Anmelden | Registrieren


Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Aktuelle Zeit: Mo 19. Aug 2019, 10:49




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 168 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 13, 14, 15, 16, 17
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mo 10. Dez 2018, 10:01 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Do 8. Aug 2013, 12:54
Beiträge: 421
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Gewundene Pfade

Auf dem Tisch steht Wein und Tee bereit. Sowie Gläser und ein Krug frischen Wassers.
Es war der Richter, der dieses Treffen einberufte.
Grüße freundlich Ich hoffe ihr konntet Bree trotz mancher unangenehmer Umstände ein wenig genießen.
Wir haben das Beste draus gemacht Herr Amathorn
, mit freundlichem Lächeln.
Schöne Tage, selbst mit den kleinen "Irritationen" eines Fremden meint der Fürst freundlich und greift zum Wein.
Herr Amathorn?
Ich nehme einen Schluck. Danke.

Elli nickt dem Paar mit herzlichem Lächeln zu. So soll es auch sein.
Lestardon sieht zu Him und Ellineth. Etwas Tee?
Gerne vielen Dank.'
Danke Dir. Auch Tee bitte.
Schenkt beiden ein. Der Blick nun zum Advokaten.
Der nimmt einen Schluck vom Wein.
Die Gefahr, welche ich um euch vermutete ist gebannt, wenn man es so sagen möchte.
Sein Blick auf das Paar gerichtet.
Ach ...wie das Herr Amathorn?
Fürst Lestardon hebt eine Braue.
Seine Verlobte spürt die Erleichterung in sich aufsteigen.
Er hat eine Freundin. Die beiden wurden hier in der Nähe des Gerichtssaals gesichtet. Am späten Abend und nach Stand der manchmal neugierigen Nachbarn haben beide das Haus nicht verlassen. Da gehe schwer davon aus, das .. schmunzelt, trotz des ernsten Tenors.
Ellineth hört sehr aufmerksam zu, da ihr Gatte ihr ebenfalls noch nichts berichtet hatte *'
Eine Rothaarige? Annahme.
Nach Beschreibung des Nachbarn: Ja. Sie ist mir auch bekannt die junge Dame
sieht Ellineth an und nennt den Namen.
Eine Freundin? Da hat er sich aber schnell getröstet. Eigentlich sollte ich jetzt beleidigt sein scherzend wenn es mich nicht so erleichtern würde.
Vor einigen Wochen, wie die Zeit ins Land streicht, schrieb ich nach Gondor mit einer Bitte an den Fürsten Berenthil, der er nachkam und dem Than mit einigen Fragen einen Brief zusandte. Heute bekam ich Antwort. Anbei das Schreiben des Thans zur Händen...'

