpaar gerichtet, beginnt mit der eigentlichen Zeremonie.
Es herrscht andächtige Stille der Anwesenden, als der Fürst einen Schritt nach vorne geht.
Die Brautleute stehen sich gegenüber, die Hände ineinander gelegt.
Berdrion Castamyr ...
Möchtet Ihr die hier anwesende Gilryan Esaniel...
an hellen und manch dunklen Tagen,
lieben und ehren bis die Valar Euch zu sich geleiten?

Der Fürst wartet, sein Blick ist auf den Freund gerichtet.
Ja, ich will Dich lieben und ehren, bis die Valar uns heimwärts leiten.
Ein Lächeln, sanft.
Gilryan Esaniel...
Möchtet Ihr den hier anwesenden Berdrion Castamyr...
An hellen und manch dunklen Tagen,
lieben und ehren bis die Valar Euch zu sich geleiten?

Der Fürst wartet, seine Augen ruhen auf der Braut.
Ja, ich will Dich lieben und ehren, bis die Valar uns heimwärts leiten.
Erklingen ihre zärtlich gesprochenen Worte.

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Berenthil nickt seiner Frau und Gilryans Vater zu, die Ringe dem Brautpaar zu übergeben.
Während das Paar die Ringe anlegt, spricht der Fürst mit klarer, deutlicher Stimme:
Kraft meines Amtes als Fürst des Landes Gondor erkläre ich Euch...
Berdrion Castamyr...
Gilryan Esaniel...
Im Beisein der Anwesenden und dem Segen der Götter...
... zu Mann und Frau.

Er zeigt ein Schmunzeln und muss dem Freund nicht sagen,
dass er seine Frau jetzt küssen dürfe.
Die Menschen applaudieren und die Garde zeigt einen Salut.
Der Fürst bittet das frisch vermählte Paar nun die drei Pergamente zu unterschreiben, mit den Worten:
Eines jeweils für die Braut und den Bräutigam. Das dritte wird im Grundbuchamt der Stadt Arnach hinterlegt.

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Danach wird gefeiert, bis in die frühen Morgenstunden.

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Der frisch vermählte Bräutigam "überreicht" seiner Braut ein Geschenk der besonderen Art. Es geht auf eine lange Reise...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mo 30. Mai 2016, 13:40 
Bürger Gondors
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Wohnort: Dol Amroth Gondor
Dol Amroth

Berenthil wie üblich am Schreibtisch. Spät ist es geworden und Roderyk, der die Nachfolge des altgediegenen Cedrik angetreten hatte, gießt dem Fürsten einen Brand ein.
Viele Hochzeiten, die nahe Geburt meiner Tochter...
Der Fürst macht einen zufriedenen Eindruck
Den guten Beziehungen zu den Avorrim haben wir es zu verdanken, das der Wunsch meines Bruders nach elbischen Sitten getraut zu werden in Erfüllung ging.Eine wahrlich große Ehre.
Meinen guten Freund habe ich ebenfalls unter die Haube gebracht.

Berenthil trinkt einen Schluck und widmet sich kurz den letzten Unterlagen zu.
Etwas vom meinem Ältesten gehört?
Der Major Domus nickt und sucht Worte zu finden.
Roderyk?
Wie Euch bekannt..
Der Diener sichtlich bemüht dem Fürsten in "moderaten"
Worten die Geschehnisse im Heilerzimmer zu berichten.
...kam es zu einer Auseinandersetzung in den Anfurten...
Das ist mir bekannt.
Er hat Schnittwunden davon getragen...
Berenthil, zurückgelehnt, den Brand schwenkend in der Rechten, sieht seinen Diener an.
Der erfahrener Krieger und Veteran wird es überleben.Das ist weder das erste noch das letzte Mal
Unterbricht der Fürst kurz mit einem Nicken, einer kleinen Handbewegung Roderyk möge fortfahren.
Die Wunden sind versorgt...
...allerdings...

Der Fürst leicht nun nach vorne gebeugt wartet.
Der werte Herr Willington...
...die Wunden eher Nebensache... hat die ganze Zeit lautstarke Flüche von sich gegeben...
Berenthil hebt leicht amüsiert kurz die Augenbrauen an.
Worte fielen...die müssen uns für die dämlichsten Idioten von ganz Mittelerde halten...
...Scheisse!...

Kurz schluckt der Major Domus entschuldigend und zitiert weiter.
...dieser ganze Bockmist ergibt keinen Sinn...
Der Fürst hört aufmerksam zu.Ab und an zucken die Mundwinkel.
...Krähen, Schurken...Namen, Briefe...
ein verlegener kleiner Räusper des Dieners.
...Maglawen!...
Dieser Name fiel besonders oft, vor allem laut Ser...

berichtet weiter.
...Selbstgefällig, melancholisch, voller Rätsel..dann dieser Plan! Ein Meisterstück!.. ins Meer werfen, mit gelockerten Seilen...
... diese Krähenfüße sollten glauben sie sei tot.. weiter ging's zum "Treffpunkt" mitten in ein scheiß Piratennest!..
Das nenne ich einen Plan!

Roderyk vermeidet, es fällt ihm schon schwer genug diese Kraftausdrücke zu berichten, von denen er die Hälfte verschwiegen hatte,auch das der Hüne trotz Verletzungen öfter vom Stuhl gesprungen sei, getobt hat wie ein Berserker, spricht weiter.
Das letzte was ich mitbekommen habe war:
..Hm meine Rede, bevor wir sie in Meer geschmissen haben war gar nicht übel...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Di 31. Mai 2016, 18:02 
Bürger Gondors
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Was bleibt ist die Hoffnung

Berenthil nickt zum alltäglichen Bericht seines Hauptmannes.
Sie ziehen Truppen ab.
Der Fürst nickt knapp
Die Sonne ist rot im Osten...Wegtreten!
Bereit, sollte er den Befehl erhalten.
Das Leben muss weitergehen, trotz manch Hiobsbotschaften und schlechten Neuigkeiten.
Die Hände hinter dem Rücken verschränkt geht er langsam zu einem der großen Fenster mit versteinerter Miene.
Gondor...wird niemals fallen.

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In den Anwesen, die in der Nähe des Zentrum des Landes liegen, kommen täglich neue Flüchtlinge an. Zeltlager, Feldbetten, viele Heiler.Menschen, sie rücken näher zusammen.
Not, Angst, Kummer...
Was bleibt ist die Hoffnung.

Die Geburt rückt näher, jeden Tag, Stunde um Stunde. Spannung, Erwartung liegt förmlich in der Luft.
Mehrmals am Tage wird Anmona bei den Hebammen vorstellig.
Shairmon sucht seine ansteigende Nervösität möglichst für sich zu behalten.
Der Bruder des Fürsten, frisch vermählt trifft auf den Ältesten, den Neffen und dessen Frau.
Es wird gegessen, geredet. Ein reger Austausch.
Während die Paare bei gutem Essen zusammensitzen, ereignet sich im fernen Breeland Folgendes:
Bertold ein Bauer, Tagewerk verrichtet beim Bier. Zufrieden mit seiner Ernte, dem bescheidenden Abendbrot, das aus einem Stück Brot und Käse besteht. Ein Dach über dem Kopf, gute Nachbarschaft.
Es ist später Abend.
Der Mann mittleren Alters alleinstehend, vernimmt ein Klopfen an der Tür. Schulterzucken, kann der Nachbar sein, öffnet.
Alles geht schnell. Ein dumpfer Schlag dann wird es dunkel...*

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Fr 10. Jun 2016, 15:56 
Bürger Gondors
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Aufbruch

Hm..
Trent sieht auf die Leiche
Ein stumpfer Gegenstand.
Dieser hier?
Bernsteiner mit einem blutbesudeltem großen Holzstück in der Hand.
Trent nickt knapp.
Wir haben kein Motiv, oder das Übliche. Ein Räuber auf der Suche nach Geld.
Hier drin?
Schulterzucken
Warum nicht, was Essbares, ein paar Münzen. Gab's schon mal in der Gegend.
Wir rücken ab. Sorgt dafür, das die Leiche, was davon übrig blieb vernünftig beerdigt wird. Ich mache Meldung.

Bernsteiner nickt.

In Dol Amroth, weit entfernt wird der Enkel des Fürsten geboren. Ein strammer, gesunder Junge, zwei glückliche Eltern und ein stolzer Großvater.
Unabhängig von der schwierigen Lage, in dem sich das Land befindet ein wahrer Grund zur Freude.
Am nächsten Tag, nachdem man sich von den jungen Eltern verabschiedet hatte, ziehen der Jüngste mit Gefährtin, der Bruder mit seiner Frau nach Norden.
Einer bleibt übrig....
Willington, mittlerweile Dauergast im Heilerzimmer, lässt sich, das kann man behaupten, wie üblich wieder zusammenflicken. Der letzte Kampf, hat den vom vorigen nicht gut verheilten Wunden, den "Rest" gegeben. Riss -und Schürfwunden, die Stichverletzung ist aufgeplatzt.
Krähenfüße
könnte man manchmal zischend hören.
Der Krieger nimmt es mit Fassung, die Heiler hingegen weniger.
Nachdem Willington wieder ordentlich versorgt wurde, bereiten sich die Heiler auf das nächste Mal vor. Für alle Fälle.

