Anmelden | Registrieren


Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Aktuelle Zeit: Di 19. Sep 2017, 16:09




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 148 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mo 15. Feb 2016, 09:50 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Do 8. Aug 2013, 12:54
Beiträge: 398
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Hochzeit im Lebenin

Im Lebenin führt Berenthils Freund die Hochzeitszeremonie
seines Sohnes und dessen Gefährtin auf dem Gut des Advokaten durch.
Der Fürst mit seiner Begleitung sieht dem Brautpaar entgegen.
Der Platz ist voller Menschen, das ganze Gut hat sich versammelt.
Soldaten, Bewohner, Bedienstete,
die Flüchtlingskinder, frisch gewaschen rausgeputzt.
Flaggen gehisst.
Er tritt einen Schritt an das Brautpaar heran:
Zwei Menschen, zwei Leben, zwei Länder
Breelanden in Eriador, der Lebenin in Gondor.

Castamyrs Augen ruhen auf dem Brautpaar vor ihm.
Meinten nach gut einer Weile, sich zu kennen.
Ein Misverständnis liess die Wege eine Zeit lang auseinander gehen.

Der Fürst, den Blick auf den Sohn gerichtet:
Den Mann aus dem Lebenin zog es nach Gondor,
als er dort ankam, ein Fremder im eigenen Land.
Fern in Eriador im Herzen und in den Gedanken.
Verweilte nicht lang, kehrte zurück in die Ered Luin, im Berge vergraben.
Schicksal, glückliche Fügung der Götter.
Ein junger Nachbar, Gondorer, häufig in Breelanden.

Das Augenmerk auf die Braut gerichtet.
Traf eine junge Frau, vor dem Platz beim tänzelnden Pony.
Der Gondorer sah doch die tiefe Trauer in ihren Augen.
Schicksal, glückliche Fügung der Götter.
Der Fremde, der Nachbar des Mannes aus dem Lebenin tief unter den Bergen in den Ered Luin.

Die Menschen auf dem Platz hören gebannt der persönlichen Rede des Fürsten zu.
Castamyrs Augen ruhen auf dem Brautpaar.
Zwei Menschen, zwei Länder, ... ein Schicksal.
Die folgenden Worte an die Braut gerichtet.
Von weit her nach Gondor. Dein Herz gilt den Flüchtlingskindern.
Castamyr macht eine kleine Pause, wohlwollend die Augen auf die Braut gerichtet:
Weil es Menschen wie Dich gibt, neue Hoffnung schöpfen können.
Dem Sohn nun zugewendet
Wir meinten alles verloren zu haben. Familie, Geschichte.
Schicksal, glückliche Fügung der Götter.
Fanden zwei Menschen zurück zueinander und ich einen Sohn.

An Beide gerichtet:
Zwei Menschen, ein Leben, zwei Länder.
Zu Ehren an Deine Heimat Breelanden, habe ich einige Gedanken zusammengefasst.

Mit ruhiger Stimme an die Braut gerichtet:
Bree.
Deine engen und weiten Gassen, der glattgetretene Pflasterstein,
der Händler Marktgeschrei, früh Morgens am Keilerbrunnen,
Stiefel, Hufe, nackte Füße, tragen Fremde und Bekannte durch den Lärm der Stadt,
Weiss, die auch ihre ruhigen Orte hat.
Flackern in den Fenstern spät zur Schlafenszeit.
Oft weilte ich auf dem Breeberg, sah wie die Sonne,
über die vielen Dächer streifte, bevor sie versank.
Es riecht nach frischem Brot, Wäsche, Schmiedefeuer und Mist.
Wohlvertrauter Duft, der ein Teil meiner Heimat ist.
Die Kinder, Brees Waisenhaus.
Nicht zu vergessen,den dicken Wirt im tänzelnden Pony.
Kenne jeden Winkel hier von Kindesbeinen an.
und mag für manchen dieses Städtchen nichts Besonderes sein,
lieb’ ich doch jeden Pflasterstein.