Alle hören gespannt zu, was der Advokat für Neuigkeiten berichten wird.
Ich gebe den Inhalt wieder. Nennt den Namen ...
sein korrekter Familienname und wurde in Edoras geboren. Sohn eines Hufschmieds. Die Mutter brannte mit einem der durchziehenden gondorischen Offiziere durch. Er muss in etwa 5 Jahre gewesen sein...
Wuchs bei seinem Vater und dessen Schwester auf. Erlernte die Schmiedekunst und interessierte sich für Kräuterkunde, da seine Tante den Beruf der Heilerin ausübte..
Dann folgt etwas, das mich aufmerksam machte. Alles tadellos bis
zitiert:
Die Spannung der Anwesenden steigt.
...wir wissen nicht genau was in jener Nacht passierte. Der Junge, stets aufgeweckt, war anders am nächsten Morgen. Ein Sturm fegte über uns hinweg in dieser Nacht. Es gab Tote zu vermelden, die von einstürzenden Balken erschlagen wurden...'
Als ich bei Aufräumarbeiten dem Jungen über den Weg lief, kauerte er in einer Ecke und ich ließ die Tante holen. Seit dieser Nacht war er verändert. Ich bin Than der Stadt und denke, das sich Vater und Tante seiner annahmen...
Der Advokat sieht in die Runde.
Ich wage kaum zu bitten. Es wäre gut wenn ihr zum Paar gerichtet über Edoras...'
nach Gondor reisen könntet. Von Celondim fahren kleine Handelsschiffe über die Flüsse nach Rohan. Edoras liegt auf der Route. Der Seeweg ist wegen Eis nicht passierbar. In Edoras gibt es weitere Möglichkeiten mit einem kleinen Handelsschiff zurück nach Gondor zu gelangen.
Herr Amarthorn. Selbstverständlich reisen wir über Rohan zurück nach Gondor. Was immer passierte in der Nacht. Wir werden es herausfinden. Leben die Angehörigen noch?
Laut Brief Ja. Er kennt meinen Namen wegen einer anderen Angelegenheit. Ich gebe ein kleines Schreiben mit, das er im Bilde ist.'
Habt ihr eine Vermutung, ob die Ereignisse in der Nacht mit denen hier zusammenhängen?'
Nein. Ich spekuliere wenn. Was hat ein Unwetter mit rothaarigen Frauen zu schaffen? Den Antworten der Bürger zu Bree gab es keine nennenswerte Auskunft, wann der Handelsmann Bree verließ und ob es vor oder nach dem Tag des Todes von Esta gewesen ist. Ich tappe im Dunkeln.
Warum hat er sich so schnell von Him abgewandt? Worüber ich sehr froh bin.
Hmm, dann stehen wir wohl mehr oder weniger wieder am Anfang.
meint Him murmelnd.
Der Richter fährt fort. Die Neue sieht euch sehr ähnlich an Him gewendet Er scheint die Dinge zu vermischen. Spekulation.
Immerhin hatte sich vor Kurzem in einer Angelegenheit im Gerichtssaal offiziell bekannt und entschuldigt.
Genaues unterliegt der Schweigepflicht.
Dazu gehört Mut.
Him nickt zu der Erklärung des Richters. Das spricht für ihn.
Herr Amathorn. Ihr kennt viele Fälle von ungewöhnlicher Art? Ist das ein besonderer Fall?
Ich erinnere mich genau an zwei Fälle. Beide waren ähnlicher Natur. Keine Ungereimtheiten, keine Lücken. Alles tadellos. Die Akte blieb zwar nicht geschlossen, aber auch ohne Ergebnis. Ich wollte die Akte offen lassen. Schließen hieße, wenn doch eine Tat wie in den Schriftsätzen beschrieben, anhängig würde ist diese nicht mehr zu belangen, da eine geschlossene Akte den Fall als beendet betrachtet. In seltenen Ausnahmen kann eine Akte geöffnet werden, aber mit erheblichem administrativem Aufwand und Belegung von berechtigten Gründen.
Ein Jahr später kam es an der Grenze zum Osten zu nun ...
sucht Worte für die brutalen Morde Verbrechen. Da es an der Grenze lag wurden wir, beziehungsweise die Wachen informiert und ich im Anschluss...
Als damaliger Advokat in, sagen wir "brisanten" Fällen hinzugezogen. Die Untersuchungen ergaben eine Art...Ritual..Andere Orte gleiches Vorgehen. Irgendwann ergaben die Fundorte ein Bild, gleich einer Landkarte. Der Mann um den es ging war Kartograph.. Kurz um .. der Hinweis.. welcher schließlich zur Festnahme führte.

Den Valar sei Dank...
In den frühen Morgenstunden tritt das Paar mit einigen wichtigen Zusatzinformationen des Advokaten, die Reise nach Rohan an.
Der Richter sieht dem Paar hinterher mit einem Stoßgebet an die Götter...

Bild

_________________
Bild


Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Fr 4. Jan 2019, 18:19 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Do 8. Aug 2013, 12:54
Beiträge: 421
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Ein Pakt mit dem Feind?