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Im Breeland geht alles seinen Gang. Der Advokat sitzt in der Schreibstube. Die Familie nach wohlverdientem Urlaub im Auenland zurück in Bree.
Milchkraut klopft an der Tür und erbittet Einlass, welchen Amathorn selbstverständlich gewährt.
Das lag in der Post.
Für mich?
Der Advokat nimmt das zerknitterte Pergament entgegen.
Milchkraut geht aus dem Raum und Amathorn öffnet das Schreiben. Chiffriert.
Ein paar Zeilen...
Der Federkil gleitet dem Mann aus der Hand und fällt auf den Boden, mit ihm ein Siegelring...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Sa 11. Jun 2016, 12:41 
Bürger Gondors
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Dol Amroth Wochen später

Berenthil sortiert nach Inspektion von Garde und Schiffen, die Post. Ein Stapel Papier, Anfragen, Einladungen, Bitten an das Fürstenhaus. Der Fürst entdeckt unter den vielen Schreiben, eines aus Breelanden, das gleich geöffnet wird.
Der Inhalt ist eine Zusammenfassung, dessen was im fernen Norden sich zugetragen hatte. Gewohnterweise verschlüsselt. Am Ende eine kleine Zeichnung eines dem Fürsten bekannten Siegels, das Berenthil zunächst stutzig macht, wie dieser Siegelring, bei der Leiche eines toten Breeländers gefunden werden konnte.
Genauso ratlos, wie der Absender des an ihn verfassten Schreibens.
Der Fürst überlegt. Greift zum Federkiel:

Mein Junge,

...meiner Annahme nach, seid ihr gut im Auenland angekommen. Die Lage in Gondor ist wie gehabt, besorgniserregend. Dein Vater hat Dich gut ausbilden lassen und genau das ist es was ich einfordern muss....

Es folgen marginale Informationen, Details verpackt, verschlüsselt. Der Fürst ist sicher, der Jüngste wird mit dem, was darin geschrieben steht, etwas anfangen können, schließt den Brief und schickt ihn zusammen mit dem Antwortschreiben an den Advokaten auf die Reise.

Werter Herr Amathorn,

ich habe Euch für Eure Zeilen zu danken. Leider ist mir so manch Gegebenheit genauso unklar wie Euch und mir erlaubt, die Sache genauer in Augenschein zu nehmen.
Aus bekannten Gründen ist mir bewusst, das Ihr Euch in Zurückhaltung üben werdet.

Grüße an die werte Familie

A. Berenthil


Der Advokat erhält das Antwortschreiben Wochen später. In etwa zur gleichen Zeit erhält der Jüngste Sohn einen Brief aus Gondor...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Fr 17. Jun 2016, 11:06 
Bürger Gondors
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Die Suche nach der Wahrheit

Dhan versucht die kurzen Fakten des Briefes zu rekapitulieren. Erste Wahl in der nahen Umgebung des Opfers ein paar Erkundigungen einzuholen.
Im Schluchtenflechter gibt sich das Paar als alte Bekannte des Bauern aus. Die Wirtin kann nicht viel über ihn berichten, nur das er ein Säufer gewesen ist und mit der Blattschneider was gehabt haben soll.
Nach dem miesen Bier geht es zum See. Blattschneiders Informationen sind spärlich.
Geht zum Heiler, der hat immer die Nase in diesen Dingen drin. Könnten Räuber sein. Woher soll ich das wissen
Dhan:Wir hauen wieder ab. Kann man nichts machen, traf keinen Falschen
Dhan grinst breit und geht mit Dora aus dem Haus. Blattschneider verriegelt anschließend die Tür.
Siehst Du die Hundezwinger?
Dora nickt
Ja , sie züchtet wohl welche.
Warum wird die Tür verriegelt. Es sind große Hunde, wie der in der Stube. Angst...?
Widdora:Aber vor Wem?
Kommt es dann leise'
Gehen wir zum Heiler. Ich habe noch nicht die Spur einer Ahnung.
Doras Blick geht über ihre Schulter nach oben wo sie ein kleines Haus entdeckt.
Dhan klopft an die Tür
Fuhrguts Stimme ist deutlich zu hören.
Nur herein! Ist offen!
Im Gegensatz zu manch runtergekommenen Häusern ist dieses sauber und ordentlich. Kleine und größere Gefäße. Materialien zum Verbinden von Wunden.Salben, Tinkturen, getrocknete Kräuter.
Fuhrgut, ein Mann jüngeren Jahrgangs tritt den Beiden entgegen:
Was kann ich für Euch tun?
Ich habe mir die Hand leicht verstaucht.
Dhan grinst schief.
Weil wir gerade in der Gegend sind...
Der Heiler bittet den Mann nach vorne zu kommen.
Ich sehe es mir einmal an. Bitte.
Weist auf einen der Stühle, neben seinem kleinen Behandlungstisch.

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Dora verzieht das Gesicht und schüttelt den Kopf.
Nur weil Du nicht aufgepasst hast.
Fuhrgut untersucht den Gondorer bereitet eine Salbe vor und ganz "beiläufig" werden ein paar Fragen nach dem Bauern Bertold gestellt. Schließlich gibt sich das Paar als alt bekannt, von einer Reise zurück und jetzt mit dem plötzlichen Ableben konfrontiert.
Bertold
kurz wird der Fremden zugenickt.
Schlimme Sache.Ist erschlagen worden. In seinem Haus. Keiner weiß wirklich warum.Zu holen war da nichts.
Der Heiler mit dem Rücken zur Fremden, da er die Salbe vorbereitet.
Fuhrgut: Morgens und abends. Die Salbe zieht schnell ein..
Macht einen kleinen Tigel, eine Dose für die Salbe fertig.
7 Kupfer macht's dann.'
Dhan reicht dem Heiler die Münzen.
Widdora:Nee Bertolt hatte nu gar nichts ....hmmm vielleicht wegen ner Frau
Zuckt mit den Schultern dem Heiler beim Anrühren der Salbe zusehend.
Fuhrgut: Na ne Frau hatte der mal. Die ist ihm weggelaufen..
Widdora: Kann ich ihr nicht verdenken so wie Bertolt gesoffen hat.
Wir waren auch ganz geschockt als wir von seinem Pech hörten.Mit den Räubern wird es auch immer doller hier.

Räuber...
Fuhrgut schüttelt den Kopf.
Eher Halunken und Tagelöhner. Davon eine Menge. Ich kenn mich da aus.
Der Heiler scheint gesprächiger als die Anderen zu sein.
Widdora: Was ...noch mehr von dem Grobzeug hier , als wenn wir nicht schon genug mit den Räubern zu tun hätten . Bestimmt musstet Ihr hier schon einige versorgen , was ?'
Fuhrgut: Eine Menge...
Die Stimme klingt euphorisch.
Wenn Ihr wüsstet.
Widdora: Ach je , bestimmt kein leichtes Unterfangen ...hoffentlich lasst Ihr Euch auch ordentlich bezahlen.
Fuhrgut: Der war groß und keiner mit "guten" Manieren. Polterte rein. Der Wams na ...
Lässt es weg.
"Komm Alter flick mich zusammen!"
Keiner den ich kenne. Bin froh drüber.

Dora schüttelt bestürzt den Kopf.
Na so was , hatte sich wohl mit Seinesgleichen in die Wolle bekommen.
Fuhrgut nickt kurz.
Habe mich gehütet den zu fragen. Er hatte kleine Schnittwunden, nichts Ernstes. Die habe ich versorgt und er hat mit statt 8 Kupfer 10 auf den Tresen geschmissen.'
Von hier?
Wirft Dhan mal ein?*'
Nicht aus der Schluchter Gegend, groß, trug Maske, dunkle Stimme, helle Haut und..
Amüsiert schüttelt Fuhrgut den Kopf
...einen zerlumpten Federhut....
Widdora: Jo, das glaub ich ...nen Hut mit Feder ....also wirklich .
Dora erwidert Dhans Blick kurz, der mit einer Aussage aus "vermeintlich" früheren Tagen, eine indirekte Frage stellt.
Den Bertold, wir kennen ihn von früher. Eigentlich bis auf die Sauferei, hatte er eine gute Nachbarschaft.
Fuhrgut nickt bestätigend und ohne weitere Nachfragen berichtet der Heiler was er so alles meint zu wissen.
Bis auf den Gerd, den Riemenschneider. Aber sonst, kam er klar, wenn er nicht besoffen war...lebte auf dem Hof und oft abends hier in Schlucht. Ein Mädchen hatte er mal..Peerson kümmert sich um das was übriggeblieben ist vom Hof....Die ist vor nem Jahr abgehauen. Habs ja erzählt... Ein hübsches Ding.Schlank, helle Haare. Bestimmt aus Bree...Weiß nicht mal wie die hieß. Irma oder so ähnlich...Ach jetzt...
Er lacht.
Irma Holzmann. Ich erinnere mich. Der Hof, den hat der Peerson übernommen. Ich denke der wird den wieder in Schuss bringen. Ist gleich neben seinem Eigenen. Bietet sich an...
Widdora: Einfach so übernommen ...ist besser so er wird den schon wieder auf Vorderman bringen.
Fuhrgut nickt.
Der Peerson ist kein Säufer, ein Bauer aus Leidenschaft. Der macht aus dem Hof wieder was ordentliches.
Dhan: Kein Testament?
Sieht den Heiler an.
Dora lacht.
Bertolt und ein Testament.
Dhan grinst schief.
Hätt mich auch gewundert.
Fuhrgut: Bertold wurde von Peerson begraben, gleich hinter seinem Hof. Ich weiß das, weil er sich dabei einen Knöchel verstaucht hat.
Lacht.
Widdora: Wie auf dem Hof, durfte er das denn?
Fuhrgut: Sicher, es kräht kein Hahn nach dem Bertold. Geld für ein anständiges Begräbnis hatte er nicht hinterlassen. Peerson hat ihn dann begraben. Passiert häufiger in der Gegend, wenn die Leut's kein Geld haben'
Anschließend wendet der Heiler sich ab und bereitet ein paar Tinkturen zu mit den Worten.
Hab gleich Kundschaft. Wenn es nicht besser wird, was ich nicht, glaube. Ihr wisst wo ich bin.
Jetzt, etwas weiter die Straße lang, wird leise gesprochen.
Dhan: Wir haben Peerson, einen Fremden mit zerlumpten Federhut. Eine Frau die große Hunde züchtet und trotzdem die Tür verriegelt, als sei sie belagert...Irma Holzmann, Gerd Riemenschneider...
...und Bertold...
einen Säufer, von dem wir nicht wissen, ob er wirklich unter der Erde ist. Deswegen heißt es ...
...nachsehen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mo 27. Jun 2016, 08:27 
Bürger Gondors
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Breeland, Schluchter Tor

Meinen Gruß die Herrschaften. Was kann ich für Euch tun?'
Dora überlässt es Dhan , die richtigen Worte zu finden.
Wir haben in den Siedlungen einen kleines Haus erstanden. Das Problem ist der Rasen. Der muss mal vertikutiert werden. Dummerweise...
schmunzelt
...haben wir zwar Möbel aber keine Schaufel.
Ein Zwinkern dem Händler entgegen, der anschließend ein breites Grinsen zeigt.
Und eine Schaufel landet für 10 Kupferlinge in der Hand des Gondorers.

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Dora schmunzelt innerlich, als sie sich die Reaktion des Hobbits vorstellt wenn sie ihm erzählen würden wofür sie eine Schaufel wollten.
Hast Du eine Ahnung wo der Bauer vergraben sein könnte?
kommt es flüsternd zurück
Fuhrgut meinte so was wie hinter dem Haus. Wir nähern uns von Süden...
Während sie das Dunkel der Nacht nutzen erreichen beide bald das Grundstück des Bauern.In geduckter Haltung, vorsichtig, langsam näher...
Niemand zu sehen die Fenster sind dunkel. Das Gelände scheint menschenleer.
Flüstert.
Ich gehe weiter nach vorn zum Haus. Halte Wacht...
----------------------------------------------
Tage später

Dhan erhält ein Schreiben das ein Wachtmeister zwecks weiterer Fragen und Informationsausstausch auf die beiden zukommen wird. Es stammt vom Advokaten.

Grüße,
mein Name dürfte hinreichend bekannt sein, wie der Eurige mir. Es wäre sinnvoll mit Wachtmeister Bernsteiner, Kontakt aufzunehmen und zusammen zu arbeiten, da um selbige Sache geht.
C. Amathorn.


Bernsteiner, hört schweigend zu. Als der Gondorer endet, nickt er mal.
Immerhin etwas.
Dhan: Was genau wurde am Tatort gefunden?
Die Frage als solches hat einen dezent, sarkastischen Beigeschmack.
Bernsteiner: Da wir alle der Verschwiegenheit unterliegen. Ich habe die Leiche nicht observiert, das hat mein Kollege gemacht. Wir waren draußen und haben das Gelände abgesucht. Er hat den Bericht geschrieben, wie üblich.
Dhan: Kannte Euer Kollege den Mann?
Bernsteiner nickt.
Bertold war öfter wegen Rauferei und Trunkenheit bei uns. Worauf wollt ihr hinaus?
Dora sieht kurz zu Dhan dann zu Bernsteiner. Selbstverständlich gilt es dem Beamten das vor Tagen geschehene tunlichst zu verschweigen.
Dhan: Dann habt Ihr den Toten gar nicht zu Gesicht bekommen? *
Dora sieht den Mann vor sich fragend an.
Bernsteiner: Nein ich war draußen....
Dhan runzelt die Stirn.
Bernsteiner fährt fort: .
...der Nachbar, nachdem wir fertig waren, meinte er würde sich kümmern.
Dem Wachtmeister schwant nichts Gutes.
Ich verstehe...
Dora lässt nur ein Nicken erkennen.
Dhan: Dieser Peerson hat ihn also ohne Beisein anderer begraben....
Bernsteiner führt den Satz zuende
Der Mann hatte nichts, schon gar kein Geld für ein Begräbnis und der Fall aktenkundig...
Bernsteiner hält plötzlich inne, mit ernster Miene.
...was wäre, wenn dieser Bertold gar nicht begraben wurde....

Stunden später

Bernsteiner erstattet Bericht, dem Dienstältesten und Vorgesetzten.
Leer!?!
Trent gerät für einen Moment lang außer Fassung.
...Bernsteiner ... knappes Nicken ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: So 17. Jul 2016, 06:22 
Bürger Gondors
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Haus des Heilers (Schlucht) zur späten Abendstunde

Die Zutaten hatte er akribisch zusammengesucht. Das Rezept in einem der alten Folianten über Alchemie entdeckt. Dieser Trank, wer ihn nimmt wird es nicht merken,er kann in jedes Getränk verabreicht werden. Der Tod tritt durch Herzversagen ein. Fuhrgut ist stolz auf die gelungene Arbeit. Nicht zuletzt musste der Trank einge Wochen gären um die ganze Wirkung zu entfalten. Die klare, geruchslose Flüssigkeit wird in eine unscheinbare kleine Ampulle gefüllt. Dann sieht er nach draussen und öffnet die Tür.

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Dora sitzt, die Augen aufs Haus gerichtet, nachdenklich neben Dhan.Dieser Fall macht ihr so einiges Kopfzerbrechen, als plötzlich die Türe aufgeht und der Heiler erscheint.
Dhan sieht Fuhrgut aus dem Haus treten.
Gleich ist es soweit
Doras Körper spannt sich an als ihr Blick dem Heiler folgt.
Der Heiler ist schwer zu erkennen im Dunkel der Nacht. Er kann aber nur der einzig Mögliche sein. Langsamen Schrittes, geht er den Weg entlang und verschwindet für einen Moment aus dem Sichtfeld der Beiden, die gegenüber in einem der großen Büsche harren.
Warte...
...geflüstert.
Widdora nickt kurz.
Er hatte Recht behalten. Fuhrgut erscheint wieder im Sichtfeld, geht die Strasse gen Osten runter. Dann kann man nichts mehr erkennen.
Zeit ... leise. Steht auf.
Die Straßen sind menschenleer. In einigen Häusern brennt Licht. Das des Heilers ist dunkel.
Dora folgt seinem Beispiel und erhebt sich so leise es geht. Als Dhan ins Haus huscht versteckt sich Dora in einem Gebüsch nah am Haus.
Dhan sieht sich um. Geht zurück um Dora zu instruieren.
Falls Du einen Schatten siehst der sich am Horizont nähert, klopf ans Fenster.
Dora blickt ihm kurz nach huscht dann ums Haus herum um eine bessere Sicht auf den unteren Weg zu haben.
Er zieht einen kleinen Draht aus der Tasche, biegt diesen und öffnet die Tür.
Das Haus ist verdunkelt.Er muss schnell handeln. Lässt das Heilerzimmer zunächst außer Acht und geht in die privaten Räume.
Zwischen zwei Birkenstämmen geht sie in Deckung.Den Blick in die Richtung gelenkt wo der Heiler vorhin verschwunden ist.
Schlafzimmer: Nichts, die Abstellkammer. Vorräte, Ampullen, Tinkturen, Zeugs für einen Heiler. Kurz wird jedes Gefäß untersucht, die Schrift versucht zu lesen. Nichts...

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Im Heilerzimmer werden die Bücherrücken studiert.Er knirscht wütend mit den Zähnen. Ist die Vermutung hier was zu finden falsch? Fast wäre er aus der Tür, als ihm ein altes Pergament in die Hände fällt, das seitlich auf dem Tisch des Heilers liegt.
Es ist dunkel, eine Kerze entzünden würde ihn verraten. Was tun?
Dhan geht ins hintere Zimmer. Der Mond scheint durch das Glas.
Dora blickt unterdessen angestrengt in die Dunkelheit.Hier und da hört sie leise Geräusche, huscht eine Maus an ihr vorbei gefolgt von einer Katze deren Augen leicht in der Dunkelheit zu glühen scheinen.
Ein altes Rezept gegen Herzschwäche. Ganz unten steht in kleinen Lettern geschrieben:
Seid achtsam, eine falsche Menge bewirkt das Gegenteil. Diese Mischung ist etwas für einen Magister der Heilkunst.
Hebt eine Augenbraue. Beweis? Nein, für was? Das ein Heiler ein altes Rezept in den Händen hat? Geht zurück und legt es genauso auf den Tisch, wie er es vorgefunden hatte. Die Zeit rennt. Er sucht noch einmal im Bücherregal.
Dora wirft einen besorgten Blick zum Haus .Ob Dhan schon was gefunden hat?'
Glück, oder der Segen der Götter? Ihm entgleitet beim durchsuchen ein schmales Buch aus der Hand. Als er es aufhebt, fällt ein Brief auf den Boden.
Eilig geht es zum Fenster, folgende Zeilen zu lesen:
...An der Zeit Fuhrgut, an der Zeit. Treffpunkt im Lager wie üblich. Ihr wisst was auf dem Spiel steht.'
Er ist unser Feind und es gilt zu handeln. Endgültig. Geteilt wird am Ende wie vereinbart.

Keine Unterschrift und legt das Schreiben zurück in das Buch, verlässt das Haus und verschließt mit dem kleinen Stück Draht die Tür.
Zurück ins Schluchtenflechter "Gästezimmer" auf dem gleichen Weg, über den Hinterhof die zusammen geknoteten Bettlaken zurück ins Zimmer.
Ein Brief, ein altes Rezept gegen Herzschwäche.
Hmm für einen Heiler nicht ungewöhnlich .Sonst hast Du nichts gefunden?
kommt es flüsternd.

Einen Brief, kein Absender
und zitiert die kurzen Zeilen.
Eins ist sicher dieser Heiler steckt tief mit drin in der Sache.
Dora sieht Dhan nachdenklich an.
Ein Heiler weiß auch Gifte einzusetzen.
Vielleicht hätten wir ihm besser folgen sollen um zu sehen wo er hingeht.

Dora schließt das Fenster als Dhan das Laken herein gezogen hat.Plötzlich ruckt ihr Kopf zur Türe.
Da unten ist wer.
leise.
Dhan nickt nur. Das Fenster wird ordnungsgemäß verriegelt. Honigwein ist es die zunächst zu hören ist.
Es ist nicht recht was sie tun.
Die andere Stimme gehört der Hundezüchterin Blattschneider.
Nein, aber wir sollten uns ruhig verhalten. Sie sind, sie sind...
Die Tür knallt deutlich ins Schloss. Eine Männerstimme, die des Unbekannten vom Abend zuvor.
Mädels her mit dem Rum!Kommt muss ins Lager...
Honigwein: Der Rum.
Die Männerstimme brummt und wieder knallt die Tür ins Schloss.
Er ist weg.
Honigweins Stimme erheblich entspannter
Wir sollten..
Nein!
Blattschneiders Stimme laut und deutlich.

Oben im Zimmer werden Blicke getauscht. Dhan nickt, das Fenster wird wieder geöffnet und klettert nach unten in den Hinterhof, um dem mysteriösen Fremden zu folgen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mo 25. Jul 2016, 05:27 
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Die entscheidende Frage

Er ziehe in den Krieg rief er der Gruppe zu, ritt einfach weiter bis zum Haupttor der Stadt, wo er auf die Gruppe warten würde.
Einen Moment brauchte er um nachzudenken, der Blick schweift ins Innere der Stadt, während die Gedanken kreisen.
Pelargir, gelegen am Anduin an der Mündung des Sirith der größte Hafen Mittelerdes.
Platz für hunderte von hochseefähigen Schiffen, während ungezählte kleine Boote die Kanäle der Stadt durchfahren.
Die Stadt, nordöstlich der Mündung des Sirith in den Anduin auf einer Landzunge, erstreckt sich mit ihren riesigen Hafenanlagen weit in den Anduin hinein, der hier langsam und träge fließt, bereits mehrere Meilen breit und Salzwasser führt. Die Stadt wurde komplett aus festem Stein erbaut, der in Gondor in Überfluß und hoher Qualität vorhanden ist. Allerdings musste in dem weichen schlammigen Boden erst einmal ein solides steinernes Fundament gelegt werden. Dafür nutzten die Erbauer die alten numenorischen Trümmer. Ständig sind Nacharbeiten nötig, um die Stadt vor dem Versinken zu bewahren.

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In den Krieg ziehen, nach Dol Amroth zurück?
Umkehren, nachdem er gehört hatte, das Gondor vor den Toren der Hauptstadt brennt?
Was wird aus ihr, da jeder fähige Mann in Kriegsgebieten einberufen wird?
Keiner ohne Ausnahme.
Monate, von den einsamen Landen, durch Moria bis Gondor, weiter in den Osten.
Jetzt an den Toren der Stadt, geht es nicht mehr um den Mann der eine Bande anführt, wahrscheinlich nicht in Minas Tirith zu finden sein wird, sondern auf der anderen Seite im Feindeslager.
Es geht um Gondor, was wird aus ihr...?

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: So 14. Aug 2016, 18:04 
Bürger Gondors
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Breeland

Ghunia: Erwarten wir noch Besuch?
an Edhyldir, den Bruder des Fürsten Berenthil gewandt.
Berenthil hebt eine Braue, Kopfschütteln, steht auf und geht zur Tür.
Grüße.
Der Fürst zum Fremden.
Ghunia: Vielleicht der Verwalter.
Zuckt mit den Schultern, blickt aber Richtung Tür, wo Stimmen zu vernehmen sind.
Grüße, entschuldigt, aber ich sollte das hier abgeben.
Ein Schriftstück?
Berenthil zum Boten.
Ein Mann gab es mir und ich bekam 10 Kupfer.
Die Stimme, die deutlich zu hören ist, klingt recht jung.
Danke.
Berenthil lässt sich nicht lumpen und legt noch mal 10 oben drauf.
Dann knallt die Tür wieder ins Schloss.
Ein Bote.
Setzt sich, das Pergament links auf den Tisch gelegt.
Dhanaryon:Ein Bote ... für Dich? Woher weiß jemand das Du hier bist?
Dora blickt dem Fürsten neugierig entgegen als dieser mit einem Schriftstück an den Tisch zurückkehrt.
Widdora: Das dachte ich auch gerade.
Berenthil nickt nur, sieht auf die Rolle, dann auf den Namen.
Tatsächlich für mich.
Der Fürst beginnt den verschlüsselten Inhalt des Schreibens zu lesen.
Werter Herr Berenthil...
wir hörten, das Ihr und Eure Frau wieder im Breelanden seid und hoffen das Haus ist Euer angemessen...

Berenthil schmunzelt leicht und liest weiter.
Die Lokation um die es geht, verbunden mit meinem Anliegen, ist aufgrund deren Baufälligkeit unter Beobachtung.
Das Holz ist marode und bedarf dringend einer fachmännischen Begutachtung und Grundsanierung. Der Bauleiter ist überzeugt, das Haus alsbald von Gerümpel und Ungeziefer befreien zu müssen, bevor es gänzlich verkommt.
Meine Bitte, da ich leider verhindet bin, den Eigentümer, die Eigentümer in Kentnnis zu setzen. Meinen bescheidenen Dank.
Ich verbleibe mit besten Wünschen und dem Segen der Götter.
C. Amathorn.

Berenthil rollt das Pergament zusammen.
Ein kluger Kopf.
Dora nickt schmunzelnd.
Der wohl über alles was hier in Bree geschieht gut Bescheid weiß.
Dhanaryon: Die Leute sind in Position.
Und dabei nickt er Dora zu.
Berenthil ernst in die Runde.
Ich denke der Advokat will verhindern, das dieser Bernsteiner informiert wird. Das Haus wird baldigst vom Unrat befreit, bedeutet das die beiden Brüder gleichermaßen gemeint sein müssen.
Einer gegen den Anderen.
Handeln wir...
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