Anschließend ein Lied über Gondor zitiert.
Hohe Schiffe, hohe Herrscher, drei mal drei,
was brachten sie aus versunkenem Land,
über das flutende Meer?
Sieben Sterne, sieben Steine
und einen weißen Baum.

Castamyr tritt dann zurück.Der Fürst schweigt, lässt das Brautpaar die eigenen Worte sprechen. Anschließend wird die Trauung vorgenommen und bis tief in die Nacht gefeiert.
Shairmon beschließt einen Brief an die Freunde im Breeland zu schreiben...

Bild

_________________
Bild


Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: So 21. Feb 2016, 18:38 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Do 8. Aug 2013, 12:54
Beiträge: 398
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Freundschaft

An unsere Freunde im Breeland.

Wir haben Euch nicht vergessen und hatten vor im Frühjahr nach Bree zu reisen. Mona ist schwanger und wir wollen, eine solche Reise nicht auf uns nehmen. Bei solch schöner Kunde an unserem ersten Jahrestag, die wir nicht vorenthalten möchten, habt ihr sicher Verständnis, das wir in Gondor bleiben.
Wir danken für die schönen Stunden. Musik, Tanz, Gespräche, unsere Hochzeit mit Euch gemeinsam zu feiern, damals vor gut einem Jahr.
Danke sagen, denn die Stadt Bree hat für uns einen anderen Wert, als nur der Pflasterstein, Musikantengruppen oder der Keilerbrunnen.
Bree lebt weil es Euch gibt.

Möge dieses bescheidene Gedicht zum Ausdruck bringen, was wir schon lange sagen wollten:

Freunschaft heißt geben, Verbundenheit in Freud und Leid.
Gibt Hoffnung schenkt Glück.
Freundschaft entsteht in Tagen der Freude,
bewährt sich in Zeiten der Einsamkeit
Gestärkt wo immer man sich auch befinden möge.
Freundschaft bedeutet Verbundenheit.


Eure Freunde aus Gondor

Mona und Shairmon.

Der Brief wird am Morgen des nächsten Tages auf die Reise geschickt.Adressiert an die Wintermonds, die diese Grüße auch an die anderen Freunde weiterleiten werden.

Bild

_________________
Bild


Zuletzt geändert von Shairmon am Fr 1. Apr 2016, 17:36, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Di 23. Feb 2016, 13:50 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Do 8. Aug 2013, 12:54
Beiträge: 398
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Zwei Fürsten, zwei Freunde, eine Angelegenheit

Mein Freund, ich bin auf dem Weg nach Morlad und erwarte Deine Ankunft in einer dringenden Angelegenheit A. Berenthil.

Der Fürst und Freund legt das Schreiben zurück in die Manteltasche und bricht sofort nach Morlad auf. Das Treffen findet in einem kleinen Gästehaus statt.
Berenthil: Mir wäre ein angenehmerer Grund für das Treffen lieber gewesen.
Der Fürst nickt der Begleitung des Freundes kurz grüßend zu.
Castamyr: Worum geht es alter Freund? Ich weiß, wenn Du dringend schreibst, ist es dringend.
Berenthil: Ich habe meinen Jüngsten nach Morlad geschickt. Vor ungefähr drei Wochen und trotz „Bitte“ keine Antwort erhalten. Seitdem fehlt jede Spur vom Sohn, dessen Gefährtin, dem Mentor. Solange ich hier bin, übernimmt mein Sohn Shairmon die Geschäfte. Zeit, dass er lernt mich in diesen Dingen zu vertreten. Der Major Domus wird ihn unterstützen.
Castamyr nickt : Du denkst an eine Entführung in diesem Zusammenhang?
Berenthil nickt: Möglich.
Castamyr: Ich war damals eine ganze Weile hier in der Gegend stationiert und werde mich umhören
Berenthil: Das wäre mein Wunsch. Die Leute kennen Dich als den einfachen Soldaten, nicht den Fürsten Castamyr. Das nimmt mögliche Befangenheit und kann den Informationsfluss entschieden erleichtern.
Castamyr: Du scheinst tatsächlich eine Entführung mehr als in Erwägung zu ziehen? Gibt es bereits ein Bekennerschreiben?
Berenthil zieht ein Stück Papier aus der Tasche. Die wenigen Worten sind schwerlich zu lesen, da der Absender des Schreibens lückenhaft mächtig ist. Castamyr reicht das Schreiben zurück.
Castamyr: Nachdem hier, möglich. Morgen werde ich mehr in Erfahrung bringen. Ich an Deiner Stelle würde das hier, was den möglichen Wahrheitsgehalt anbelangt mit Vorsicht genießen.
Berenthil nickt knapp: Wir haben so Manches erlebt. Ich stimme mit Dir überein. Wir brauchen Fakten…

Bild

_________________
Bild


Zuletzt geändert von Shairmon am Fr 1. Apr 2016, 17:42, insgesamt 2-mal geändert.

Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: So 28. Feb 2016, 08:32 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Do 8. Aug 2013, 12:54
Beiträge: 398
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Angelegenheiten

Dol Amroth

Shairmon übernimmt das erste Mal die gesamte Korrespondenz des Vaters.
Viele Anfragen, Schreiben. Dinge von denen er nicht einmal wusste, das diese existieren.
Cedrik, der Major Domus, unterstützt ihn in allen Fragen und deren sind es viele.
Der Vater ist seit einiger Zeit in Morlad.
An diesem Morgen, wieder vor dem Schreibtisch, liegt ein Brief an ihn adressiert auf dem Tisch:

Mein Junge,

ich werde in einigen Tagen nach Dol Amroth zurückkehren.
Die Angelegenheit ist erledigt.

Dein Vater


Die knappen Zeilen lassen erahnen, das die Angelegenheit hohe Priorität hatte und der Geheimhaltung unterliegt.
Cedrik bringt ihm einen Tee. Mit einem kleinen Seufzer, dem Blick auf den Stapel Papier, wieder an die Arbeit.

Calembel

Ich habe Euch alle Beweise zukommen lassen und warte auf Euer Urteil.
Berenthil sieht den Truchsess ernst an.
Werter Herr Berenthil, die Beweislage ist eindeutig: Raub, versuchte Erpressung, mehrere Übergriffe auf die Postzusteller. Dank Eurer Hilfe haben wir den Mann, der hier in der Fahnung ist, in Gewahrsam nehmen können. Armut schützt vor Strafe nicht.
Der Fürst folgt den Ausführungen mit eisiger Miene
Ich stimme mit Euch überein. Den Versuch einen Fürsten des Landes zu erpressen, oder in das Haus einzudringen, indem Eure Frau auf Euch wartete, duldet kein geringes Strafmaß.
Berenthil nickt.

West Rohan

Erst vierzig, jetzt nur einer. Das ergibt keinen Sinn. Mir solls recht sein.
Immerhin haben wir die Entfurt passiert und hier einen warmen Schlafplatz gefunden.

Die Gedanken bei dem Schreiben, das er in Stangard von einem Fremden erhielt.
Die knappe Botschaft: In Edoras wartet ein Mann, der ihn und Gefährtin durch die Pfade der Toten führen wird. Der Absender, niemand Geringeres als der Vater aus Gondor.
Nach all den Erfahrungen die Gruppe verlassen?
Willington schüttelt den Kopf
Wenn gehen wir gemeinsam.

Morlad

Der Fürst bereitet alles für die Abreise nach Dol Amroth vor. Auf dem Tisch des Gästehauses liegt ein Schreiben.

Andaryiorn,

meine Gefährtin und ich kehren in den Osten zurück. Die Dinge sind geklärt und es ist an der Zeit eigene Angelegenheiten in den Fokus zu setzen.
Ich bin sicher es ist nicht das letzte Mal, das wir uns sehen und hoffe es werden bessere Umstände sein.

Mögen die Valar Dich und Deine Frau schützen.

Dein Freund


Berenthil nickt zufrieden.

Calembel im Morgengrauen

Die eiserne Gefängnistür wird geöffnet und der Gefangene in einen dunklen Raum gezerrt.
Letzte Worte?
Kopfschütteln
Der Truchsess sieht zum Henker im schwarzen Linnen...

Bild

_________________
Bild


Zuletzt geändert von Shairmon am Fr 1. Apr 2016, 17:35, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mo 29. Feb 2016, 07:59 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Do 8. Aug 2013, 12:54
Beiträge: 398
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Das Palais der Familie Berenthil

Das Anwesen ist als Atrium aufgebaut.
Der äußere Teil ist durch eine hohe Mauer geschützt.Der einzige Eingang mit denen in Gondor üblichen Eisentoren versehen.
Hinter dem Eisentor führt eine Treppe zum Haupteingang.

Bild
Bild
Bild

Rund um das Palais liegen die Privatgärten der Familie. Vier Terrassen, die einen Blick auf das Meer und die Stadt ermöglichen.

Bild
Bild
Bild
Bild

Eine Brücke die im Norden der Gärten zur Kaserne der Garde führt.

Bild
Bild

Übungsplatz der Garde im Kaserneninnenhof

Bild
Bild

Innenbereich Foyer

Bild
Bild
Bild

Innenhof
Bild
Bild
Bild

Innenbereich

Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild

Eingang zum Schlafbereich

Bild

Arbeitszimmer

Bild
Bild

Berenthils Schreibzimmer

Bild

Kaminzimmer

Bild
Bild
Bild

Kartensammlung

Bild

Trophäenausstellung

Bild

Bibliothek

Bild
Bild

Hauseigenes Heilerzimmer

Bild

Gesindespeisesaal

Bild

Küche

Bild
Bild

Speisesaal der Familie

Bild

Banquetsaal für öffentliche Empfänge

Bild
Bild

Die Familie

Bild

Das Lieblingsgedicht des Fürsten

Silbern fließen die Bäche zum Celos, zum Erui
Auf den grünen Feldern Lebennins.
Hoch wächst das Gras dort. Im Wind von der See
Schwanken die weißen Lilien
Und die goldenen Glocken der Mallos und der Alfirin
Auf den grünen Feldern Lebennins,
im Wind von der See.

_________________
Bild


Zuletzt geändert von Shairmon am Fr 1. Apr 2016, 17:27, insgesamt 3-mal geändert.

Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: So 6. Mär 2016, 15:51 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Do 8. Aug 2013, 12:54
Beiträge: 398
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Prüfungen

Dol Amroth

Berenthil, in seinem Arbeitszimmer, erhält ein Schreiben.

Ser,
wenn Ihr dieses Schreiben erhaltet haben wir die Entfurt überquert. Der Weg wird uns, meiner Vermutung nach über Edoras führen. Der Stadt an den weißen Bergen. Gondor rückt in greifbare Nähe.
Gez. Theylrond Willington


Berenthil zeigt ein zufriedenes Nicken und geht in die hauseigene Bibliothek Sohn Shairmon und Anmona aufzusuchen.
Es ist an der Zeit mein Junge, für eine weitere Aufgabe. Ich bin sehr zufrieden über die Art und Weise der Handhabung meiner Korrespondenz in meiner Abwesenheit. In jedem Frühjahr, so im kommenden, plane ich alljährlich ein Banquet. Eingeladen werden Personen mit Rang und Namen. Feste, wie diese haben Priorität und dienen dem Austausch in ungezwungener Atmosphäre.
Shairmon und Anmona verfolgen aufmerksam die Wortes des Vaters.
Die Eröffnung findet mit einer Rede des Gastgebers statt. In diesem Jahr. mein Wunsch, das Du diesen Teil der Veranstaltung übernehmen wirst.

Gondorabend in Breelanden

Der Advokat, seine Frau und einige Wenige die nicht nach Gondor gegangen sind, verbringen einen schönen Abend mit Liedern aus der Heimat. Obgleich er sich aus freien Stücken entschieden hatte hierzubebleiben, überkommt ihn an diesem Abend eine leichte Melancholie.
Bleiben? Mit der Familie auf das Gut in Gondor ziehen?
Einige Tage später wird der erste Jahrestag im Auenland gefeiert. Dieser Abend im Kreise enger Freunde ergab nur diese eine Antwort:
Die Heimat ist in Eriador.
Wenn der Sohn das Alter erreicht hat wird die Familie nach Gondor reisen. Es gibt Dinge zu regeln. Angelegenheiten die den Verwalter und dessen Frau betreffen.

Bild

Morlad

Der Jüngste des Fürsten und seine Gefährtin bereiten sich allmählich auf die schwerste Prüfung vor...

_________________
Bild


Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mi 9. Mär 2016, 14:08 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Do 8. Aug 2013, 12:54
Beiträge: 398
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Schicksalsboten

Erich Gutlieb der akribische Stadtbeamte sortiert, archiviert Pergermante und Schriftrollen.
Diese Fremdländer
ein leises Raunen.
Zu viele hier...
bei der Sichtung der Unterlagen. Gebutsurkunden, Häusereinträge.
Die sollen bleiben wo der...
Der Stadtbeamte wird durch Süßmilch unterbrochen.
Erich, solange diese Leute keinen Ärger bereiten, hilft es dem Stadtsäckel
Gutlieb, mit einem eher vernichtenden Blick, welcher der stoischen älteren Dame lediglich ein müdes Lächeln entrückt.
Sieh mal Erich. was ich gefunden habe.
Gutlieb nimmt das vergilbte Papier entgegen.
Ein Wappen, na und? Wen kümmerts, das muss nicht archiviert werden, Südländerpack
Süßmilch, gänzlich anderer Meinung entnimmt das Pergament dem knurrigen Breeländer.
Ich werde es dem Advokaten geben"
Auch ein Südländer
Blödsinn Erich, er ist angesehen und stammt aus Gondor
Das liegt im Süden
Bei Dir liegt alles im Süden, Erich...

Stolziert in die obere Etage, wo der Advokat am Schreibtisch sitzt.
Ein kurzer Informationsabtausch.
Ein gondorisches Wappen
Sie zuckt leicht mit den Schultern.
Werte Frau Süßmilch, bitte gebt mir das Buch links neben Euch im Regal
Die Stadtangestellte reicht dem Rechtsgelehrten einen alten Folianten.
Ah ha. Es kam mir gleich bekannt vor. Danke das wäre alles.
Süßmilch nickt dem Advokaten ohne weiteren Wortwechsel, etwaigen Fragen zu, um sich ihrer Arbeit zu widmem.
Die Tür schließt sich. Das Pergament wird ausgerollt und die wenigen Zeilen mit großer Aufmerksamkeit gelesen.
Interessant, es muss dringend nach Gondor....

Bild

_________________
Bild


Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mi 23. Mär 2016, 13:30 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Do 8. Aug 2013, 12:54
Beiträge: 398
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Viele Wege ein Ziel: Gondor

Morlad

Eiskalt fühlen sich die Glieder an. Erst nachdem der Jüngste des Fürsten und seine Gefährtin wieder in Morlad vor dem Kaminfeuer sitzen, wird Ihnen bewusst, welch Grauen an diesem Ort vergraben ist. Die Lehrstunden haben sich ausgezahlt und es gilt auf den dringlichen Wunsch des Vaters hin, nach Dol Amroth zu reiten.

Dol Amroth

Die Suche nach der ominösen Schreiberin längst vergangener Tage verlief, wie zu erwarten gewesen, im Sande. Der Fürst hat andere Dinge die den Fokus seines Interesses hegen. Sohn Shairmon und Anmona werden wieder mit den hiesigen Angelegenheiten beauftragt. Der Fürst reist Richtung Osten.

Bree

Der Advokat empfängt einen Mann und dessen Bekannte. Nach einiger Zeit konnte der Rechtsgelehrte den Gondorer auswindig machen und Kontakt aufnehmen. Er gibt dem Landsmann, dessen Weg grundlegend einer Veränderung unterzogen wurde, viele Ratschläge an die Hand und lehrt ihn flüssiges Lesen, Schreiben und Konversation.

Anwesen des Fürsten Castamyr, Wochen später

Castamyr liest den Brief des Advokaten aus Breelanden.
Werter Herr Castamyr,
ich habe Euren Neffen auswindig gemacht. Ein ungeschliffener Rohdiamant und mir erlaubt ihm in einigen Dingen unterstützend zur Seite zu stehen. So Ihr mein Schreiben erhaltet, wird Euer Neffe auf dem Weg nach Gondor sein.
Mit besten Grüßen
C. Amathorn


Gut des Advokaten

Im Gut herrscht, den Valar sei es gedankt, Ruhe. Die Frau des Diplomaten kann sich um die Flüchtlingskinder, der Diplomat um die Verwaltung kümmern, als die Nachricht über die Ankunft Berenthils eintrifft.
Nach einem Gaumenschmaus zubereitet höchstpersönlich vom Diplomaten dem Gourmethobbykoch aus Leidenschaft, folgt ein Austausch zwischen beiden Fürsten.
Ihr wisst werter Herr Castamyr, ich komme nie ohne einen Grund.
Ein Nicken des Diplomaten quittiert das Gesagte.
Berenthil beginnt den Plan ausführlich darzulegen. Es geht um eine große Waffenlieferung über den Seeweg nach Pelagir. Der Diplomat folgt mit regem Interesse dem Fürsten.
Heuert Leute an, die Euch beim Transport helfen können.
Die werden wir brauchen. Eurer Bitte sei entsprochen.
Am nächsten Morgen vor der Abreise treffen sich Castamyr und Berenthil in einem verschlossenen Raum des Gutes.
Ihr wisst um was geht?
Castamyr nickt
Sicher…

Bild

_________________
Bild


Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Fr 1. Apr 2016, 16:46 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Do 8. Aug 2013, 12:54
Beiträge: 398
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Nach Hause

Dol Amroth

Der Jüngste kehrt zurück in das Palais und trifft dort gemeinsam mit seiner Gefährtin den Fürsten und Vater, der einen Lagebericht von Beiden verlangt und anschließend ein zufriedenes Nicken zeigt.
Gut gemacht!
Berenthil, den Blick auf Sohn und Gefährtin gerichtet.
Nun gilt es ausruhen, denn eine neue Aufgabe ist in Planung
Das Paar nickt schweigend und was im Anschluss, als "Wunsch" des Fürsten deklariert wird, eher einer Anordnung gleichzusetzen ist. Die bittere Pille wird wortlos geschluckt.
Das Abendessen mit dem Vater währt noch eine Weile. Informationen werden getauscht.
Der Missmut über die strenge Art gegenüber dem Paar bleibt bestehen. Dieser "Wunsch" hätte nicht von ihm extra ausgesprochen werden müssen. Gerade in dieser Hinsicht wollten sie diese Entscheidung selber vorbehalten.
Am nächsten Tag treffen Beide auf Shaimon und Anmona. Das Wiedersehen ist herzlich, die bittere Pille steckt noch im Hals.
Mona versucht ihrer Schwester, wie Shairmon seinem Bruder die Art des Fürsten etwas näher zu bringen, ohne nennenswerten Erfolg.
Dhan trifft einen Entschluss, verlässt etwas früher den Salon und geht zum Fürsten.

Dunharg

Er liegt wach, der Himmel sternenklar und die Glut des kleinen Lagerfeuers erlischt langsam. Nicht mehr weit. Die Rohirr haben hier ein großes Feldlager aufgeschlagen und warten auf den König von Rohan. Es heißt Rohan wird mit Gondors Streitmächten gemeinsam in den Krieg ziehen.
Seltsam
Gedanken
Weit sind wir gereist, von den einsamen Landen, den Trollhöhen, Imladris, Eregion, durch den Berg. Lorien, die Mark, Entfurt überquert bis Edoras.
Blickt zum Himmel
Gestritten, diskutiert, gekämpft Seite an Seite gegen den Feind.
Ein kleines Grinsen
Anagramme, Leichen, merkwürdige Hinweise, ein Brief voller Rätsel, Krähen, Banditen, Wirtshäuser, Met, Wildnis, Morias Dunkeltheit..
Maglawen und eine Geschichte, die mehr Fragen als Antworten hat...

Grinst
Verschiedener könnten wir nicht sein..vom edlen Arganthir bis zum Halbirren, den die ausladenden Brüste der Wirtinnen in den Tavernen mehr interessierten, als die Sache selbst. Elben, Zwerge, Menschen gingen diesen Weg mit uns gemeinsam. Manche ein Stück weit, einige blieben.
..Scheiße..

Brummt leise, bevor die Kapuze über den Kopf gezogen und ihn der Schlaf übermannt.
Keine Kameraden...Gefährten....


Bild

_________________
Bild


Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Do 7. Apr 2016, 13:14 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Do 8. Aug 2013, 12:54
Beiträge: 398
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Entscheidungen und Pläne

Irgendwo in der Nähe der Stadt Pelargir geht das gut geplante Ablenkungsmanöver auf. Die Lieferungeen erreichen auf unbekannten Pfaden ihr Ziel. Das Anwesen des Fürsten Castamyr und werden dann weiter auf die anderen beiden Güter verteilt.

Die Gefährten erreichen auf einen Pfad unter einem der weißen Berge, Gondor. Geliebtes Land nach Monaten, für ihn, nicht für jeden in der Gruppe...
In Morlad, so der Plan, trennen von den Kameraden.
Was solls nicht meine Sache. In Morlad endet die "Reise".
Die ganze Zeit über bis Dunharg, das erklärte Ziel.
Ein Abend, der letzte sollte es werden gemeinsam in seinem Haus. Drei wollen, müssen weiter, Drei, nur Drei...scheisse...
Nein!
Eine Ansprache für den sonst eher "gesprächssparsamen" Gondorer endet mit der klaren Entscheidung:
Gemeinsam gehen wir nach Dol Amroth und packen uns das Schwein!

Der jüngste des Hauses Berenthil verlässt Dol Amroth, die dritte Schwester seiner Gefährtin zu treffen. Zuerst mit dem Schiff, dann geht es mit den Pferden weiter.

Shairmon hält auf dem Frühlingsfest seine erste Rede als Sohn und Repräsentant des Hauses Berenthil und erntet Applaus der geladenen Gäste und ein wohlwollendes, stolzes Nicken des Vaters. Der werdende Vater hat viele Fragen, es wird Zeit diese der Hebamme zu stellen. An dem Tag der Niederkunft, will alles machen nur nichts Verkehrtes.

Einen Tag nach Abreise des Sohnes wird Berenthil ein Schreiben von Cedrik überreicht
Er bat mich einen Tag zu warten
Der Fürst nimmmt das Pergament. Es ist der späte Abend. Cedrik gießt Berenthil einen Brandy ein.
Mit jeder geschriebenen Zeile wird das Gesicht des Fürsten mienenloser. Letztendlich steht er auf, Hände auf dem Rücken am Fenster mit Blick gen Norden gerichtet und leise murmelnd fällt ein Name...der seines Jüngsten...

Bild

_________________
Bild


Nach oben
 Offline Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 148 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron