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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mi 4. Apr 2018, 06:32 
Bürger Gondors
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Wege nach Norden

Es sind deren zwei Brüder. Zwillinge. Der Vater verstarb vor zwei Jahren. Die Söhne dienten im Osten. Nun im Ruhestand. Beide gingen nach Norden. Ich möchte wissen ob Davarion, der zurück ist den Handel wieder ins Leben ruft und manch andere Dinge.'
Allet wirkt, seit dem die Vergiftungsfälle aufgetreten sind, etwas nervöser. Macht sie sich doch große Sorgen um ihre Familie. Aufmerksam lauscht sie den erklärenden Worten ihres geliebten Mannes ...nickt dann.
Ich verstehe.
Davarion trägt die offizielle Kleidung seiner Familie zu Ehren des Fürsten und betritt nachdem ihn die Wachen nach Waffen absuchten das Empfangsgebäude der fürstlichen Familie.
Meinen Gruß.
mit anschliessender Verbeugung vor dem Fürstenpaar
Grüße.
Berenthil weist auf einen der Stühle. Setzt sich.
Allet nimmt neben ihrem Mann platz.
Davarion wartet bis das Paar sitzt und tut es ihnen gleich.
Der Fürst mustert den Mann kurz
Ihr ward lange im Norden in Breelanden. Habt ihr meinen Brief also erhalten.
Davarion nickt.
Erhalten mit allen Details. Verlernte niemals chiffrierte Briefe zu dechiffrieren.
Euer Vater hat einen großen Handel betrieben. Die Söhne dienten im Heer. Seit dem Tode, höre ich wenig von dem großen Handelshaus.

Allet betrachtet ihr Gegenüber unauffällig während sie dem Gespräch der Männer intressiert folgt.
Berenthil eine Geste er möge sprechen.
Der Verwalter, die Verwalter haben in erster Linie Buch geführt. Hier in den Landen den Handel aufrecht halten können. Ich weiß, ihr wollt wissen ob ich oder mein Bruder diesen wieder neu in aller Konsequenz ins Leben rufen werden?
Ein Giftmischer der viel Kunde hat über spezielle Kräuter und deren Wirkung hier Anschläge verübt. Euer Vater war viel unterwegs in alle Herren Länder.
Mein Vater handelte mit vielen speziellen Kräutern.

nickt und auch der schönen jungen Fürstin zu.
Ich erinnere mich an den Tag da mein Vater schon in Jahren uns einen Brief ins Lager schrieb.
Allet hört weiter aufmerksam zu.
Berenthil hört jetzt zu. Auf dem Tisch steht eine Karaffe Wein die er nicht anrührte, zuhören, mögliche wertvolle Informationen hat erste Priorität
Er schrieb...
Interpretiert die Geste des Fürsten richtig
das er in den Norden gehe. Seltene Kräuter seien das Eine. Die Kunde wofür, weswegen das Andere.
In den Norden? Wir haben hier etliche Kundige.
Ich stimme zu. Es gibt viele..Aber.. diese Art inbesondere den Grad, die Nuance richtiger exakter Zusammenstellung ...das kann kaum einer...besser eine....

Allets Blick ruht auf der Karaffe, überlegt ob sie es wagen sollte den Herren vom Wein einzuschenken. Lässt es dann aber doch da es sich eher um ein geschäftliches Gespräch als um eine lockere Unterhaltung handelt.
Als mein Vater nach 3 Jahren, kurz vor seinem Tode nach Gondor kehrte hinterlegte er wichtige Aufzeichnungen in Schließfach unserer Bank hier. Legitimation nur wir Söhne. Schriftstücke versiegelt.
Berenthil gespannt, knappes Nicken.
Ich erfuhr erst hier von seinem Ableben und den Hinterlassenschaften durch unseren hiesigen Advokaten.
Allet spürt wie eine wachsende Unruhe ihr Innerstes erfasst und sie noch genauer hinhören lässt.
Mein Vater war in eine Art Lehre gegangen. Kräutermischen, die richtige Konsesstenz, Heilkunde. Doch auch das Erlernen das bestimmte Gifte heilen und töten, oder Symptome hervorbringen die bei richtiger Kunde exakt eintreffen.
Der Fürst horcht auf.
Davarion schaut zur jungen Fürstin.
Unsere Familie sind keine die Andere schädigen. Handelt man mit speziellen Dingen sollte man Kunde haben. Mit was oder wem solch Dinge in die Hände gegeben werden. Händler sind Verkäufer und Berater.
Allet nickt sachte zum Gast bevor sie ihrem Mann einen liebevollen Blick zu wirft.
Bei wem? Im Norden?
Im Norden. Sie ist bekannt. Eine der besten Alchemisten ihres Zeichens. Mein Vater hinterließ unter anderem diesen Brief an uns.

Zitiert zu Ehren seines Vaters den Brief im Wortlaut.
Allet wendet sich wieder mit voller aufmerksamkeit zum Gast.
...Sowas habe ich nie vermutet. Die Alte war sehr freundlich nach anfänglichem Misstrauen. Es dauerte drei lange Monate. Ich musste Botengänge machen, putzen, Heu einholen, Abwaschen, bei der Ernte helfen und draußen in einem Zelt schlafen. Zu Essen gab es reichlich...
Berenthils Mundwinkel zucken marginal
Allet schmunzelt verhalten.
Davarion zitiert schmunzelnd weiter.
... Bei allen Valar. Es hieß: Du musst mal lernen wie man dient Mann aus Gondorian, drückte mir gleich einen nassen Feudel in die Hand...'
Drei lange Monate. Bis eines Abends die Alte mir zuwinkte beim Heueinholen und schmerzenden Gliedern ...
Komm alter Mann. Ihr fröhliches Kichern in meinem Ohr. Zeit fürs Essen!
Allet lauscht gebannt.
... Bis die Alte mir zuwinkte. Die Kerzen entzündete und mich in einen Raum des kleinen Hauses führte...
Es begann an dem Abend mit einer deftigen Predigt. Am nächsten Morgen folgten die ersten Schritte der Ausbildung weswegen ich Monate vorher Gondor verließ. Vieles sah ich im Laufe der Handelsreisen. Das übertraf jegliche Erwartungen. Eine Alte die flinker als ein Ross durch den Wald huschte und ich Mühe hatte ihr zu folgen rief nur: Komm Alterchen mit einem Kichern.

Berenthils Mundwinkel zucken marginal.
...Wenngleich längst nicht alles sie weitergab von dem reichen Fundus...
Allet ob der bildhaften Erzählung schmunzelt sachte.
... Einen Augenschlag von einem Wissen der seines Gleichen sucht ...
Davarion endet.
Berenthil mit einer vagen Ahnung.
Diese Alte ist bekannt? Könnte jeder dort in die Lehre gehen?
Sie ist bekannt. Ob jeder da lernen darf? Ich weiß nur das mein Vater, den Aufzeichnungen nach viel gelernt hatte.
Könnte bedeuten das der hier Gesuchte dort gewesen ist?
Ja.
Ich habe jemanden in die Wildermark geschickt ohne Spur einer Ahnung wie der Gesuchte aussieht, doch führten die Spuren dorthin. Was wäre wenn die Alte ...?
Mein Vater schrieb das die Alte Buch über ihre Schüler führt. Woher sie kommen, was sie machen ...

Allets Blick ruht jetzt auf ihrem Mann. Hört ihm zu.
Hat euer Vater. Den Ort. Den Ort!
Nachhaltig des Fürsten Stimme.
Wo die Alte lebt?
Der Brief lag versiegelt im Schliessfach unserer Bank. Ich brach das Siegel. Mein Vater schrieb am Ende über Auen, grüne Täler. Tapfere kleine Recken und kleine Eingänge.
...Auenland...
Auenland.
Das Auenland ist groß. Geht es genauer? Hat Euer Vater eine Stadt genannt?

Allet nickt unmerklich. .
Südviertel im Lindental. Das war allerdings alles.

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Bei den Valar! Auenland. Wenn die Alte so bekannt ist..könnte...er und Buch führt...hätten wir....
Berenthil steht auf. Die Hände hinter dem Rücken leicht verschränkt.
Das Auenland ist weit entfernt.
Wo ist euer Bruder?
Bree.

Allets Augen folgen ihrem Mann. Leichte Besorgnis im Blick.
Der Fürst sitzt wieder mit ernstem Gesicht.
Auenland. Der Bruder in Bree. Wer..Wer... ist...könnte...
Berenthil überlegt fieberhaft. Plötzlich hebt er die Brauen ...
... kleiner Hinweis am weiten Horizont, Hoffnung, vage ... Hoffnung...
... Berenthils Lippen formen einen Namen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mo 7. Mai 2018, 16:22 
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Auenland

Die kleinen Weiden wehen im Wind. Nichts trübte diesen Abend. Die Heilerin kehrt zurück ins Haus. Kräuter trocknen. Blätter mörsern.
Die Langen kamen ihr in den Sinn. Zwei nette Lange. Der Eine mit schwerem Herzleiden und fast verstorben, wäre der Anfall nicht vor ihrem kleinen Garten passiert und bekam Hilfe von einer Heilerin aus Gondor. Der Zufall tat sein Übliches. Die junge Frau aus den fernen Landen auf der Suche nach genau ihr. Kicherte leise, auch wenn sie die beiden Langen ein kleines bisschen vermisste.
Etliche Wochen war der ältere herzkranke Mann bei ihr in Behandlung. Stetig ging es bergauf. Ein passionierter Raucher mit strengem Rauchverbot. Kicherte erneut, wegen dem Pfeifenkrautfeld direkt neben dem Smial, welches prächtig gedeihte.
Genesen war der freundliche Lange, das er zurück nach Gondor reisen konnte. Zusammen mit der Heilerin verließen beide einige Tage vorher das Auenland. Ganz gesund wird er nicht mehr werden. Ist es ein Leiden aus frühen Kindertagen das jetzt, wo das Alter stetig vorrückte, mehr zum Vorschein kam als noch in jungen Jahren. Hielte er sich an die Anweisungen, nähme die Medizin aus speziellen Kräutern regelmäßig, stünde einer normalen Lebenserwartung rein gar nichts entgegen.
Jetzt eine gutes Pfeiffchen dachte sie mit fröhlichem kleinen Kichern in Gedanken an den Langen.

Es klopft an der Tür ... vor ihr steht ... die Vergangenheit ...

Mitten in der Nacht wird der Advokat plötzlich wach. Die Schritte führen ihn geradewegs nach oben in Richtung des Lärms der ihn weckte.
Vorsichtshalber greift er das Schwert. Vermutet einen Einbruch. Nichts dergleichen. Atmete auf. Der Lärm kam von gegenüber. Er ging nach draußen und erkannte das die kleine Smialtür der Nachbarin gegenüber offen stand.
Angespannt, das Schwert locker in der rechten Hand ruft er zunächst den Namen der Heilerin. Da nichts kommt nur das Wehen der Weiden im Wind betritt er das Smial und sieht ein Bild der Verwüstung.
Niemand im Haus. Akribisch durchsucht er alles, weiß genau worauf es ankommt. Im zweiten Zimmer findet er ein blutiges Stück Stoff und jetzt im schimmernden Kerzenschein blutige Spuren die nach draußen führten. Was ist passiert? Ein Kampf? Entführung?
Einige Tage zuvor erhielt der Richter ein Schreiben mit hoher Priorität aus Gondor. Der Inhalt chiffriert wie gewöhnlich, wenn es um sehr interne geheime Botschaften geht. Diese Heilerin stand im unmittelbaren Fokus der hohen Familie aus Gondor und jetzt ... das ...
Der Richter informiert am nächsten Morgen die Grenzer, welche das Haus hermetisch abriegeln wegen weiterer Ermittlungen.
Der Advokat seines Zeichens wurde in Gondor bei schwierigen Straftatbeständen hinzugezogen und kannte sich bestens aus worauf man in solchen Fällen zu achten habe. Den Stofffetzen und mehrere lose Blätter in der Nähe des Fundortes nahm er in der Nacht noch mit.
Bei ruhiger Durchsicht fällt ihm eines der halb zerrissenen Schriftstücke ins Auge. Obwohl die Hälfte fehlt ist er in der Lage den Text zu rekonstruieren und murmelte leise: "Bei allen Göttern"...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 16:32 
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Wohnort: Dol Amroth Gondor
Eine delikate Angelegenheit

Fürst Berenthil empfängt seinen Attachée
Wenn wir ihn geschnappt haben beginnen neue Probleme
Der Mann stammt aus Rohan. Einem Dorf in der Nähe von Stangard. Ihr versteht..

Ein Nicken seitens des Diplomaten.
Der Truchsess könnte eine Auslieferung fordern was ihr unter allen Umständen verhindern müsst. Der Mann hat hier Anschläge gegen meine Familie begannen und wird auf gondorischen Boden gerichtet. Er wird nach Befangenheit des Richterkollegiums fragen. Richtet ihm aus das den Vorsitz ein neutraler Richter führen wird. Gleiches gilt für den Beisitz.
Der Attachée nickt zum Gesagten.
Den Göttern sei Dank dass der Richter aus Bree mit seiner Familie am Kap Urlaub macht. Er war seines Zeichens ein anerkannter Rechtsgelehrter.
Rechtsgelehrter ist kein Richteramt.
gibt der Diplomat zu bedenken.
Berenthil schaut sein Gegenüber prüfend an.
Mir ist das bewusst…
Er wird, kraft meines Amtes zum Richter in Gondor nominiert werden und erwarte ihn heute Abend in meiner Sommerresidenz mit seiner Familie.
Fragen?

Nein.
Dann brecht heute noch auf. Ein Schoner meiner Flotte liegt am Hafen bereit zum Auslaufen.
Der Fürst mit kurzem Nicken. Sein Attachée mit einer Verneigung verlässt den Raum.
Ein Mann betritt den Raum auf den Berenthil gewartet hatte.
Sachstand?
Unauffindbar…
Berenthil knallt mit der Faust auf den Schreibtisch.
Wir haben das ganze Kap hermetisch abriegeln lassen und ihr sagt … unauffindbar?! Verdammt!
Gleichzeitig klopft es an der Tür.
Wegtreten! Weitersuchen!
Ser!
Herr Berenthil
Der Major Domus betritt das Schreibzimmer des Fürsten, nachdem Wilson gegangen war.
Eine Depesche. Es ist dringend.
Der Fürst nimmt das Schreiben. Roderyk verlässt die Schreibstube und schließt die Tür. Er öffnet den Brief. Anbei eine kleine Zeichnung und folgende Zeile:
…wir haben ihn….

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Mi 30. Mai 2018, 17:42 
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Beiträge: 411
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Kerker Kap von Belfalas

Ich bin euer Pflichtverteidiger.
Was?

Der Rohirr aus matten Augen im flackernden Licht der Kerzen.
Erzählt was vorgefallen ist. Die ganze Geschichte.
Warum. Was bringt das noch?
Vielleicht mildernde Umstände nach Sachlage, die ich wissen muss.
Der Medicus hält mich für zurechnungsfählg

Der Verteidiger mit einer kleinen Geste, dennoch die Geschichte, seine Geschichte zu erzählen.
Es begann vor Jahren. Die Orks überrannten viele Dörfer. Rohirrim starben. Hingemetzelt. Ich war im Feld als Heiler.
Viele starben an diesem Gift der Feinde. Bekam ich den Auftrag Gifte ähnlicher Art herzustellen.

Der Advokat verfolgt die Geschichte.
Unsere Gifte machten dem Feind nichts aus. Es hieß im Auenland sei eine Hobbitfrau die mehr weiß als manch Anderer.
Ich ging bei ihr in die Lehre. Jahre her. Als ich allerdings mehr über Gifte wissen wollte. Starke Gifte lehnte sie ab. "Ich bin keine Mörderin"
Danach flog ich raus.
Warum seid ihr zurück ins Auenland?
Ich wollte diese Rezepte. Orks sind immer noch in Rohan.
Als sie mich sah versuchte die Hobbitfrau mit einer Mistgabel auf mich loszugehen. Ich entriss ihr das Ding und zog ihr eins über.

Der Advokat verfolgt die Geschichte.
Das ganze Smial durchgewühlt. Nichts. Wahrscheinlich woanders versteckt.
Wieso nach Gondor?
Ganz einfach in Gondor kannte uns keine Sau. Außerdem hätte die Frau das ganze Auenland auf mich gehetzt.
In Gondor entwischte mir die Alte.

zischt.
Es geht um Eure Anschläge.
In Dol Amroth sprachen viele vom Haus Berenthil. Diese Dynastie. Wie eine Festung uneinnehmbar. Ich wollte wissen, ob ich es noch kann.
Was genau "können".
Nach meiner Zeit im Feld verdingte ich mein Geld mit Attentaten auf die Oberschicht...Pleite. Angeheuert von Söldnern machte ich meine Arbeit.
Das war eine Art "Versuch" am lebenden Objekt?

Unfassbar für den Verteidiger dessen Gesichtszüge langsam aber sicher entgleisen.
Die Mischungen waren nie tödlich. Ich habe es bis ins Herz der Familie der hohen *ironisch* geschafft.
Das war der Grund? Ein Spiel ob ihr Eure "Kunst" noch beherrscht?

Nahezu fassungslos.
Mit dem Leumund hätte mir jeder Söldner hier eine gute Arbeit verpasst.
Es kam niemand zu Tode.
Aber dieses Schreiben?
Spaß am Spiel.
Danke. Gibt es dem etwas hinzuzufügen?
Nein.

Der Pflichtverteidiger erhebt langsam die Stimme etwas an.
Ihr wisst wenn Anschläge auf eine Fürstenfamilie passieren gilt das hier als Hochverrat, unabhängig davon, ob das Gift töten sollte oder nicht.
Hab ja nicht damit gerechnet, das ich geschnappt werde.
Hrm..Ich kann euch verteidigen. Die Chancen...
Scheiss was drauf. Denke es gibt keine Chancen..
Das, was ich erwirken könnte wäre eine Auslieferung nach Rohan.
Ich nehme die Verteidigung an...

Kurz drehte sich der Advokat um bevor die Wachen den Gefangenen abführen würden.
Die Frau aus dem Auenland verstarb an den Folgen eures Schlages...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: So 10. Jun 2018, 09:51 
Bürger Gondors
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Beiträge: 411
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Die Entscheidung
Ser!
Ein Offizier betritt mit einem Salut das Schreibzimmer des Fürsten.
Neuigkeiten aus Rohan?
Ein Brief Ser aus Rohan überreicht Berenthil das Schreiben.
Wegtreten!
Ser!
Der Fürst öffnet das Schreiben. Zufriedenes Nicken.
Roderyk betritt das Schreibzimmer.
Herr Berenthil. Euer Tee.
Danke. Ruft den Richter. Es eilt.
Der Major Domus mit ergebenden Nicken.
Später am Morgen tritt der Richter in die Schreibtstube des Fürsten.
Herr Berenthil. Eine Verneigung.
Bitte setzt Euch.
Danke.
Es gibt Neuigkeiten aus Rohan. Mein Attachée hat die Zustimmung des Thans erwirkt auf keine Auslieferung zu bestehen.
Der Richter nickt.
Wir werden den Gefangenen hier in Gondor richten.
Verstehe.
Mein Attachée ist auf dem Rückweg. Mit ihm die beglaubigte Abschrift des Thans.
Wann ungefähr erwartet Ihr den Diplomaten zurück?
Zwei bis drei Wochen bei gutem Wetter auf See.
Ich brauche zwei Beisitzer in dem Verfahren.
Berenthil sieht den Advokaten an.
Aus Gondor? In Gondor wird wohl kein unparteiischer Richter aufzutreiben sein.
Herr Berenthil diese zwei Beisitzer sind unbedingt erforderlich.
Der Fürst steht auf. Arme auf dem Rücken verschränkt als er sich langsam dem Richter zuwendet.
Wo soll ich die her holen? Vorschläge?
Ja. Ich werde nach der Verhandlung im Beisein eines Protokollführers das Urteil an den Than in Rohan senden. Der soll seine Advokaten hinzuziehen.
Der Fürst hebt alles andere als amüsiert die Brauen an.
Dann sind wir wieder auf Rohan angewiesen Herr Richter. Das Thema ist vom Tisch.
Ich widerspreche ungern. Keine Beisitzer. Keine Verhandlung mit mir als vorsitzenden Richter.
Ihr wisst was das heißen könnte?
Ich bin mir dessen bewusst das diese Entscheidung risikobehaftet ist. Bedenkt jedoch, das wenn ihr zustimmt, dieses Verfahren eine gute Komponenten haben kann.
Welche?
Ein Richter beweist seine Neutralität, die Anerkennung der rohirrischen Rechtssprechung und dessen Authorität. Bei allem Risiko kann es dienlich sein. Politik Herr Berenthil .. Politik. Aufleben von Beziehungen die in allen Dingen dienlich sind.
Berenthils Augen fixieren den Rechtsgelehrten
Verstehe, ihr sucht durch ergebene Haltung die Entscheidung in unsere Richtung zu manipulieren mit einer möglichen Konsequenz der Einflussnahme Gondors auf diesen Teil Rohans. Gefährliches Spiel...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: So 10. Jun 2018, 18:08 
Bürger Gondors
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Beiträge: 411
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Familie Berenthil

Als Edhyldir der Bruder des Fürsten Berenthil nach Haus kommt erleb er eine Überraschung der besonderen Art.
Die Wachen halten vor dem Haus einen Mann fest, der Kapuze aber keine Waffen trägt.

Grüße
Der Mann trägt eine Maske und die Stimme wirkt dadurch leicht verzerrt. Nach den Giftanschlägen sind alle immer noch sensibilisiert, obwohl der Verbrecher derzeit im Gefängnis einsitzt.
Grüße
Der Unbekannte zum Fürsten.
Wer seid ihr und warum vor meinem Haus?
Edhyldir

Der Name fällt.
Mein Name.
Linthvorn. Der Meine

Die Stimme klingt knapp.
Ein schlechter Scherz.
Kein Scherz.

Der Fremde nimmt Maske und Kapuze ab.
Bei den Valar! Ich dachte du bist tot!
Eine Zeit lang dachte ich das auch.
Zwanzig lange Jahre. Du warst verschollen und nach fünf Jahren haben wir dich für tot erklären müssen. Warum hast du dich nie gemeldet?
Hat er von mir gesprochen?
Nein. Wir haben versucht es zu vergessen.
Ich wurde damals in Linhir im Einsatz am Kopf verletzt und verlor mein Gedächtnis. Nur die Kette von Mutter trug ich bei mir, ohne zu wissen wem die Kette gehörte.
Die Heiler hätten uns informieren müssen. Die Garde?
Wie?
Knapp.
Mitten in der Wildnis? In einem kleinen Dorf versorgten die Leute meine Wunden. Im Gegenzug arbeitete ich auf dem Feld. Zufrieden. Zwanzig lange Jahre. Vor einigen Wochen kam ein Offizier in das Dorf. Ich trug wie alle Bauern ein offenes Hemd. Die Kette war sichtbar. Der Mann brüllte mich vor allen an. Woher ich die Kette habe.
Die habe ich seitdem ich denken kann. Meine Antwort. Als der Mann versuchte mir die Kette abzureißen kam es zu einer Schlägerei. Erwischte mich mit der rechten und verlor den Halt. Aufgewacht bin ich in einem Feldlazarett nahe Linhir. Der erste Griff zur Kette.
Niemand hatte sie entwendet. Im Gegenteil. Die Leute waren freundlich. Als es mir besser ging, rasiert, gebadet kam sie zurück die Erinnerung. Wie ein Nebel dessen lange schweren Schleier sich lichteten in einem Augenblick.
Zwanzig lange Jahre
Du bist wie er. Warst es immer.
Warum habt ihr mich verschwiegen?
Trauer um Dich. Tiefe Trauer.
Was sagst du jetzt Edhyldir?

Eine herzliche Umarmung. Mehr als Worte hätten je vermocht zu sagen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Fr 3. Aug 2018, 09:24 
Bürger Gondors
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Beiträge: 411
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Das Urteil

Die Nachricht aus Rohan ereilte den Fürsten einige Wochen später.
Der Than mit einem Dank an den Fürsten ihn trotz anderer Staatsgrenzen und Gebräuchen gefragt zu haben, fiel dementsprechend aus:

Werter Herr Berenthil,

ich unterstreiche die Zusammenarbeit unserer beider Häuser und überlasse Euch den Gefangenen und Eurem Urteil.
Verbrecher solchen Ausmasses würden auch bei uns in Rohan keine Gnade erfahren.
Es bleibt mein Dank an das Haus Berenthil unter Achtung der Herkunft des Beschuldigten.

gez. Than Berdrik


Der Fürst überreicht dem Vorsitzendem Richter das Schreiben. Er nickt und zieht die Robe an.
Fern ab von sämtlichen Trubel der Stadt Dol Amroth wird der Gefangene nebst Verteidiger vorgeführt.
Der Verteidiger hat das Wort und versucht eine Auslieferung des Gefangenen zu erwirken.
Alldrik ... stumm ...

Nach Aufnahme der Beweisführung und dem Plädoyer der Verteidigung ziehen die Richter sich für eine Weile zurück.
Bangen des Gefangenen. Wie geht es aus das Urteil. Kann er nach Rohan zurück?

Der Vorsitzende Richter geht nach vorne zur Urteilsverkündung:

Es wurde eröffnet und verhandelt, die Strafsache der Stadt Dol Amroth gegen Herrn Alldrik aus Rohan.
Dem Angeklagten wurden anhand einiger vereidigter schriftlicher Zeugenaussagen folgende Vergehen zur Last gelegt:
Tätlicher Angriff auf die Wachen am Kap von Belfalas. Anschläge auf Bürger in Dol Amroth und am Kap in Form von Vergiftungen der Lebensmittel und somit der schweren Körperverletzung.
Des vorsätzlichen Mordes an einer Hobbitla.

Die Beweislage ist ununmstritten. Eure eigene Aussage bestätigt alle Anschuldigungen in vollem Umfang. Schriftliche Beweise in Form von Zeugenaussagen der geschädigten Bürgerinnen und Bürger. Auch auf die Tatsache hin, das niemand zu Tode kam sind solch Taten in Gondor hoch geahndet. Schlussendlich zum Mord bereit was die vorsätzliche Tötung der Hobbitla eindeutig belegt.
Der Verteidiger plädierte für eine Auslieferung nach Rohan und dortigem weiteren Verfahren.
Wir haben dies abgelehnt. Der Than aus Rohan bestätigt das Ihr, Herr Alldrik, unserer Gerichtsbarkeit unterliegt.


Alldrik ... stumm ...

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Dem Volke zum Wohle ergeht folgendes Urteil:
Herr Alldrik wird zum Tode durch den Strang verurteilt. Die Hinrichtung wird sofort vollstreckt im Beisein des Carnifex, des Bestatters, der hier Anwesenden.

Zum Verurteilten:

Ein letztes Wort sei Euch gewährt.

Alldrik bleibt stumm.

Zeit für den Henker...

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 Betreff des Beitrags: Re: Briefe an den Onkel
BeitragVerfasst: Sa 29. Sep 2018, 13:00 
Bürger Gondors
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Beiträge: 411
Wohnort: Dol Amroth Gondor
Gefährliche Botschaften

Roderyck, der getreue engste Diener serviert dem grübelnden Fürsten seinen Tee.
Seltsame Geschichte. Erst ein Schreiben mit rhunischen Schriftzeichen. Eine Stück Holz, offenbar von einem alten Weinfass, mit einem Namen.
Nun das Schreiben vom Handelsmann. Mehr Hilferuf, denn Reisebeschreibung.

Der Major Domus hört dem Fürsten zu, während dieser vor sich hin siniert. Überlegungen, Spekulationen.
Auf seiner Hochzeitsreise fand er eine silberne Schatulle. Mitten in gefährlichem Gebiet. Das stinkt zum Himmel!
Berenthil ballt kurz seine Faust, die dann wieder locker auf dem Schreibpult liegt. Er trinkt etwas Minztee.
Roderyck mit einer kurzen Anmerkung seinerseits, als hätte der Fürst mit seinem Blick ihn indirekt darum gebeten.
Was werdet ihr unternehmen? Meiner bescheidenden Ansicht nach könnte es um ein versuchtes Attentat gegen den Händler handeln?
Der Fürst, dessen Gesichtszüge härter werden nickt Roderyck knapp zu.
Vielleicht...Nein eher weniger. Wenn, wäre es schon passiert.
Mein Bruder ist auf dem Weg nach Morlad. Wie ich, ein erfahrener Stratege und Feldheer. Er verdient mein vollstes Vertrauen.
Roderyck...
Es läuft viel subtiler ab...

Berenthil steht schliesslich auf, die Hände hinter dem Rücken.
Ein Murmeln..
Wer und wo ist er, dein Feind Handelsmann...


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