Zwei Briefe mein Fürst.
Roderyck legt die beiden Briefe auf den Schreibtisch des Fürsten. Einer erhält wegen des Siegels oberste Priorität. Zeilen, geschrieben vom König Gondors an den mächtigsten Fürsten im Westen des Landes, einem wie sie alle irgendwie verstrickt sind in Adelskreisen, Anverwandten.
Roderyck gießt seinem Lehnsherren frischen Kräutertee ein.
Einen Brand Roderyck
abrupt lässt Berenthil den Brief sinken, legt ihn zur Seite und öffnet den zweiten Umschlag der aus der Westfold stammt.
Sehr wohl. Der getreue Diener, inzwischen einige Jahre im Amt des Hauses ahnt nichts Gutes und bringt seinem Lehnsherren auf einem silbernen Tablett den gewünschten Cognac.
Seid wann kooperieren wir mit dem Feind? Seit wann?
Der Fürst nimmt vom Brand.
Lest selbst!
Der Major Domus nimmt den Brief. Das erste Mal, das er überhaupt aufgefordert wird die Korrespondenz des Fürsten zu lesen.
Ein Räuspern des Bediensteten. Weiss er nicht so recht, ob seine Meinung gefragt wäre als Berenthil ihn mit einer lapidaren Handbewgung "ermuntert" genau das zu tun.
Mein Herr, das hier liest sich für mich nicht wirklich als Kooperation mit dem Feind. Der Mann bat um Asyl. Laut dem Schreiben hier rettete er Flüchtlinge aus Gondor an der südlichen Grenze und machte sich damit einen Namen. Die Leute sprechen nur Gutes.
Weiter!
Berenthil mit eisiger Miene.
Das unter Einsatz seines Lebens. Er ist auch ein nicht ganz so unwichtiger Mann wie es scheint. Meine bescheidende Meinung. Jeder verdient eine Chance. Jetzt, wo der große Krieg vorüber ist, wir einen König haben auf den Generationen warteten. Dieser wird wissen wem er Asyl zugesteht und wer abgelehnt wird.
Mit einem Räuspern endet Roderyck und neigt sein Haupt.
Einer meine Freunde hier nahm damals einen Harrad auf. Ein Kind. Es wuchs in seinem Haus auf und wurde in gleicher Art und Weise geliebt wie seine eigene Familie. Was tat er?!!!?
Die Stimme entschieden lauter.
Als Erwachsener verriet er sie. Brannte mit seinen "Mannen" alles nieder und tötete jene die ihn aufnahmen. Den Valar sei Dank, das mein Freund, seiner Schwester und sein Neffe zu dem Zeitpunkt nicht im Osten waren.
Verräter sind sie!!
Noch einen Brand.

Roderyck tut wie geheissen.
Doch es ist die Bitte meines Königs und ich werde Folge leisten. Selbst mir sagt der Name was. Seine Krieger schlugen uns einst an der südlichen Grenze. Knapp! Wir mussten den Rückzug antreten. Warum sollte ein harradrischer Fürst oder Prinz hier Asyl suchen?
Der Fürst mit gehärteter Miene.
Ich entnehme den Zeilen das er hier am Kap seine Zelte verachtend aufgeschlagen hat und schicke meinen Attachée zur Klärung einiger .. Sachverhalte.
Die Präsenz der Wachen wird verdoppelt.

Der Diener schweigt.
Es ist der Wille meines Königs.
Unwirsches knappes Nicken Berenthils und kommt auf das zweite Schreiben zurück, während er dann etwas ruhiger den Brand genießt.
Wie es aussieht ist nicht der Rohirr allein unter Verdacht..Kaum zu fassen..
Roderyck hebt eine Braue und Berenthils Worte:
Den Zeilen zu urteilen liegt der Fokus meines Informanten auf einer ganz anderen Person.
Dem Than selbst....

Bild

_________________
Bild


Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: So 13. Jan 2019, 16:58 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Do 8. Aug 2013, 12:54
Beiträge: 421
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Vater und Sohn

Shairmon bittet den Vater um eine Unterredung. Berenthil hatte unlängst auf eine Meldung gewartet, da er bereits Kunde von dem Wiedersehen und dem Essen in der Taverne in Dol Amroth erhalten hatte. Was er nicht ahnt, ist, das genau das Treffen, seinem Sohn die Augen öffnete. In einer essentiel wichtigen Entscheidungphase.
Berenthil der seinen Sohn kennt wie kaum ein Anderer holt für beide einen Brand.
Shairmon berichtet über das Essen, die guten Gespräche.
Der Fürst hört seinem Sohn aufmerksam zu im Wissen es gibt noch etwas zu berichten.
Zwei Jahre lernte ich Handelsabkommen, Verträge zu schließen, strategische Kriegsführung, diplomatische Treffen, Korrespondenzen, das alltägliche Leben eines Fürsten...
Kurze Atempause
Vor gut einer Woche wollte ich dir mitteilen, das dieser Weg, in deine Fußstapfen zu treten, nicht der Meine ist. Die ganze Zeit über arbeitete ich wie geheißen.
Viel gelernt von dir, den Beratern um uns herum. Der Alltag, selbst in einem Fürstenhaus, birgt die Gefahr das es keine Herausforderungen mehr gibt. Meine war immer ein leeres Haus, ein leerer Garten und Menschen deren Wünsche, ob mit großem oder kleinen Etat, ich zu erfüllen suchte...

Der Fürst und Vater hört aufmerksam zu.
Damals, kurz bevor ich nach Bree aufbrach auf eine lange Reise ins Ungewisse, kam ich zu dir "meinen Onkel". Bis tief in die Nacht redeten wir. Dir habe ich alles anvertraut.. Du warst und bist immer mein Vorbild.
Der Vater schenkt seinem Sohn ein wohlwollendes Lächeln.
Bis zu diesem Abend in der Taverne, war ich fest überzeugt, ich bin für einen Regenten ungeignet. Die Götter entschieden wie allseits weise.
Der Prinz trägt eher gondorische Züge und erst im Laufe des Abends stellte er sich vor. Seine Gefährtin kommt aus Bree und Mona kennt sie von früher. Wie klein die Welt sein kann.

Vater und Sohn schmunzeln gleichermaßen.
Mittelerde ist ein Dorf. Ungezwungen führten wir Gespräche. Er gab sich zu erkennnen. Auf alle meine Fragen antwortete er. Keine Umschweife, faule Ausreden. Das hat mich mehr als nur beeindruckt.
Vater ich war nie in diesem Krieg. Vielleicht oder gerade deswegen gibt es mehr als nur eine "Chance".

Berenthil verfolgt aufmerksam die Wortes seines Sohnes.
Es war genau dieser Abend der die Wende meiner Entscheidung brachte. An diesem Abend fühlte ich zum ersten Mal wie ein Berenthil, Vater. Ein Wink der Valar, dem ich von nun an nicht aus reinen Verpflichtungen, sondern mit dem Herzen folgen werde.
Der Vater spricht leise:
Mein Junge, das ist die einzig wahre und beste Entscheidung. Führe die Verhandlungen. Du wirst sie weise lenken. Ich bin durch die Erfahrungen des Krieges verhärmt und lege diese Aufgabe fortan in deine Hände.
Was folgt ist eine Umarmung ...
Vater und Sohn...

Bild

_________________
Bild


Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: So 3. Mär 2019, 08:23 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Do 8. Aug 2013, 12:54
Beiträge: 421
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Nachrichten aus Gondor

Werter Herr Amathorn,

der von euch beschriebene in etwa 30 Sommer alte Mann ist in Gondor. Wir hatten Zeit ein eigenes Bild zu formen.
Er war in Esta verliebt und ihr Avancen gemacht. Das Mädchen schätzte ihn als guten Freund. Theo nahm es hin. Sie trafen sich einige Male bis Esta ihm anvertraute, das ihre "große" Liebe die Stadt verlassen hatte. Den Aussagen nach wirkte Esta an dem Tag verstört und erzählte von einem Brief der beim Bäcker für ihn hinterlegt wurde.
Das letzte Mal das der Mann Esta sah. Der Brief liegt dem meinen anbei. In diesem Schreiben an den Rohrirr wird der Selbstmord der jungen Frau von ihr selbst angekündigt, der nach Datierung und der Aussage Theos exakt mit den Daten übereinstimmt.
Morde an Frauen gab genau zwei in den letzten zehn Jahren. Ich muss darauf hin weisen bekannte Morde die in Akten vermerkt worden sind und nicht im Zusammenhang des damaligen Krieges standen.
Beträchtliche Zweifel hingegen bestehen an der Aussage des Thans von Edoras.
Ich habe entschieden die Sache ruhen zu lassen. Es ist für niemanden zielführend eine alte Geschichte ins Leben zu rufen, an deren Vorkommnissen nichts mehr zu ändern ist.
Theo wird in Gondor eine neue Heimat finden.
Grüße an eure werte Frau.

Hochachtungsvoll

A. Berenthil


Der Brief geht heute raus.
Roderyck nickt mit einer Frage, die Berenthil ihm gewährt
Weiterhin keine Spur wegen der Sache mit dem Handelsmann?
Der Fürst mit ernster Miene, dessen Antwort knapp bemessen:
Die Präsenz der Wachen bleibt verstärkt...

Bild

_________________
Bild


Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mo 18. Mär 2019, 10:26 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Do 8. Aug 2013, 12:54
Beiträge: 421
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Palais der Familie Berenthil, Dol Amroth.

Der Major Domus neigt das Haupt vor dem eintretenden Bruder des Fürsten und schließt die Tür von außen.
Berenthil mit leicht hochgezogener Braue und der Frage:
Er ist dein..Sohn?
Damals in Edoras. Die Geschichte kennst du

Der ältere Bruder schmunzelt amüsiert.
Berenthils Mundwinkel zucken marginal
Dann wird er in Gondor bleiben und wir suchen eine adäquate Aufgabe.
Berenthil sieht seinen Bruder an, der antwortet:
Mein Vorschlag an meinen Sohn ist, er soll mit seiner Gefährtin einige Zeit durch den Westen reisen. Das Land kennenlernen. Eine Aufgabe bekommt er noch früh genug
Berenthil nickt knapp.
So sei es. Wir haben einen Gefangenen...Er wurde beim Versuch des Einbruchs nahe dem Haus des Händlers inhaftiert.
Der Bruder sieht aufmerksam zu Berenthil, der weiter spricht.
Nach einigen Verhören wurden wir gewahr, das er den Händler kennt aus früheren Handelsbeziehungen. Der Mann besaß einen kleinen Weinladen und wurde vom Handelshaus stetig beliefert. Es kam zu einem Eklat als die Lieferungen ausfielen, weil das Schiff, auf dem die Ware sich befand von Korsaren gekapert wurde. Der Gefangene sah darin einen Vertragsbruch. Das Handelshaus reagierte mit dem Eintreten höherer Gewalt. Kurzum. Es ging über Anwälte bis vor das Gericht. Die Richter entschieden gegen die Klage mit eben der Begründung, das höhere Gewalt kein Bestandteil des Vertrags gewesen ist. Dem Mann kostete der Verlust seiner Ware die Existenz und schlug sich als schlechter Barde durch.
A..ha..wirft der ältere Bruder ein. Haben wir ein Motiv?
Unser Gefangener schweigt. Er nimmt von seinem Recht Gebrauch einen Anwalt einzuschalten. Pflichtverteidiger.
Die Crux. Er bleibt in Haft wegen versuchten Einbruchs. Nicht mehr als ein paar Tage. Es kam niemand zu Schaden. Nichts wurde entwendet. Der Mann suchte nach Essen in seiner tiefen Existenznot. So die Aussage. Beschaffungskriminalität.

Der Fürst zuckt äußerst unbefriedigt mit den Schultern.
Wenn der Mann wieder auf freiem Fuß ist, müssen wir ihn beschatten lassen. Die einzige Chance welche uns bleibt.
Ein Motiv ist es Andaryriorn. Das musst du zugeben.
Was habe ich davon? Berenthil knirscht mit den Zähnen Das Ganze ist über ein Jahr her. Wie soll der Mann von der Reise gewusst haben? Woher die Geldmittel? Eine Reise dieser Größenordnung kostet Geld. Meine Recherchen älterer Akten ergaben keinen gemeldeten Pferdediebstahl, oder größere Einbrüche in der Stadt und am Kap.
Nichts!

Schweigen beider Brüder, eine Weile lang. Der Ältere spricht ernst und leise:
Falls er unser Mann ist, dann hat er Komplizen.. Andaryriorn...

Bild

_________________
Bild


Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Di 30. Apr 2019, 14:57 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Do 8. Aug 2013, 12:54
Beiträge: 421
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Der Brief des Bruders.

Berenthil reist mit seiner Frau ins Auenland. Selten das der Fürst Reisen dieser Art unternimmt, aber der Grund ließ ihm keine Wahl.
Der Richter wurde mit einer Armbrust eines unbekannten Täters am linken Arm gestreift, aus nächster Nähe. Der Fürst hatte dem Advokaten viel zu verdanken. Jetzt ist er an der Reihe.
In Gondor wurde der Mann aus der Haft entlassen. Mangelnde Beweise.
Edhyldir der ältere Bruder geht einige Tage später durch die Gassen der Stadt Dol Amroth, als er seinen ältesten Sohn im Gespräch mit jenem ehemaligen Verdächtigen sieht. Die beiden schienen sich gut zu kennen. Sein ältester Sohn, geboren in Edoras, entstanden aus einem "Unfall" des damaligen jungen gondorischen Soldaten und einer Rohirr an der Grenze zu Rohan, hatte dem Mann das Leben gerettet. Das Gespräch nahm seinen Lauf. Der Bettler, des Einbruchs beschuldigt, bei dem nichts entwendet wurde, spricht jetzt offen. Geschuldet dem Mann der sein Leben bewahrte einst am hohen Pass nach Gondor.
Der Bruder eilt ins Palais und schreibt:

Andaryorn,

es folgt der Grund warum der freigelassene Verdächtige plötzlich so offen sprach und weitere Zeilen:
...Eine undichte Stelle unter den Wachen. Er nutzte seine Position aus, um einiges über den Handelsmann in Erfahrung zu bringen. Das Ganze ist über ein Jahr her. Die Wache um die es geht..Beschreibung und Name folgen ... war noch einige Zeit hier im Westen, nach einer langen unbefriedigten Reise in die Berge. Der Bettler bekam von der Wache regelmäßig etwas zu essen. Decken. Dabei lernten die beiden sich besser kennen. Die Wache quittierte den Dienst vor genau 4 Wochen unter Angabe, das er gesundheitlich nicht mehr in der Lage sei, den Dienst ordnungsgemäß zu verrichten.
Ich bin dem nachgegangen und tatsächlich lag ein Attest wegen häufiger Atemnot vor.
Aus Angst vor weiteren Repressalien hat der Bettler die Geschichte, er sei ein Handelsmann gewesen, frei erfunden.
Er sah die Wache in etwa der gleichen Zeitspanne zum letzten Mal. Auf seine Frage hin, was er vorhabe... ich zitiere wörtlich:
Es gibt genau zwei Dinge: Ein Handelsmann und Advokat.

Mögen die Valar euch schützen.

Dein Bruder

E. Berenthil


Der Fürst schickt den Brief per Eildepesche auf die Reise. Am Abend desselben Tage trifft ein Schreiben des Bruders aus dem Auenland ein...


Bild

_________________
Bild


Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Do 30. Mai 2019, 11:56 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Do 8. Aug 2013, 12:54
Beiträge: 421
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Eine Depesche für den Fürsten

Werter Herr Berenthil,

die von euch gesuchte Person wurde gefunden und ist an einem geheimen Ort in Gewahrsam. Nach Bericht der Wachen, leistete er keinen Wiederstand.
Die Auslieferung nach Gondor kann beginnen. Solange bleibt der Mann in Haft. Versuche ihn zum Reden zu bewegen scheiterten. Seid gewiss, das der Mann hier eine gute Versorgung bekommt, bis eure Garde ihn nach Gondor überführt.
Auf meinen Rat, das er nach rechtlichen Grundlagen einen Anwalt hinzuziehen kann, was in Zusammenhang mit dieser Inhaftierung rechtens sei, verneinte er das Angebot.
Mein Eindruck, mag subjektiv vorkommen. Der Mann ist in allem zurückhaltend. Keine Fragen wegen der plötzlichen Inhaftierung, lassen aus meiner Erfahrung den Rückschluß zu, er wollte das man ihn findet.
Rechtlich betrachtet ist der Mann hier keiner Verbrechen beschuldigt, doch in Gondor werden ihm Straftaten zur Last gelegt, was mir die "Freiheit" verschaffte ihn wegen dringenden Tatverdachts, möglicher weiterer Taten, in Gewahrsam zu belassen.
Ich weise darauf hin. Die Überführung sollte nach Eintreffen meiner Nachricht pro Forma bestätigt werden.

Hochachtungsvoll

C. Amathorn, Richter der Stadt Bree.


Berenthil erhält das Schreiben, greift zu Feder und Pergament.

Werter Herr Amarthorn.

meinen Dank für Eure wichtige Nachricht in dieser Angelegenheit. Ich schicke meine Wachen nach Bree, wegen Überführung des Gefangenen. Seht diese Nachricht als Bestätigung von meinerstatt.

Beste Grüße an die Familie.

Mit Hochachtung


A. Berenthil

Bild

_________________
Bild


Nach oben
 Offline Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: So 21. Jul 2019, 14:44 
Bürger Gondors
Benutzeravatar

Registriert: Do 8. Aug 2013, 12:54
Beiträge: 421
Wohnort: Dol Amroth Gondor
In dubio pro reo

Der Fürst erhielt einige Wochen später ein zweites Schreiben aus Bree. Inhalt: Das dem Inhaftierten die ganze Schuld nicht zur Last gelegt werden dürfe, mit der Bitte um Kenntnisnahme und Berücksichtigung möglichen Strafmaßes.

Werter Herr Amathorn.

ich habe euer Eilschreiben erhalten und berücksichtige dieses, im Falle einer Verurteilung. Im Moment ist der Mann außer Haft in einer meiner Kasernen untergebracht, auf deren Grundstück er Bewegungsfreiheit genießt.
In den nächsten Tagen werden die Befragungen weiter gehen. Als gänzlich schuldlos gilt er von meiner Warte kaum. In einem der Verhöre gab er selbst zu man habe ihn gezwungen. Die offene Frage ist zu was und durch wen.
Der Mann hüllt sich in Schweigen und ich bat meinen Freund, die Befragung weiter zu führen. Er ist selbst versiert. Meiner Einschätzung nach, etwas diplomatischer als ich.

Mit besten Grüßen und Glückwunsch zum neuen Familienmitglied

A. Berenthil


Kap von Belfalas

Zwei Paare machen sich auf den Weg. Das eine gerade frisch vermählt. Das andere bislang eher befreundet. Die einen auf Hochzeitsreise, die anderen reisen mit.
Nach einigen Tagen geht es über Calembel Richtung Berge. Die Straße führt durch Lothgobel. Einen verlassenen Ort der auch des öfteren von umherziehenden Räubern heimgesucht wird.
Einer geht vor, Straße sondieren, ob sie gefahrlos passieren können. Dabei findet er ein Pergament und ein Medallion.
Im Morgengrauen passieren sie die Straße ohne Vorkommnisse und finden eine kleine kleine Pension in Dinadab. Das Text kann mit Hilfe einer bestimmten Vorgehensweise sichtbar gemacht werden.
Folgendes ist zu lesen, wenn auch für fast alle Anwesenden, bis auf einen, ohne jeglichen Zusammenhang:

Ich reise, fliehe vor dem Ganzen. Drei Tage unterwegs, immer weiter Richtung Berge...
wird er kommen um sie alle ..ich werde sie warnen...irgendwann..das Unheil rückt nahe...
Vielleicht mein letzter Tag...Schreibe dir Alldrik...rette sie...mach ich dann wenn ich im Norden bin.


Einer der vier steht auf. Schreibt im Nebenzimmer einen Brief und reitet nach Calembel um den Brief einem Eilboten in die Hand zu geben. Aufschrift: Streng vertraulich, höchste Priorität.
Höchste Priorität auch der Empfänger: Haus Berenthil...

Bild

_________________
Bild


Nach oben
 Offline Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 168 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 13, 14, 15, 16, 17

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron